Gemeinden unterstützen beim Contact-Tracing

Schulterschluss zur Pandemiebekämpfung / Zusammenarbeit startet am Montag
Salzburger Landeskorrespondenz, 06. November 2020

(LK)  In den kommenden Tagen werden die Voraussetzungen in Salzburg geschaffen, dass Gemeinden die Bezirkshauptmannschaften beim Contact-Tracing unterstützen können. „Wir wollen alles tun, um die Infektionszahlen wieder nach unten zu bringen. Die starke Zunahme der vergangenen Tage stellt uns vor große Herausforderungen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer

Im Rahmen der Amtshilfe sollen Mitarbeiter der Gemeindeämter in Salzburg für die Gesundheitsämter in den Bezirken tätig werden. Das heißt, die telefonische Kontaktaufnahme und Erhebung, sowie die Verkündung der mündlichen Quarantäne-Bescheide am Telefon. Die weitere Bearbeitung der Fälle im Wege der schriftlichen Bescheidausstellung und der Einpflegung der Daten in die EDV-Systeme soll bei den Bezirkshauptmannschaften bleiben.

Haslauer: „Kräfte bündeln um Neuinfektion zu senken“

„Mir ist völlig klar, dass das für die Gemeinden eine Mehrbelastung darstellt. Es gibt aber schon die Zusage des Gemeindeverbandspräsidenten Günter Mitterer und von allen Vorsitzenden der Bürgermeisterkonferenzen. Zu Beginn der kommenden Woche werden die notwendigen Abstimmungen zwischen Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften stattfinden. Nur wenn wir jetzt die Kräfte bündeln, können wir trotz der sehr hohen Fallzahlen eine effiziente Kontakt-Nachverfolgung erreichen“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Mitterer: „Eindämmung gelingt nur gemeinsam“

„Aufgrund der aktuellen besorgniserregenden Situation ist ein Schulterschluss zwischen Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften wichtig. Jetzt müssen wir an einem Strang ziehen, dann kann uns die Eindämmung gelingen“, sagt Gemeindeverbandspräsident Günter Mitterer.

Weitere Vorgehensweise vereinbart

In einer Videokonferenz mit den Bezirkshauptleuten wurde die weitere Vorgangsweise durchbesprochen. Am Montag werden den Gemeinden weitere Informationen zum Amtshilfeersuchen, insbesondere auch Schulungsunterlagen, Fragebögen und die Ansprechpartner bei den Bezirkshauptmannschaften übermittelt. Bereits heute wurden die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Landeshauptmann Wilfried Haslauer in einem Schreiben über die geplante Umsetzung informiert und um Mithilfe ersucht. LK_20201106_80 (fw/mw)

 

Medienrückfragen: Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum