Sonderimpfaktion in Hotspotgemeinden gut angelaufen

Bereits rund 1.800 Impfdosen verabreicht / Unken startet morgen
Salzburger Landeskorrespondenz, 14. March 2021

(LK)  Seit Freitag findet in den von besonders hohen Inzidenzen betroffenen Gemeinden Bad Hofgastein und Radstadt eine Sonderimpfaktion statt, Unken startet morgen. „Insgesamt werden im Rahmen dieser Aktion 2.300 Impfdosen verabreicht. Die ersten Rückmeldungen aus dem Pongau sind sehr positiv. Bisher wurden schon rund 1.800 Personen geimpft. Diese Impfungen wurden durch ein vorgezogenes Sonderkontingent der EU ermöglicht und gehen nicht auf Kosten des Salzburger Impfplans“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

In den vergangen drei Tagen wurden in Bad Hofgastein mehr als 800 Menschen und in Radstadt rund 1.000 geimpft. Ab morgen stehen in den Gemeinden Unken zirka 400 und in Bad Hofgastein nochmals mehr als 100 Immunisierungen auf dem Programm. Teilweise ist es gelungen bis zu sieben Dosen aus einem Fläschchen zu ziehen.

Juritsch: „Wir sind gut vorbereitet.“

Priorisiert wird im Rahmen der Sonderimpfaktion die Bevölkerung über 65 Jahre, hier sind 1.721 Anmeldungen eingegangen. Da zirka 2.300 Impfdosen verfügbar sind, kamen und kommen auch Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Lehrpersonal, weitere Hochrisikopatienten, aber auch Physiotherapeuten und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr an die Reihe. „Wir sind für den morgigen Start gut vorbereitet. Ich habe das Gefühl, dass die Gemeindebürger das Angebot gerne annehmen werden. Die Zusammenarbeit mit unserem Arzt Dr. Manuel Hackl hat im Vorfeld hervorragend funktioniert“, so der Unkener Bürgermeister Florian Juritsch.

Holzer: „Keine Wartezeiten und gute Zusammenarbeit“

Im Bad Hofgastein wurde vom Roten Kreuz eine Impfstraße errichtet. „Der Ablauf in der Impfstraße hat reibungslos funktioniert, alle vorgemerkten Personen sind gekommen, es gab keine Wartezeiten“, resümiert Landesrettungskommandant Anton Holzer und ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hat ausgezeichnet funktioniert. Ein besonderer Dank dabei gilt den Ärzten, die in der Impfstraße mitgearbeitet haben.“ Insgesamt haben sich neun Ärzte aus dem Gasteinertal an der Aktion beteiligt.

Kooperation und Dankbarkeit in Radstadt

Ähnlich positive Meldungen treffen auch aus den drei Impfordinationen in Radstadt ein. Die letzten Tage waren einerseits fordernd, allerdings ebenso erfolgreich. Die Menschen sind kooperativ und sehr dankbar, dass sie geimpft wurden. Das melden die Mediziner an die Impfkoordination des Landes. LK_210314_140 (luk/fw)

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