Eltern nutzen Betreuung in Bildungseinrichtungen

40 Prozent in Kindergärten, 25 Prozent in Volksschulen
Salzburger Landeskorrespondenz, 20. November 2020

(LK)  40 Prozent der Kinder werden derzeit in Kindergärten und anderen Einrichtungen betreut, 60 Prozent sind daheim. Ein etwas anderes Bild zeigt sich an Salzburgs Schulen. An den Pflichtschulen nutzen rund 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Moment das Betreuungsangebot, unabhängig ob in der Landeshauptstadt oder am Land.

„Kinderbildungseinrichtungen und Eltern leisten derzeit einen immensen Beitrag, um die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Eltern wurden dazu aufgerufen, nur jene Kinder in den Kindergarten zu schicken, die eine Betreuung brauchen. Das bedeutet, dass unter Einhaltung bestehender Hygiene- und Präventionsmaßnahmen sowie unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen die elementaren Bildungseinrichtungen für all jene Kinder offen sind, die Betreuung brauchen. Wir haben nach dem ersten Lockdown erlebt, dass Kinder mit geringen Deutschkompetenzen gravierend zurückgefallen sind. Umso wichtiger ist, dass Bildungseinrichtungen jetzt offen bleiben. Wir lassen kein Kind zurück“, sagt Landesrätin Andrea Klambauer.

Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen verhinderten Cluster-Zunahme

„Verantwortungsvoll eingehaltene Hygiene- und Präventionsmaßnahmen und auch die Achtsamkeit der Pädagoginnen und Pädagogen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass wir in Salzburg bisher keine Cluster-Zunahme in den Kindergärten hatten. Wir müssen daher mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen den bestmöglichen Schutz der Pädagoginnen und Pädagogen garantieren“, so die Landesrätin. Und um Kindergruppen aus Sicherheitsgründen zu verkleinern, kann die Betreuung einer Kleingruppe einer erfahrenen Zusatzkraft übertragen werden.

Rückgang bei betreuten Schulkindern erwartet

Bildungslandesrätin Maria Hutter rechnet aufgrund der aktuellen Anmeldezahlen mit weniger betreuten Kindern in den Schulen bis zur kommenden Woche: „Auf die einzelnen Schultypen aufgeteilt sind es aktuell rund 25 Prozent in Volksschulen, acht Prozent in Mittelschulen und 3,5 Prozent in den AHS-Unterstufen“, so Hutter.

Bedarf für Grippeimpfung wird erhoben

Bereits fix ist das kostenlose Angebot für die „normale“ Grippeimpfung für Lehrerinnen und Lehrer sowie Elementarpädagoginnen und -pädagogen. „Wir haben vom Bildungsministerium den Impfstoff bereitgestellt bekommen und starten ab heute in Kooperation mit der Ärztekammer mit der Bedarfserhebung in allen Einrichtungen“, so Klambauer. „An den Schulen hat diese Bedarfserhebung bereits stattgefunden“, ergänzt Hutter. Besonderes Augenmerk wird auf die Gruppe der über 50-Jährigen gelegt. Rund 60 Ärztinnen und Ärzte stehen für diese freiwillige Grippeimpfung im Einsatz, die Kosten in der Höhe von zehn bis 15 Euro pro Person übernimmt das Land. LK_201120_61 (sm/mel)

Medienrückfragen:

Melanie Reinhardt, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4910, Mobil: +43 664 5405895, E-Mail: melanie.reinhardt@salzburg.gv.at

Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum