Elsbethen und Maxglan siegen bei Climate Challenge

Schule einmal ganz anders / Lernen übers Klima mit viel Einsatz und Kreativität
Salzburger Landeskorrespondenz, 06. May 2021

(LK)  Das Klima schützen und dabei jede Menge Spaß haben. Das ist möglich, wichtig und voll im Trend. Die erste „Salzburg Climate Challenge“ entschieden Mittelschülerinnen aus Maxglan 2 und Elsbethen für sich. Zu lösen waren Aufgaben und Rätsel für ein besseres Klima. „Der Eifer der Jugendlichen zeigt, wie ‚cool‘ dieses wichtige Thema ist, wenn es richtig verpackt die Lernfreude weckt und zum Mitmachen anregt“, so Landesrätin Daniela Gutschi.

Und für Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn, zuständig für Klima, Umwelt und Energie, ein spielerischer Einstieg in eines der wohl wichtigsten Themen der Gegenwart: „Der Klimaschutz steht bei der Jugend hoch im Kurs. Mit dieser Aktion wird das Interesse mit dem Tun verbunden.“

Per App Punkte in der Natur sammeln

Sieben „Challenges“ gab es zu meistern und dabei per App so viele Punkte wie möglich zu sammeln. „Ich fand es sehr gut, weil es so viele verschiedene Challenges gegeben hat und wir dabei etwas für die Umwelt tun konnten“, ist Gewinnerin Vivian Raubek aus der 3d der Privaten Mittelschule Goldenstein in Elsbethen begeistert. Die Punkte, „Beats“ genannt, konnten die Teenager mit schlauen Antworten, beim Berechnen des eigenen ökologischen Fußabdrucks oder bei „Geh raus und sammle in 60 Minuten so viel Müll ein, wie du kannst“ ergattern. „Ich wollte unbedingt auf den ersten Platz und für meine Klasse gewinnen“, so Eva Sterzl von der Musik-Mittelschule Maxglan 2. So wie Vivian sammelte sie unter 200 Schülerinnen und Schülern aus acht Mittelschulen die meisten „Beats“ bei den Aufgaben. Ihre Lieblings-Challenge: „Im Botanischen Garten der Nawi durfte ich ein Foto von mir mit meiner Lieblingspflanze machen: ‚Die rote Eva‘ – eine Stachelbeere.“

Kreativ sein spornt an

„Das Besondere an der von beat3 entwickelten App ist die Verknüpfung des Klimaschutzthemas mit Quiz, kreativen Aufgaben und konkretem Tun außerhalb von Klassenzimmern und Home Schooling-Bildschirmen“, erläutert Gritlind Kettl, Leiterin des EU-Bürgerservice und Europe Direct Land Salzburg. Sie will begeistern – für alle Themen, die die Europäische Union betreffen, wozu auch der globale und grenzüberschreitende Klimaschutz gehört. „Es kamen auch sehr interessante Vorschläge und Ideen, was 13- oder 14-jährige für unser Klima tun wollen, über die Challenge zustande“, sieht Kettl ein Ziel der Aktion erreicht, nämlich den Umwelt- und Naturschutz zu einer selbstverständlichen Aufgabe zu machen. LK_210506_60 (sm/mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum