So werden Familien gut durch die Krise begleitet

Fokus auf finanzielle Unterstützung von Eltern und Alleinerziehenden
Salzburger Landeskorrespondenz, 06. May 2021

(LK)  Die Unterstützung von Familien in Krisenzeiten wird morgen, Freitag, bei der virtuellen Konferenz der Landesfamilienreferentinnen und -referenten unter Wiener Vorsitz diskutiert. Zwei von drei Anträgen aus Salzburg beschäftigen sich mit finanzieller Unterstützung für Eltern und Alleinerziehende, der dritte Antrag mit Besuchsbegleitungen in Trennungssituationen.

„Es ist mir ein großes Anliegen, ein besonderes Augenmerk auf Alleinerziehende zu legen. Denn diese sind am meisten von Armut bedroht. Ich begrüße den Härtefonds für einkommensschwache Familien, möchte aber erreichen, dass bei der Berechnung auch ein verminderter Kinderunterhalt als Einkommensverlust geltend gemacht werden kann. Nur so wird eine ausreichende finanzielle Unterstützung möglich“, so Familienlandesrätin Andrea Klambauer.

Derzeit Nachteile für Alleinerziehende

Der Corona-Härtefonds wurde geschaffen, um Eltern, die von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffen sind, zu helfen. Zur Berechnung wird derzeit jedoch nur jener Elternteil miteinbezogen, der Familienbeihilfe erhält. Gibt es nun einen Einkommensverlust durch verminderten Kindesunterhalt des anderen Elternteils, wird dieser nicht berücksichtigt. Dies führt bei Alleinerziehenden zur Benachteiligung gegenüber anderen Familien. Weitere wichtige Themen werden das künftige Vorgehen mit Corona-Unterstützungsangeboten, die Reform des Unterhaltsrechts und der Familienbonus plus sein. LK_210506_52 (grs/sm)

Medienrückfragen: Lorenz Stangl, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4915, E-Mail: lorenz.stangl@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum