Kostenlose Corona-Schnelltests werden gut angenommen

120.000 Tests pro Woche möglich / Mehr als 40.000 haben sich bis Montagvormittag angemeldet / Reportage von den Testungen
Salzburger Landeskorrespondenz, 08. February 2021

(LK)  29 kostenlose Testmöglichkeiten in allen Salzburger Regionen, eine Kapazität von 120.000 Tests pro Woche – das sind die Zahlen aus dem Bundesland. „Das Öffnen gewisser Bereiche wie dem Handel oder auch der Friseure sowie nächste Woche der Schulen kann nur mit einem ausgedehnten Testangebot und Sicherheitsmaßnahmen wie das Tragen einer FFP2-Maske einhergehen. Auch in den Betrieben werden Abstriche genommen, dazu kommen mehrere Apotheken im ganzen Land“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Nach wie vor ist es das Ziel, unwissend infizierte Personen ohne Symptome zu entdecken und so die Infektionsketten zu unterbrechen. „Wir wissen seit Monaten, dass auch Personen ohne Symptome das Virus weitergeben können. Die vielen Tests plus die anderen Maßnahmen erlauben uns eine vorsichtige Öffnung mancher Bereiche“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Nach wie vor wird ein positiver Schnelltest mit der PCR-Methode bestätigt.

Bisher mehr als 40.000 Anmeldungen

Das Rote Kreuz hat am Montag gemeldet, dass sich mit Stand 8. Februar (11.10 Uhr) für die Woche von 8. bis 13. Februar 40.124 Personen für einen Corona-Schnelltest bei www.salzburg-testet.at und der Gesundheitshotline 1450 angemeldet haben. Die Bilanz für die vergangene Kalenderwoche 5 sieht folgendermaßen aus:

  • Flachgau: 7.705 Schnelltests (davon 33 positiv)
  • Salzburg Stadt: 10.720 Schnelltests (davon 25 positiv)
  • Tennengau: 4.556 Schnelltests (davon 24 positiv)
  • Pongau: 4.179 Schnelltests (davon 37 positiv)
  • Pinzgau: 4.686 Schnelltests (davon 12 positiv)
  • Lungau: 1.323 Schnelltests (davon 11 positiv)
  • Land Salzburg gesamt: 33.169 Schnelltests (davon 142 positiv)

Oberndorf reagiert flexibel

Montagmorgen, 9 Uhr. Vor der Stadthalle in Oberndorf treffen die ersten Menschen zum Corona-Schnelltest ein. Jung und Alt sind mit Anmeldeformular, E-Card und Ausweis ausgestattet und werden in einer der fünf Teststraßen abgestrichen. Helmut Steinkogler vom Roten Kreuz leitet die Station und freut sich über den regen, aber geordneten Andrang: „Die Möglichkeit in Oberndorf wurde von Anfang an sehr gut von der Bevölkerung angenommen, die Leute sind dankbar und sehr kooperativ. Mit der heutigen Öffnung der körpernahen Dienstleister ist das Interesse natürlich nochmals gewachsen. Deshalb haben wir unsere Kapazitäten über das Wochenende zusätzlich erweitert“, berichtet er.

Mit gutem Gewissen

Neben dem Schutz von vulnerablen Gruppen ist am heutigen Montag vor allem der Zutrittstest zu Friseur, Fußpflegerin und so weiter ein häufiger Grund, den Nasen-Rachen-Abstich machen zu lassen. „Ich finde es super, dass wir im nördlichen Flachgau so umfangreiche Testmöglichkeiten haben. Alles ging schnell und unkompliziert – und jetzt freue ich mich auf einen Besuch beim Friseur“, berichtet Gabriela Floimair-Breitfuß aus Anthering. Pensionist Franz Edelmann aus Oberndorf, seines Zeichens ehemaliger Rot-Kreuz-Helfer, lobt die Arbeit des Abstrich-Personals: „Ich komme regelmäßig hierher und lasse mich testen, auch heute ging es wieder freundlich und sehr professionell.“

Auch Apotheken testen

Schauplatzwechsel nach Neumarkt am Wallersee. In der 6.400-Einwohner-Gemeinde wird ab dieser Woche temporär jeden Donnerstag in der „Apotheke zum Goldenen Engel“ abgestrichen. Geschäftsführer Wolfgang Lanner bereitet gerade alles vor: „Die zahlreichen Voranmeldungen für diese Woche zeigen, dass der Standort in Neumarkt auf jeden Fall Sinn hat. Zusätzlich bieten wir mit den Öffnungszeiten von 16 bis 20 Uhr einen besonderen Service für Menschen mit speziellen Arbeitszeiten. Ein Corona-Test ist einfach und schnell gemacht, tut nicht weh und schützt nicht nur mich, sondern auch mein Umfeld“, so Lanner. LK_210208_70 (mel/luk)

Weitere Informationen

Medienrückfragen: Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum