Salzburg testet weiter, ein Blick in die Gemeinden

222 Testlokale im Flachgau, Tennengau und Pongau / Flachau probt für die Wintersaison
Salzburger Landeskorrespondenz, 13. December 2020

(LK)  Bis zu 589 Personen können sich heute in den drei Bezirken Flachgau, Tennengau und Pongau gleichzeitig testen lassen, so viele Teststraßen sind in den Gemeinden eingerichtet worden. Rasch und unkompliziert bekommt man so Gewissheit und leistet gleichzeitig einen Beitrag, um seine Familie und Freunde vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Ein Blick in die Gemeinden und die Motivationen bei den Helfern und Teilnehmern.

In 127 Testlokalen im Flachgau, 37 im Tennengau und 58 im Pongau arbeiten die Abstrichteams bereits seit 8 Uhr. Noch bis 18 Uhr ist die kostenlose und unkomplizierte Abklärung für alle möglich. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister motivieren die Gemeindebürger, zum Antigen-Schnelltest zu kommen. Bisher hat alles dank vieler helfenden Hände gut funktioniert, und es werden noch viele zum Test erwartet.

Konrad Pieringer, Seekirchen: „Mit Vollgas in den Testtag.“

Mit „Vollgas“ startete die Flachgauer Stadtgemeinde Seekirchen am Wallersee in die sonntäglichen Tests. „Der Andrang war gleich um 8 Uhr sehr groß“, berichtet Bürgermeister Konrad Pieringer. „Mit unseren 24 Teststraßen konnten wir allerdings Warteschlangen vermeiden. Alles funktioniert bestens.“ Neben Feuerwehr und Rotem Kreuz hilft in der Wallersee-Gemeinde auch die Wasserrettung mit. Auch wegen der „tollen Zusammenarbeit aller Freiwilligen“ appelliert der Bürgermeister, zum Testen zu gehen: „Wäre schade, wenn das Angebot nicht angenommen werden würde und die Arbeit umsonst wäre.“

Thomas Oberreiter, Flachau: „Testlauf für die Wintersaison.“

In der Wintertourismusgemeinde Flachau ist der Tag jedenfalls gut angelaufen. Für Bürgermeister Thomas Oberreiter ist es auch eine Generalprobe für die Wintersaison. „Wir haben hier in Zusammenarbeit mit unserem Arzt Dr. Harald Breitfuß und mit dem Labor Mustafa ein Testzentrum aufgebaut. Das wird auch im Winter aktiv sein und als Service sowohl für die Beherbergungsbetriebe als auch Gäste bereit stehen“, so Oberreiter. Gedacht ist es für Anlassfälle, wenn zum Beispiel ein Tourismusmitarbeiter positiv ist und Kontaktpersonen schnell getestet werden müssen oder auch für Gäste, die ein negatives Ergebnis für die Rückreise benötigen.

Gabriella Gehmacher-Leitner, Anif: „Tests werden gut angenommen.“

Knapp 400 Personen ließen sich in den ersten rund zweieinhalb Stunden in den neun Teststraßen in Anif testen, davon zwei positiv. „Die Tests werden gut angenommen, es kommen permanent Leute“, zeigt sich Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner zufrieden. Unter den knapp 50 freiwilligen Helferinnen und Helfern ist auch der Samariterbund dabei.

Hansjörg Obinger, Bischofshofen: „Alle helfen zusammen.“

„Alle gemeinsam“ lautet auch das Motto in Bischofshofen. 70 Freiwillige sind im Einsatz, Wasserrettung und Bergrettung helfen mit. Auch in der Pongauer Gemeinde kam der erste große Andrang gleich nach der Öffnung der Teststraßen. „Dann hat es sich etwas ausgedünnt“, erzählt Bürgermeister Hansjörg Obinger, der – wie so viele Amtskollegen – selber mit gutem Beispiel voranging und sich testen ließ, nicht das erste Mal.

Andrea Pabinger, Lamprechtshausen: „Großes Lob an die Organisation.“

Viel Lob gibt es von den bisher 500 Getesteten an die Organisation auch in Lamprechtshausen. „Die meisten kamen schon mit den ausgefüllten Formularen zum Testen“, berichtet Bürgermeisterin Andrea Pabinger. Wie in vielen Kommunen, wurden auch in der Flachgauer Gemeinde vorab alle Testberechtigten angeschrieben und die nötigen Unterlagen mitgeschickt. Bisher wurde ein positiver Fall registriert.

Joachim Maislinger, Wals: „Bei uns sind 125 Helfer im Einsatz.“

Der Bürgermeister von Wals-Siezenheim, Joachim Maislinger, hat sich gleich in der Früh testen lassen – negativ. „Das ist aber das einzig negative heute aus meiner Sicht, denn wie wir zusammenhalten, das ist mehr als erfreulich“, sagt Maislinger. Vier Standorte zum Testen – in der Walserfeldhalle, in Viehhausen, Siezenheim und Wals – haben noch bis 18 Uhr geöffnet. „125 Personen von Gemeinde, Feuerwehr und Rotem Kreuz sind bei uns heute im Einsatz. Wir versorgen sie gut, denn das Team vom Seniorenwohnhaus macht Semmeln mit Schnitzel und Schweinsbraten, es gibt auch Obst und Kaffee“, lässt Maislinger keinen Zweifel an der Gastfreundschaft in seiner Gemeinde.

Thomas Freylinger, Kuchl: „Unsere Leute sind sensibilisiert.“

Auch in Kuchl kamen sehr viele gleich zu Beginn zu den drei Stationen mit zwölf Teststraßen – knapp 400 schon nach rund zwei Stunden. Und auch drei positive Fälle wurden schon aufgedeckt. „Man merkt, dass bei uns das Thema sehr präsent ist und die Leute sensibilisiert sind“, so Bürgermeister Thomas Freylinger, der vor allem die Jugend aufruft, zu kommen: „Das wäre ganz wichtig.“

Günther Mitterer, St. Johann: „Alles im Kultur- und Kongresszentrum.“

In der Pongauer Bezirkshauptstadt St. Johann wird an einem Standort mit vielen Teststraßen alles abgewickelt, Bürgermeister Günther Mitterer ist bisher zufrieden mit dem Zustrom. „Bei uns helfen außer Rotem Kreuz, Freiwilliger Feuerwehr und Bergrettung auch 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde mit“, so Mitterer. Er spricht auch als Präsident des Salzburger Gemeindeverbandes und freut sich, dass es so großes Lob für die Organisation der Testungen in den 119 Salzburger Kommunen gibt. „Das ist für alle, die sich engagieren, enorm wichtig.“ LK_201213_30 (mel/grs/bk)

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