Covid-Verordnung: Strenge Kontrollen

Schwerpunkt-Überprüfungen im Pinzgau und Pongau / 52 Strafverfahren eingeleitet
Salzburger Landeskorrespondenz, 14. February 2021

(LK)  In den vergangenen Tagen wurden im Pinzgau und Pongau die Einhaltung der Covid-Maßnahmen schwerpunktartig kontrolliert. Das Ergebnis: Bei insgesamt 248 Überprüfungen wurden 52 Anzeigen ausgesprochen, der Großteil davon aufgrund des Beherbergungsverbots. In den Skigebieten selber sowie in den Gastronomie- und Hotelleriebetrieben konnten dagegen nur vereinzelt Übertretungen festgestellt werden.

„Die mediale Berichterstattung und die Bewusstseinsbildung innerhalb der Bevölkerung haben offenbar Wirkung gezeigt“, sind sich der Pinzgauer Bezirkshauptmann Bernhard Gratz und sein Pongauer Kollege Harald Wimmer einig und fügen hinzu: „Manche Menschen zeigten sich erfinderisch und wichen teilweise auf entlegene Hütten aus, aber dank unserer Mitarbeiter und der Polizei konnten wir zahlreiche Fälle aufdecken und zur Anzeige bringen.“

Hotels, Gastro und Skigebiete kooperativ

Neben den Zweitwohnsitzen galt der Fokus der Überprüfungen auch der Gastronomie und den Hotels. In beiden Bereichen wurden nur sehr wenige Verstöße gegen die aktuelle Verordnung beobachtet. „Wir dürfen besonders in diesem Zusammenhang nochmals an das Durchhaltevermögen aller Betroffenen appellieren. Wenn wir uns strikt an die Maßnahmen halten, können wir der Pandemie wirkungsvoll entgegentreten“, so die beiden Bezirkshauptleute. Auch in den Skigebieten wurden die Abstände und das Tragen der FFP2-Masken problemlos befolgt, ebenso wie ausgestellte Quarantänebescheide.

109 Überprüfungen im Pongau, 139 im Pinzgau

Im Pongau fanden zwischen Donnerstag und Sonntag 109 Überprüfungen statt, die zu insgesamt 38 Anzeigen führten, 25 davon im Gasteinertal. Zehn kontrollierte Absonderungen von positiv getesteten Personen sowie Kontaktpersonen der Kategorie 1 hatten keine Strafen zur Folge. Im Pinzgau rückten die Behörden gestern und heute aus und brachten bei 139 Überprüfungen 14 Strafanzeigen auf den Weg, auch hier waren die Absonderungen kein Problem. LK_210214_141 (luk/mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum