Wohnberatung des Landes öffnet ab Montag wieder für Parteienverkehr

Schutzmaßnahmen und Berater mit FFP2-Masken
Salzburger Landeskorrespondenz, 12. February 2021

(LK)  Das Thema Wohnen rückte während der Lockdown-Phasen noch stärker als sonst in den Vordergrund, die kostenlose Wohnberatung des Landes wurde verstärkt in Anspruch genommen. Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen sank im vergangenen Jahr zwar die Zahl der persönlichen Info-Gespräche um zwei Drittel, stattdessen wurden sie aber vermehrt telefonisch und virtuell abgewickelt und stiegen insgesamt um rund 16 Prozent. Am Montag, 15. Februar, öffnet die Wohnberatung auch wieder für den Parteienverkehr.

„Der Anstieg der Zahl der Beratungen ist einerseits auf die finanziellen Belastungen im Corona-Jahr und damit dem steigenden Bedarf nach Wohnbeihilfe zurückzuführen. Andererseits wird im Wohnbau noch immer kräftig investiert. Somit ist auch die Beratung für Förderungen gefragt“, so Landesrätin Andrea Klambauer, und sie ergänzt: „Ab Montag kehrt mit der Öffnung für den Parteienverkehr wieder ein Stück Normalität zurück.“

Beratung vor Ort wochentags von 8 bis 13 Uhr

Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag, 8 bis 13 Uhr. Telefonisch sind die Expertinnen und Experten wie bisher von Montag bis Mittwoch, 7.30 bis 16.30 Uhr, sowie Donnerstag und Freitag von 7.30 bis 13 Uhr zu erreichen. Die Beraterinnen und Berater werden mit FFP2-Masken ausgestattet.

Großes Engagement für umfassende Beratung

Um rund 16 Prozent – von 8.500 auf 9.900 – stieg die Zahl der Info-Kontakte von 2019 auf 2020, egal ob telefonisch, virtuell oder vor Ort. Landesrätin Klambauer bedankt sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: „Sie haben bereits im Vorjahr unter schwierigen Arbeitsbedingungen eine Vielzahl an Anfragen bewältigt. Ab kommenden Montag stehen sie wieder für persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung, natürlich unter Einhaltung der Covid-Sicherheitsbestimmungen.“

Daten und Fakten zur Wohnberatung

Hier die Eckpunkte noch einmal im Überblick: 2019 fanden rund 8.500 Expertenberatungen statt, 2020 waren es bereits 9.900. Das entspricht einem Plus von rund 16 Prozent. Zwar sanken aufgrund der Corona-Maßnahmen die persönlichen Gespräche deutlich ab, jedoch stiegen die Anfragen über Telefon und E-Mail um etwa ein Viertel an. Davon fanden zirka 400 persönliche Beratungen im Bürgerzentrum am Bahnhof und in den Bezirkshauptmannschaften St. Johann, Tamsweg und Zell am See statt. Weiters gab es rund 7.900 telefonische Kontakte. Davon wurden in der Wohnberatung im Bürgerzentrum am Bahnhof im Jahr 2020 insgesamt rund 41.000 Telefonkontakte abgewickelt. Zusätzlich wurden mehr als 1.500 Anfragen per E-Mai von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Salzburger Instituts für Raumordnung und Wohnen – SIR beantwortet. LK_210212_51 (grs/mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum