Salzburg setzt auf Datenwissenschaften

IDA Lab hebt digitale Schätze regionaler Unternehmen
Salzburger Landeskorrespondenz, 21. December 2020

(HP)  Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts. Die heute größten Unternehmen handeln mit diesen virtuellen „Waren“. Das Land Salzburg verstärkt seine Kompetenzen in Datenwissenschaften weiter und setzt mit einer Förderung von rund zwei Millionen Euro für das kürzlich eröffnete IDA Lab auf Vorsprung durch Forschung.

„Wir bauen Salzburg als starken digitalen Kompetenzstandort weiter aus. Mit dem neuen Labor in Salzburg-Itzling schlagen wir die Brücke zur Wirtschaft und verschaffen den regionalen Unternehmen schnelle Zugänge zur Datenwissenschaft und zu künstlicher Intelligenz“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer über die neu geschaffene Forschungsinitiative. IDA steht für Intelligente Daten-Analyse.

Klambauer: „Anreize für junge Forschung.“

Auch Landesrätin Andrea Klambauer zeigt sich vom neuen IDA Lab begeistert: „Mit der Digitalisierung aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche nehmen die Menge und Komplexität der gesammelten Informationen zu. Data Science und künstliche Intelligenz helfen bei der Analyse und Nutzung und entscheiden über die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Das IDA Lab verbindet Forschungsbereiche, in denen Salzburg über Expertise verfügt und schafft Anreize, um junge und innovative Forscherinnen und Forscher am Standort zu halten und diesen zu stärken.“

IDA Lab – die Idee

Durch die zunehmende Digitalisierung sitzen viele Unternehmen auf großen Informations-Schätzen. Mit künstlicher Intelligenz und Data Science wird dieser Schatz mit Hilfe des IDA Lab gehoben und so verwendet, dass Betriebe sowie Kundinnen und Kunden davon profitieren. So werden zum Beispiel Vorhersagen für Verkaufszahlen von Produkten oder für die Wartung von Maschinen getroffen. Ressourcen wie Maschinenauslastung, Arbeitskraft oder Energie werden optimiert, und auf Wünsche der Kundschaft kann frühzeitig reagiert werden. Die Forscherinnen und Forscher des Labors unterstützen die Unternehmen dabei. „Wir sind die regionale Anlaufstelle für Fragen aus Wirtschaft und Wissenschaft mit Data-Science-Bezug“, sagt Ulrike Ruprecht, Projektmanagerin am IDA Lab, die unter Ulrike.Ruprecht@sbg.ac.at Ansprechpartnerin für Firmen ist.

Wirtschaft und Forschung profitieren voneinander

„Die Potenziale von Datenwissenschaften und künstlicher Intelligenz werden damit noch näher und niederschwelliger den Unternehmen zugänglich gemacht“, so Arne Bathke, Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg. Und IDA-Lab-Direktor Wolfgang Trutschnig ergänzt: „Die Unternehmen profitieren durch anwendbare Forschung am Puls der Zeit und wir durch spannende Fragestellungen aus der Praxis.“

Geschäftsmodelle für alle Bereiche

Daraus ergeben sich viele Innovationsmöglichkeiten und Geschäftsmodelle für alle Bereiche. „Den Unternehmen steht unser Service kostenlos zur Verfügung“, sagt Walter Haas, Geschäftsführer von ITG – Innovationsservice für Salzburg. Das IDA Lab ist eine Kooperation zwischen der Universität, die die Projektleitung innehat, der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, der Salzburg Research Forschungsgesellschaft und der Fachhochschule und wird vom Land über die Wissenschafts- und Innovationsstrategie WISS 2025 mit etwa zwei Millionen Euro gefördert. LK_201221_52 (grs/sm)

Medienrückfragen:

Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at

Melanie Reinhardt, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4910, Mobil: +43 664 5405895, E-Mail: melanie.reinhardt@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum