Nachhaltigkeit lässt sich lernen

ÖKOLOG-Auszeichnung für besonders aktive Schulen
Salzburger Landeskorrespondenz, 09. November 2020

(LK)  Bildung in Natur- und Umweltschutz, Gesundheit und sozialem Miteinander beginnt bereits im Kindesalter. „19 Salzburger Schulen - von der Volksschule bis zu Höheren Schulen wie einer Handelsakademie - sind beim ÖKOLOG, dem größten Schulnetzwerk in Österreich, aktiv und leben die Nachhaltigkeit im Alltag“, weiß Bildungslandesrätin Maria Hutter.

Vier zuletzt beigetretene Schulen - die Mittelschule Hallein-Neualm, das Montessori ORG Grödig, die Tourismusschule Bad Hofgastein und die Montessori Volksschule in Salzburg - erhielten heute eine ÖKOLOG-Tafel vom Bundesministerium. „Ein Musterbeispiel, wie es gut gelingen kann, Zukunftsthemen und Bildung optimal zu verbinden“, gratulierte Landesrätin Maria Hutter. „Wir haben zahlreiche sehr engagierte Schulen, die mit passendem Unterrichtsmaterial versorgt werden und sich mit einem ständig wachsenden Netzwerk austauschen können.“

Quer durch alle Schulfächer

Inhaltlich gehen die Projekte weit über „reine“ Umwelt- und Naturschutz-Themen hinaus. Beim ÖKOLOG-Netzwerk wird jetzt besonders das soziale und ökonomische Standbein verstärkt. „Es gibt die Unterrichtsprinzipien Umwelterziehung, Medienerziehung und politische Bildung, die an allen Schulen fächerübergreifend im Unterricht eingebaut werden. Mit dem ÖKOLOG-Netzwerk haben engagierte Lehrer einen zusätzlichen Anreiz, hier mit konkreten Projekten anzusetzen“, so Hutter.

Gerichte mit Geschichte

Bereits zehn Jahre aktiv ist das BORG Radstadt. Die Pongauer Schule hat sich in ihrem Jahresprojekt 2019/20 mit der regionalen Küche beschäftigt. Das dabei entstandene Video „Food @ History - Gerichte mit Geschichte“ beleuchtet Nachhaltigkeit und Ökologie aus Sicht der Kulinarik und erhielt sogar den ersten Preis beim Citizen Science Award. LK_201109_62 (sm/mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum