Corona-Virus: Positive Entwicklung vorausgesagt

Rückgang in allen Bezirken und Altersgruppen / 7-Tage-Inzidenz auf 73 gesunken / Lage in Spitälern verbessert sich
Salzburger Landeskorrespondenz, 14. May 2021

(LK) Der rückläufige Trend bei den Neuinfektionen hält weiter an. „Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 73 befinden wir uns jetzt auf dem Niveau von vor sieben Monaten. Der Rückgang betrifft alle Regionen und Altersgruppen und alles deutet darauf hin, dass er weiter anhalten wird“ fasst der Leiter der Landesstatistik, Gernot Filipp, die guten Nachrichten zusammen. Immer mehr Geimpfte, regionale, verpflichtende Ausfahrtstests und saisonale Effekte zeigen offenbar Wirkung.

„Der deutliche Rückgang bei den Infektionszahlen betrifft mittlerweile alle Regionen. In 67 Gemeinden liegt die 7-Tage-Inzidenz unter 50, in 86 und damit fast drei Viertel der Gemeinden liegt sie unter 100, in nur mehr sechs Gemeinden über 250“, so Gernot Filipp, Leiter der Landesstatistik. Die Reproduktionszahl liegt zudem nur mehr bei 0,75 und die seit Wochen sinkende Positivitätsrate bei den PCR-Tests fällt mit rund sechs Prozent ebenfalls auf ein Niveau, welches zuletzt Anfang Oktober erreicht wurde. Sehr gute Voraussetzungen auch für die bevorstehenden Öffnungsschritte am 19. Mai.

Positiver Trend in allen Altersgruppen

Die positive Entwicklung der Infektionszahlen betrifft mittlerweile alle Altersgruppen. „Die 7-Tage-Inzidenz hat sich zum Teil mehr als halbiert. Das Niveau bei den fünf bis unter 30-Jährigen ist etwa von 240 auf 110 gefallen. In den Altersgruppen, die bereits eine hohe Impfquote aufweisen, ist die 7-Tage-Inzidenz noch einmal gesunken und liegt jetzt bereits ab 55 Jahren unter 50, ab 65 liegt sie unter 40 und ab 80 ist die Inzidenz mittlerweile auf rund 15 gesunken“, so Gernot Filipp.

Lage in Spitälern verbessert sich

Langsam wirkt sich der positive Trend auch auf die Lage in den heimischen Spitälern aus betont der Landesstatistiker: „Die Anzahl der stationären Fälle ist rückläufig und liegt derzeit bei rund 45 belegten Betten. Auf den Intensivstationen sind aktuell 14 Betten belegt und es werden laufen weniger, nachdem die Zahl sehr lange zwischen 20 und 25 geschwankt ist.“ Am Höhepunkt der dritten Welle lagen am 29. März 122 Covid-19-Patienten im Spital, davon wurden 23 auf der Intensivstation betreut. Die höchste Zahl an Intensivpatienten gab es am 11. April mit 27. Insgesamt wurden bisher 48.882 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet, derzeit gibt es 906 aktiv Infizierte im Land.

Erholung in Salzburg hält an

Im Bundesländervergleich hat Salzburg mit einer 7-Tage-Inzidenz von 72,6 den drittbesten Wert hinter dem Burgenland (42,8) und Niederösterreich (61,1), der Österreich-Schnitt liegt bei 85,8. Den höchsten Wert hat Vorarlberg mit 148,6. Deutlich verbessert hat sich in Salzburg die Lage im Tennengau. Mit 157 ist die Inzidenz dort zwar mehr als doppelt so hoch wie auf Landesebene, in den vergangenen 10 Tagen hat sie sich jedoch halbiert. Die Bezirke im Detail:  Flachgau (51,1), Pinzgau (55,6), Stadt Salzburg (63,1), Lungau (79,5), Pongau (84,8), Tennengau (157,4).

Salzburg für 750.000 Tests gerüstet

Vergangene Woche wurden zwischen 3. und 9. Mai 2021 in den Standorten des Roten Kreuzes 92.069 Antigen-Schnelltests im Bundesland abgenommen. Nun rüstet sich Salzburg in Hinblick auf die Öffnung ab 19. Mai für bis zu 750.000 dieser Tests pro Woche. Das wird in einem gemeinsamen Kraftakt mit dem Roten Kreuz und den Gemeinden in fast 100 Stationen im Land gelingen. Ergänzt wird dieses kostenlose Angebot durch „Wohnzimmertests“, die App des Roten Kreuzes dazu soll nächste Woche online gehen. „Bei den PCR-Tests gehen die Zahlen aufgrund des positiven Trends bei den Neuinfektionen erwartungsgemäß zurück. 15.307 waren es in den letzten beiden Wochen, 18.700 in den zwei Wochen davor“, sagt Gernot Filipp. PCR-Tests sind außer auf behördliche Anweisung kostenpflichtig. LK_210514_31 (mw/fw)

Mehr Informationen

 

Medienrückfragen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735

Redaktion: Landes-Medienzentrum