Corona-Zahlen an Schulen sinken

Regelmäßige Tests, Sicherheitsmaßnahmen und Lehrerimpfung wirken
Salzburger Landeskorrespondenz, 19. April 2021

(LK)  Gute Nachrichten gibt es aus dem Schulbereich: Sowohl beim Lehrpersonal als auch bei den Schülerinnen und Schülern ist die Sieben-Tages-Inzidenz bei den Coronainfektionen rückläufig. „Flächendeckendes und regelmäßiges Testen, weniger Personen gleichzeitig in den Schulen sowie die dort geltenden Hygieneregeln helfen, Infektionen zu vermeiden. Und die Lehrerimpfung während der Karwoche zeigt bereits ihre Wirkung“, sind Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (Gesundheit) und Landesrätin Daniela Gutschi (Bildung) erleichtert, dass die Sicherheitsmaßnahmen greifen.

Die Gesamtinzidenz hat sich in den vergangenen Tagen eingependelt oder geht zurück. „Bei den Schülerinnen und Schülern liegt die Sieben-Tages-Inzidenz mit 188,3 nahe beim Landesschnitt von 186,6. Dabei muss man bedenken, dass an den Schulen wesentlich intensiver getestet wird. Bei den Lehrerinnen und Lehrern ist sie mit 127,2 deutlich geringer, im Tennengau gab es in der vergangenen Woche sogar keine einzige Neuinfektion“, erläutert Landesstatistiker Gernot Filipp die aktuellen Zahlen mit Stand heute, 19. April, 0 Uhr.

Rückgang bei höheren Schulstufen am stärksten

Blickt man auf die Altersgruppen, so gehen die Zahlen bei den Schülern an höheren Schulen, vor allem an Gymnasien, Mittel- und Berufsschulen, zurück. Bei den Volksschulkindern hingegen sind die Sieben-Tages-Inzidenzen zuletzt leicht angestiegen. Insgesamt gehen sie im gesamten Schulbereich zurück.

Neuinfektionen bei Lehrpersonal deutlich unter Landesschnitt

Beim Lehrpersonal an Polytechnischen Schulen, Sonderschulen und Berufsschulen wurden in der vergangenen Woche gar keine Neuinfektionen verzeichnet. Unter dem Landesdurchschnitt (186,6) liegt die Sieben-Tages-Inzidenz von Lehrern in Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen (53,6) sowie an Mittelschulen (99,4). An den Volkschulen (191,8) liegen sie knapp darüber und an den AHS mit 241,1 am höchsten. 7.492 Personen haben an der Sonderimpfaktion für Pädagoginnen und Pädagogen teilgenommen. „Und wer in der Karwoche noch nicht dabei war, bleibt in der höheren Priorisierungsstufe 3 für das Bildungspersonal“, informiert Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

Gemeinsames Ziel: Präsenzunterricht für alle

„Das Vorziehen der Impfungen im Bildungsbereich in die Osterferien bildet jetzt jedenfalls eine gute Voraussetzung für eine Entwicklung in Richtung einer Normalisierung“, blickt Landesrätin Daniela Gutschi zuversichtlich in die Zukunft, denn: „Bald wieder vollständig in den Präsenzunterricht zurückzukehren, das wünschen sich alle Beteiligten, und daran arbeiten wir gemeinsam mit voller Kraft. Danke an alle, die sich hier täglich um die Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen bemühen und dabei nicht nachlassen“, so Gutschi. LK_210419_60 (sm/grs)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum