Salzburg ehrt seine siegreichen Wintersportler

Zwölf Medaillen bei Nordischer, Biathlon- und Snowboard-WM / ULSZ-Rif-Athleten holten achtmal Edelmetall
Salzburger Landeskorrespondenz, 22. March 2021

(LK)  Die heimischen Wintersportler in den Disziplinen Nordisch, Biathlon und Snowboard haben bei den heurigen Weltmeisterschaften eine eindrucksvolle Bilanz mit zwölf Medaillen vorzuweisen. Landesrat Stefan Schnöll ehrte sie heute im Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg (ULSZ) Rif für ihre Leistungen.

 

„Das Land Salzburg unterstützt unsere Spitzensportler mit bestmöglicher Förderung. Ein großer Empfang ist zwar heuer leider nicht möglich, aber wir wollen trotzdem zeigen, wie stolz wir auf unsere Aushängeschilder im Sport sind. Besonders für den Nachwuchs sind die Athletinnen und Athleten wichtige Vorbilder. Wir alle freuen uns mit den Sportlern, wenn die harte Arbeit belohnt wird“, betonte Schnöll.

Salzburg nimmt Spitzenposition im Wintersport ein

Die Bilanz der Salzburger Wintersport-Asse ist mit zwölf WM-Medaillen eindrucksvoll: Alleine die sechs im ULSZ Rif stationierten nordischen Athleten Stefan Kraft, Wahlsalzburger Michael Hayböck, Jan Hörl, Daniel Huber, Mario Seidl und Chiara Hölzl haben bei den Weltmeisterschaften in Oberstdorf insgesamt achtmal Edelmetall gewonnen. Hölzl, Kramer und Eder konnten leider nicht an der Ehrung teilnehmen, da sie sich noch bei Wettkämpfen im Ausland befinden. Snowboarder Andreas Prommegger, der viele Jahre als Heeressportler in Rif stationiert war, lies sich die Ehrung nicht entgehen. „Der Medaillenspiegel zeigt deutlich, dass Salzburg im Wintersport nach wie vor eine Spitzenposition einnimmt“, sagt Landesrat Stefan Schnöll.

Stefan Kraft: „Das mit dem Motivieren geht ganz von selber.“

Der Salzburger Skistar Stefan Kraft hat auch in der von der Pandemie überschatteten Saison eine hervorragende Leistungsbilanz vorzuweisen. „Im Weltcup und bei der WM geht es mit dem Sportlerherz ganz von selber mit dem Motivieren. Nach einer schwierigen Saison mit einer Corona-Infektion, wegen der ich drei Wochen von zu Hause aus zuschauen musste, was schon sehr weh getan hat, und den Rückenproblemen, waren die Medaillen heuer schon sehr gut“, sagt Stefan Kraft, der von der Weltmeisterschaft Gold, Silber und Bronze heim nach Schwarzach im Pongau gebracht hat.

Jan Hörl: „Bin hungrig auf mehr.“

Jan Hörl verbuchte bei der Nordischen WM in Oberstdorf seinen ersten großen Erfolg mit der Silbermedaille im Mannschaftsspringen. „Es wäre sicher schöner gewesen, wenn ein paar Fans mitgefiebert hätten und ich mit ihnen feiern hätte können. Andererseits habe ich mich so besser auf meinen Job konzentrieren können. Ich bin jedenfalls hungrig auf mehr”, so der Bischofshofener.

Daniel Huber: „Energie schöpfen und auf neue Aufgaben vorbereiten.“

Für Daniel Huber aus Seekirchen am Wallersee, der ebenfalls eine Silbermedaille im Mannschaftsspringen von der Nordischen WM mitgebracht hat, war es eine besondere Saison. „Wir haben extrem froh sein können, dass wir in der Pandemie reisen und Wettkämpfe bestreiten konnten. Ich hoffe, es war die erste und letzte Saison dieser Art. Was mir sehr viel gegeben hat, ist aber das Heimkommen. Da kann ich Energie schöpfen und mich auf neue Aufgaben vorbereiten”, so Daniel Huber.

Weltmeisterschmiede Rif

Die Nordischen sind seit jeher Aushängeschilder des ULSZ Rif. „Bei uns finden die Wintersportler perfekte Trainingsbedingungen. Wir sind daher auch sehr stolz auf ihre Leistungen. Sie waren und sind die großen Aushängeschilder unseres Sportzentrums“, sagt Wolfgang Becker, Direktor des ULSZ Rif. Die bereits etwas zurückliegenden Erfolge von Sportlern, die ebenfalls dort stationiert waren, wie Felix Gottwald, David Kreiner, Wolfgang Loitzl, Bernhard Gruber und Martin Koch, klingen auch heute noch kräftig nach. LK_210322_30 (mw/grs)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum