Die Zukunft der Wirtschaft ist digital und nachhaltig

Projekt „FuturCRAFT“ lehrt Betriebe, sich selber einen Überblick über vorhandene und fehlende Kompetenzen zu verschaffen
Salzburger Landeskorrespondenz, 01. April 2021

(LK)  Hilfe zur Selbsthilfe – das ist auch im Zeichen der Digitalisierung keine leere Worthülse, sondern kann vor allem für Salzburgs Klein- und Mittelbetriebe maßgebend für ihre zukünftige Entwicklung sein. Beispielgebend ist das Projekt „FuturCRAFT“ – ein Modell, mit dem sich Betriebe selber einen Überblick verschaffen können, welche Kompetenzen im Bereich Digitalisierung vorhanden sind und welche noch benötigt werden.

„Die Digitalisierung ist in der Industrie voll angekommen. Auch der Mittelstand und das Handwerk erkennen zunehmend die Chancen des digitalen Wandels für ihre Wettbewerbsfähigkeit. Das Land Salzburg unterstützt daher bereits seit Ende 2018 mit dem erfolgreichen Förderprogramm ‚Digitalisierungsoffensive Salzburg.Digital‘ Schritte in diese Richtung, von Beginn an bis zur Umsetzung größerer Projekte“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Das italienisch-österreichische Modell

Gefördert wird das Projekt auch durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Programm Interreg V-A Italien-Österreich 2014 bis 2020. Expertinnen und Experten aus Italien und Österreich sind an der Entwicklung dieses Modells beteiligt. Praktikabel ist die Schulung vor allem für Handwerksbetriebe. Das Modell fördert bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Grundverständnis für Digitalisierung. Sie können sich dadurch aktiv in die Gestaltung von digital unterstütztem Handwerken in ihrem Unternehmen einbringen.

Internationaler Austausch immer mehr gefragt

„FuturCRAFT“ ist ein Beispiel von vielen. Das ITG – Innovationsservice für Salzburg arbeitet derzeit gemeinsam mit Partnern aus ganz Europa an innovativen Projekten – immer mit dem Ziel vor Augen, Salzburger Betrieben dadurch Informationen über aktuelle Trends und konkrete Unterstützung anzubieten. „Der Austausch mit anderen Regionen und Ländern wird immer wichtiger, um vom Wissen anderer zu lernen und Erfahrungen auszutauschen. Die Interreg-Programme der Europäischen Union bieten den idealen Rahmen und entsprechende Fördermöglichkeiten dazu. Davon profitiert die heimische Wirtschaft“, so der Landeshauptmann.

Große Trends im Fokus

„Wir haben mit Expertinnen und Experten aus ganz Europa Workshops zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle ausgearbeitet. Diese führen wir bereits mit vielen Salzburger Betrieben durch. Mit Partnern aus dem gesamten Alpenraum bieten wir den Unternehmen verschiedene Trainings an, zum Beispiel wie sie Aspekte der Kreislaufwirtschaft leichter in ihren Betrieb bringen können“, so Standortentwickler Rainer Steindler. Dadurch können die heimischen Betriebe noch besser an die großen Trends wie Digitalisierung oder den „Green Deal“ der Europäischen Kommission herangeführt werden. LK_210401_51 (grs/luk)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum