„Natur in Salzburg“ auch in den Gemeinden und Betrieben

Bildungswerk bietet ab 31. Mai Vorträge und Exkursionen an
Salzburger Landeskorrespondenz, 30. May 2021

(LK)  Blühende Wiesen statt Einheitsrasen, heimische Bäume und Sträucher als Nahrungs- und Bruträume für unsere Tierwelt, ein Teich als Oase. Naturnah gestalten muss nicht am eigenen Gartenzaun enden. „Der Wissensdurst und das Interesse, Artenvielfalt auch auf Gemeindeflächen oder am Firmengelände zu fördern, wächst erfreulicherweise stetig“, weiß Landesrätin Daniela Gutschi.

„Naturnah gestaltete Betriebsareale sind nicht nur Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sie bieten auch für ein Unternehmen vielfachen Mehrwert – eine Win-Win-Situation für Mensch, Wirtschaft und Naturvielfalt. Zukunftsorientierte Unternehmen haben erkannt, dass Wirtschaft und Natur keine Gegensätze sind“, so Gärtnermeister Franz Hönegger, der Exkursionen für das Bildungswerk anbietet. Am 18. Juni geht es zum Beispiel zu den Firmen Werner & Mertz in Hallein, Woerle in Henndorf sowie GIFAS in Eugendorf.

Vielseitiger Lebensraum hat überall Platz

„Jede und jeder Einzelne von uns kann etwas für den Schutz der Insekten und für den Erhalt der Artenvielfalt tun. Und zwar ganz einfach, indem man den Kleinstlebewesen die nötigen Lebensräume bietet. Das geht auf einem Kreisverkehr neben dem Dorfplatz in einer Gemeinde genauso wie auf Flächen großer und kleinerer Betriebe, jeder Quadratmeter zählt“, ist Landesrätin Daniela Gutschi überzeugt. Solche strukturreichen Lebensräume, in denen viele Insekten zu finden sind, bieten wiederum Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren ausreichend Nahrung, einen Platz zum Überwintern und um sich fortzupflanzen.

Natur in Theorie und Praxis

In praxisorientierten Veranstaltungen werden wichtige Grundlagen rund um das ökologische Gestalten und Pflegen von Gärten behandelt. „Alle Vortragsangebote sind in einer Broschüre zusammengefasst und können von örtlichen Bildungswerken, Vereinen, Gemeinden und Interessierten gebucht werden. Die Kosten für die Vortragenden und Infomaterial werden von der Europäischen Union, vom Land und der Gemeindeentwicklung übernommen“, erläutert Bildungswerk-Direktor Richard Breschar. Ansprechpartnerin im Salzburger Bildungswerk ist Maria Fankhauser unter Telefon +43 660 3406412 oder per E-Mail an maria.fankhauser@sbw.salzburg.at. LK_210530_60 (sm/mel)

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Medienrückfragen: Christian Blaschke, Büro Landesrätin Daniela Gutschi, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum