EU-Programme stärken heimische Wirtschaft

Verstärkte Zusammenarbeit mit Nachbarregionen besonders in der aktuellen Situation wertvoll
Salzburger Landeskorrespondenz, 14. January 2021

(LK)  Bereits seit 30 Jahren setzt die EU beträchtliche Summen an Geld ein, um die Zusammenarbeit über die Grenzen ihrer Mitgliedstaaten hinweg und das Leben in den Regionen Europas zu verbessern. 192 Millionen Euro sind im mehrjährigen EU-Haushalt 2021-2027 für die dafür geschaffene Interreg-Förderschiene für Österreich reserviert. „EU-Projekte erlauben den teilnehmenden Institutionen und Unternehmen, ihre Hilfen für die regionale Wirtschaft weiterzuentwickeln. So werden besonders regionale Klein- und Mittelbetriebe bei der Bewältigung der Krise bestens unterstützt“ ist Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf überzeugt.

 

Derzeit werden die Schwerpunkte der neuen Interreg Programme für den Zeitraum 2021-2027 ausgearbeitet. Erste Aufrufe zur Einreichung von Projekten werden für Herbst 2021 erwartet. Teil von Interreg ist das Alpenraumprogramm, das vom Land Salzburg als Verwaltungsbehörde koordiniert wird. „Wir können durch den interregionalen Austausch von der Erfahrung anderer Partner lernen, unser Wissen erhöhen und unsere Regionen stärken“, so Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf. In der nun auslaufenden Förderperiode konnten insgesamt 16,4 Millionen Euro über Interreg-Programme nach Salzburg geholt werden.

Corona zeigt die Grenzen auf

Die Schließung der Binnengrenzen im Frühjahr 2020 und deren verheerende Auswirkung hat nach Ansicht Pallaufs gezeigt, wie eng die Europäer bereits miteinander verbunden seien und wie vielfältig Zusammenarbeit in Europa vorhanden ist. „Und gerade in der aktuellen Krisensituation sind enger Zusammenhalt und Kooperation bei der Suche nach Lösungen wichtig – bei allem notwendigen physischen Abstand.“ LK_210114_60 (sm/mw)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum