Schnelltests: Kapazitäten werden erneut verdoppelt

Ab Mittwoch kostenlose Tests auch in teilnehmenden Hausarztpraxen
Salzburger Landeskorrespondenz, 21. December 2020

(LK) Das Land bietet in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz vor und an den Weihnachtsfeiertagen kostenlose Corona-Schnelltests an neun Standorten in allen Bezirken an. Nachdem heute bereits die Testkapazitäten binnen weniger Stunden mehr als verdoppelt wurden, steigert das Rote Kreuz in den Nachtstunden die Zahl der Abwicklungskapazitäten noch einmal von 21 auf 38 Teststraßen.

Jetzt werden die Standorte Eugendorf, Europark und Mittersill stark ausgebaut. Zum Beispiel die Teststation beim Europark heute Nacht noch auf zehn Spuren. In Zell am See wurde die gesamte Station ins Kongresshaus verlagert und ebenfalls verdreifacht.

Auch Hausärzte machen mit

Ab Mittwoch werden auch Hausärzte Schnelltests während dieser Testtage anbieten. Das Land finanziert auch diese Abstrichnahmen. Die Liste der teilnehmenden Praxen wird morgen, Dienstag, veröffentlicht.

Wartezeiten einkalkulieren

„Das Rote Kreuz hat alles mobilisiert und organisiert, was in dieser sehr kurzen Zeit übers Wochenende möglich war. Nachdem am Freitagfrüh die Verordnung des Bundes über die verpflichtenden Tests für Besuche in Seniorenheimen bekannt wurde“, sagt Franz Wieser, Pressesprecher des Landes Salzburg. „Wichtig ist, dass man Wartzeiten einkalkuliert und vor allem auch bei einem negativen Testergebnis immer im Hinterkopf hat, dass es eine Momentaufnahme ist“, so Wieser.

Test-Erweiterungen ab morgen

  • Eugendorf Mehrzweckhalle: 2 auf 9 Spuren
  • Europark Salzburg: 4 auf 10 Spuren
  • Zell am See: Durch Standortwechsel ins Kongresszentrum von derzeit 2 auf 6 Testspuren
  • Mittersill: 2 auf 4 Spuren
  • Hallein: 2 Spuren
  • Tamsweg: 2 Spuren
  • Sankt Johann: 2 Spuren
  • Schwarzach: 2 Spuren
  • Radstadt: 1 Spur

 LK_201221_60 (fw/sm)

Mehr zum Thema

 

Medienrückfragen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735

Redaktion: Landes-Medienzentrum