Erfolgreiche Öffnungen und gute Entwicklung bei Neuinfektionen in Salzburg

Spätere Sperrstunde, Wegfall der Einreise-Registrierung sowie Erleichterungen für Volkskultur gefordert
Salzburger Landeskorrespondenz, 22. May 2021

(LK)  Aufgrund der allgemein guten Entwicklung bei den Neuinfektionen, der sinkenden Inzidenz und dem guten Impffortschritt regt Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer nun weitere Öffnungsschritte an. „Wir haben die letzten Monate alle gemeinsam große Anstrengungen unternommen, damit wir eine gute epidemiologische Ausgangslage für den bevorstehenden Sommer erreichen, umso mehr freue ich mich über den Rückgang der 7-Tages-Inzidenz in Salzburg auf den Wert 43 und den deutlichen Fortschritt bei den Impfungen“.

Am kommenden Freitag treffen sich auf Einladung von Bundeskanzler Kurz die Landeshauptleute mit Vertretern der Bundesregierung in Wien, um die gemeinsame weitere Vorgehensweise bei Öffnungen zu besprechen. „Wir haben jetzt einen Punkt in der Pandemie erreicht, an dem weitere Öffnungsschritte im Juni oder spätestens mit Anfang Juli durchaus machbar und sinnvoll erscheinen. Im Zuge dieser Zusammenkunft werde ich vor allem die Punkte betreffend die Einreiseverordnung, der Volkskultur und der Sperrstunde einbringen“, fasst Landeshauptmann Wilfried Haslauer die Schwerpunkte zusammen.

Registrierungspflicht am Landweg aufheben

„Die einseitige Registrierungspflicht vor der Einreise nach Österreich ist in der Einreiseverordnung des Bundes verankert und gehört für mein Dafürhalten umgehend abgeändert. Diese einseitig bestehende Regelung führt zu unnötigen Staus an den Grenzen und erzeugt neben langen Wartezeiten einen enormen Aufwand für die Exekutive. Aufgrund der bestehenden 3G Regel erscheint eine zusätzliche Registrierung - ausgenommen bei Flugreisen - als nicht mehr sinnvoll“, so Haslauer weiter.

Spätere Sperrstunde und gute Rahmenbedingungen für Vereine

„Im Bereich der Volkskultur braucht es praktikablere Lösungen, damit die Vereine ihren Proben und dem damit verbundenen Vereinsleben wieder besser nachkommen können, denn die derzeitige Regelung beschränkt die Vereine ungemein. Bezogen auf die guten Erfahrungen mit der Öffnung in der Gastronomie und Hotellerie braucht es auch hier Anpassungen, um den Betrieben eine möglichst rasche Rückkehr zur Normalität und damit die Möglichkeit für betriebswirtschaftlich sinnvolle Rahmenbedingungen, wie die schrittweise Verlegung der Sperrstunde nach hinten, zu ermöglichen“, begründet der Landeshauptmann die Anregung für weitere Öffnungsschritte.

Gesundheit als wichtigstes Gut

„In der Diskussion für weitere Öffnungsschritte spielen wie bisher natürlich die Stimmen der Wissenschaft und der Experten eine wichtige Rolle, denn auch diesmal geht es darum, einen gemeinsamen und virologisch vertretbaren Weg zu finden“, so Wilfried Haslauer abschließend. LK_210522_140 (rb/luk/fw)

 

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Redaktion: Landes-Medienzentrum