Zukunft Europas: Die Jugend am Wort

Kampagne sucht Ideen und Antworten in 16 Ländern / Andreas Moser ist Salzburger Jugendaktivist
Salzburger Landeskorrespondenz, 08. April 2021

(LK)  Zu ihrem „Geburtstag“, dem Europatag 9. Mai, startet die EU eine Zukunftskonferenz, deren Ergebnisse ein Jahr darauf bei einem Gipfel Bild und Fahrplan für das Europa von morgen prägen werden. „Interesse für Politik bedeutet, die eigene Zukunft mitzugestalten“, ermutigt Landesrätin Andrea Klambauer Jugendliche, ihre Stimme zu erheben und sich einzubringen.

Mädchen und Burschen ab 16 Jahren können dabei ihre Ideen unmittelbar an Gleichaltrige und Politiker weiterreichen und einander direkt darüber austauschen. „Es hat auch bei mir im Kleinen begonnen: bei Diskussionen mit Freunden, was man anders oder besser machen will. Mir war dabei immer wichtig, nicht nur zu kritisieren, sondern immer zu überlegen, welche bessere Alternative es gibt“, weiß Landesrätin Andrea Klambauer aus eigener Erfahrung.

Nahe dran an der Politik

Getragen wird die europaweite Kampagne von einem Netzwerk aus 21 Jugendaktivistinnen und -aktivisten. Sie sind die Gesichter auf lokaler und nationaler Ebene. Sie treten mit jungen Menschen in der gesamten EU in Kontakt, um ihre Ansichten zur Europäischen Union zu hören und sie in den Prozess zur Gestaltung der Zukunft Europas einzubinden.

Unsere Zukunft in die eigene Hand nehmen

Der 20-jährige Lungauer Andreas Moser studiert in Wien Politikwissenschaft und hat schon Erfahrungen im Ausland gesammelt, als er 2018 nach der Matura einen Europäischen Solidaritätskorps in Frankreich absolviert hat. Er ist als Jugendaktivist für Salzburg Teil der Kampagne, entwickelt selber Ideen, holt die Meinungen und Vorstellungen anderer junger Menschen ein und tauscht sich mit seinen europäischen Alterskollegen und Entscheidungsträgern aus. „Das ist eine einmalige Chance, die sich für uns jetzt auftut. Wir bekommen nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre und einer Pandemie, die den Zusammenhalt in Europa stark auf die Probe gestellt hat, die Plattform, uns direkt an die Politik zu wenden. Spätestens jetzt ist die Zeit gekommen, in der meine Generation ihre Zukunft in die eigenen Hände nimmt. Ich freue mich auf den Austausch, die Begegnungen und vor allem die Gedanken und Ideen der Salzburger und österreichischen Jugend“, so Andreas Moser.

S-Pass unterstützt Organisation

Die Kampagne wird über die europäische Jugendkarte EYCA in 16 Ländern organisiert. Als Partnerorganisation sichert der S-Pass die Mitsprache der heimischen Jugendlichen bei diesem zukunftsweisenden Prozess. Nähere Informationen unter Telefon +43 662 849291-54 oder E-Mail an w.knoglinger@s-pass.at. LK_210408_60 (sm/grs)

Medienrückfragen: Melanie Reinhardt, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4910, Mobil: +43 664 5405895, E-Mail: melanie.reinhardt@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum