Mehr „grünes“ Geld für die Regionen

Forderung nach direktem Zugang zu EU-Fonds
Salzburger Landeskorrespondenz, 10. November 2020

(LK)  Die EU strebt eine grüne Wende an. Für die Regionen, Städte und Gemeinden, die bis zu 70 Prozent der EU-Gesetzgebung umsetzen, bedeutet das gemeinsame Vorhaben, Salzburg und Europa bis 2050 klimaneutral zu machen, viel Arbeit. Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf forderte in der jüngsten Fachkommissionssitzung (ENVE) im EU-Ausschuss der Regionen (AdR), dass lokale und regionale Behörden im neuen mehrjährigen Finanzrahmen direkten Zugang zu den Fördertöpfen erhalten.

„Es gibt bereits Instrumente, wie den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, die einen solchen Zugriff auf EU-Fonds gewähren. In der auslaufenden Förderperiode konnte Salzburg so beispielsweise 13,8 Millionen Euro abholen, was direkt in die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit investiert wurde“, so Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf. Jetzt stehen dort österreichweit 536 Millionen Euro zur Verfügung, um Investitionen in Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen. „Wir wünschen uns, dass zusätzliche Instrumente für die Regionen eingerichtet werden, insbesondere auch für die Green-Deal-Projekte, um den grünen Übergang erfolgreich zu gestalten“, sagte Pallauf als Vertreterin Salzburgs heute bei der Online-Sitzung.

Regionen begegnen dem Klimawandel  

Gemeinsam mit ihren europäischen Amtskolleginnen und Amtskollegen prüfte Pallauf in der Fachkommission für Umwelt, Klimawandel und Energie dabei wichtige Fragen des Grünen Deals zu den Auswirkungen des Klimawandels vor Ort sowie wie die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger vor Ort durch die Förderung von Nachhaltigkeit und Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel gefördert werden kann. Beleuchtet wurde auch der Umbaubedarf der Energieversorgungssysteme in Europa.

Gemeinsame grüne Strategie der EU-Regionen

Pallaufs Fachkommission hat in der neuen Mandatsperiode das Schlüsseldossier des Europäischen Grünen Deals übernommen und ist in diesem Zusammenhang für die Koordinierung innerhalb des Ausschusses der Regionen verantwortlich, damit eine umfassende Strategie zum Europäischen Grünen Deal ausgearbeitet werden kann. LK_201110_60 (sm/mel)

Mehr zum Thema

 

Medienrückfragen: Katharina Wimmer, Büro Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Tel. +43 662 8042-2600, Mobil: +43 664 1278655, E-Mail: katharina.wimmer@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum