Festspielkuratorium verlängert Vertrag der Präsidentin

Helga Rabl-Stadler bleibt bis 31. Dezember 2021
Salzburger Landeskorrespondenz, 13. October 2020

(LK)  Das Kuratorium der Salzburger Festspiele verlängert Helga Rabl-Stadlers Vertrag als Präsidentin um genau ein Jahr bis 31. Dezember 2021. Das gab das Kuratorium unter Vorsitz von Hans Scharfetter vom Tourimusförderungsfonds heute, Dienstag, bekannt.

„Alle Mitglieder des Festspiel-Kuratoriums befürworten die persönliche Entscheidung der Festspielpräsidentin“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer bei der heutigen Kuratoriumssitzung, und er fügte hinzu: „Helga Rabl-Stadler lebt die Weltmarke Salzburger Festspiele. Durch ihr unermüdliches Wirken prägt sie seit mehr als 25 Jahren die unverwechselbare Identität der Festspiele. Ich freue mich sehr, dass Helga Rabl-Stadler gemeinsam mit dem Intendanten Markus Hinterhäuser und dem kaufmännischen Direktor Lukas Crepaz das für die Salzburger Festspiele so wichtige Jahr 2021 gestalten wird.“

Haslauer: „Stabilität und Kontinuität wirtschaftlich und kulturell wichtig.“

Landeshauptmann Haslauer hob auch die Bedeutung von Stabilität und Kontinuität neben dem kulturellen Bereich auch in Bezug auf den wirtschaftlichen Aspekt der Festspiele hervor, vor allem, was das große Sanierungs- und Ausbauprojekt betrifft: „Nach der Erarbeitung der Projektstudie und der Sicherstellung der Finanzierung werden als nächster Schritt die Projektstruktur und die Unterlagen für die Ausschreibungen erarbeitet. Diese sollen bis zur nächsten Kuratoriumssitzung im Dezember 2020 vorliegen. Damit werden die ersten Schritte zur konkreten Umsetzung des für Salzburg so wichtigen Projekts eingeleitet.“

Rabl-Stadler: „Fühle mich dem Ziel nach wie vor verpflichtet.“

Helga Rabl-Stadler hatte sich 2016 um eine dreijährige Verlängerung beworben, weil Intendant Markus Hinterhäuser sie in langen Gesprächen davon überzeugt hatte, dass sie gemeinsam das 100-Jahr-Jubiläum 2020 gestalten sollten. „Diesem Ziel fühle ich mich nach wie vor verpflichtet“, betonte Rabl-Stadler heute. Das Jubiläum ist wegen der Coronavirus-Pandemie auf zwei Jahre ausgedehnt worden, um alle heuer ausgefallenen Vorstellungen im kommenden Jahr nachholen zu können.

Scharfetter: „Große Erfahrung unersetzlich.“

„Wir freuen uns sehr, dass uns Helga Rabl-Stadler im verlängerten Jubiläumsprogramm 2021 weiterhin als Festspielpräsidentin unterstützen wird. Vor allem in schwierigen Zeiten wie diesen ist es unersetzlich, auf ihre große Erfahrung zurückgreifen zu können“, sagt Hans Scharfetter, derzeit Vorsitzender des Festspielkuratoriums.

Seit 1995 an der Spitze der Festspiele

Helga Rabl-Stadler hatte bereits Anfang Juni dieses Jahres ihre Bereitschaft zur Vertragsverlängerung bekundet (siehe „Mehr zum Thema“), als sie von Intendant Markus Hinterhäuser und dem kaufmännischen Geschäftsführer Lukas Crepaz darum gebeten wurde, sich neuerlich zu bewerben. „Ich stehe gerne bereit, das 100-Jahr-Jubiläum auch noch 2021 zu begleiten“, versicherte die Präsidentin. „Das Vertrauen des Kuratoriums und die wunderbare Zusammenarbeit machten es mir leicht, meine ursprünglichen Pläne zu ändern“, so Rabl-Stadler, die seit 1995 den Festspielen als Präsidentin vorsteht und nun zum siebenten Mal ihren Vertrag verlängerte. LK_201013_51 (grs/sm)

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