Regelmäßiger Info-Austausch unterstützt Sozialeinrichtungen

Corona-Virus: Videokonferenzen sorgen für rasche Abstimmung und schnelle Lösungen
Salzburger Landeskorrespondenz, 15. January 2021

(LK)  „Damit sich die Corona-Situation in den Sozialeinrichtungen nicht verschärft, sind weiterhin strenge Vorsichts- und Schutzmaßnahmen sowie regelmäßige Termine für einen Erfahrungsaustausch und die Abklärung der Bedarfslage nötig“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn im Anschluss an eine Videokonferenz mit Trägern der Sozialeinrichtungen und Fachleuten aus den Landeskliniken.

Im Fokus der inzwischen sechsten Online-Runde: Informationen zu den Corona-Tests und den Impfungen, aber auch gemeinsame Perspektiven für die kommenden Monate. „Die hohe Teilnehmerzahl heute und das starke Interesse zeigen, wie wichtig und gefragt dieser gemeinsame und regelmäßige Austausch ist“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn und führt fort: „Es freut mich, dass dabei stets die effiziente und hilfreiche Kooperation mit der Sozialabteilung und der Landessanitätsdirektion betont wird. Wir haben mittlerweile die nötige Routine in unserer Zusammenarbeit. Gemeinsam können wir die Pandemie besser und rascher bewältigen.“

Die Entwicklung gemeinsam im Auge behalten

Ein wichtiges Thema bei den Konferenzen ist auch die Gesamtentwicklung der Pandemie. „Noch immer ist größte Vorsicht geboten und das bedeutet auch, weiterhin starke Nerven zu behalten, gerade angesichts der österreichweiten und globalen Pandemieentwicklung“, so Schellhorn und betont: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seniorenwohnhäuser und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen leisten hervorragende Arbeit. Auch Bewohnerinnen und Bewohner sowie Angehörige halten sich zum überwiegenden Teil vorbildlich an alle Regelungen.“

60 von 75 Seniorenwohnhäuser coronafrei

Aktuell sind vier Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und 15 Seniorenwohnhäuser von Corona-Infektionen betroffen. Acht Menschen mit Behinderungen und 114 Seniorenwohnhaus-Bewohnerinnen und Bewohner sind positiv getestet. Je nach Krankheitsverlauf werden diese in den jeweiligen Einrichtungen, im Covid-Haus Wehrle oder im Krankenhaus versorgt. 60 von 75 Seniorenwohnhäusern im Bundesland sind derzeit coronafrei. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch die Bewohnerinnen und Bewohner haben sehr schnell gelernt, mit dem Coronavirus umzugehen und Schutz- und Hygiene-Maßnahmen sowie umfassende Sicherheits-Konzepte in den Lebens- und Pflegealltag zu integrieren. Für diese hohe Kooperationsbereitschaft und Sorgfalt kann ich mich nicht oft genug bedanken“, so Schellhorn.

Träger-Konferenzen als Schlüssel zu raschen Lösungen

In den vergangenen sechs Konferenzen dominierten unterschiedliche Themen und Dringlichkeiten. Am Anfang der Pandemie war es vor allem der Umgang mit dem Virus, mit der Isolierung und den Schutzmaßnahmen. Bei den darauffolgenden Erfahrungsaustauschen per Video rückte das Kostenthema in den Mittelpunkt. Aktuell kreisen die zentralen Fragen rund um die Tests, Impfungen und Zukunftsperspektiven. Die Träger berichten, dass die Impfbereitschaft bei Personal und Bewohnerschaft aufgrund der umfassenderen Information steigt. „Diese Konferenzen dienen dem Austausch, der direkten Vernetzung und der Informationsübermittlung zu neuen Maßnahmen. So können wir uns mit den Trägern rasch abstimmen und sie können uns mitteilen, wo der Schuh drückt, damit wir uns rascher um Lösungen kümmern können“, fasst Schellhorn das Ziel der regelmäßigen Video-Konferenzen zusammen. LK_ 210115_20 (bk/sm)

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum