Ein Wahrzeichen für das Museum der Moderne

Berühmte Skulptur „Schlafendes Haus“ findet in Salzburg seine Heimat
Salzburger Landeskorrespondenz, 09. June 2021

(LK)  Zehn Meter hoch, kegelförmig und tagtäglich in Bewegung: Das Kunstobjekt „Schlafendes Haus“ vom Schweizer Künstler Not Vital steht und liegt seit 2010 prominent vor dem Museum der Moderne am Salzburger Mönchsberg und ist mittlerweile tief mit dem Kunsthaus verwurzelt. Das Besondere: Die Stahldrahtkonstruktion legt sich täglich über einen geschickten Mechanismus „schlafen“ und steht am Morgen wieder auf. Nach mehr als zehn Jahren als Leihgabe wurde das Werk heute feierlich an das Museum geschenkt.

„Egal ob wach oder schlafend: Wenn man das Museum der Moderne besucht, sticht das Schlafende Haus sofort ins Auge, es ist mit dem Kunsthaus fest verbunden und zu einem echten Wahrzeichen Salzburgs geworden. Es freut mich deshalb umso mehr, dass dieses eindrucksvolle Werk von Not Vital ab sofort nicht mehr zu Besuch in Salzburg ist, sondern hier eine feste Heimat bekommt“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer anlässlich der großzügigen Schenkung. Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf wohnte der Zeremonie als Vorsitzende des Museums-Aufsichtsrats ebenfalls bei.

Sadowsky: „Stolz und Dankbarkeit.“

Passend zur Schenkung findet im Museum der Moderne zeitgleich eine große Ausstellung des Schweizer Ausnahmekünstlers statt: „Es freut mich ganz besonders, dass die Galerie Thaddaeus Ropac das Schlafende Haus anlässlich unserer Ausstellung ,Not Vital. IR‘ als Schenkung an das Museum übergibt. Im Namen des Museum der Moderne Salzburg danke ich Thaddaeus Ropac sehr herzlich für diese ebenso großartige wie großzügige Geste“, betont Museumsdirektor Thorsten Sadowsky. Die Kunstsammlung mit 21 Skulpturen, drei Installationen sowie 140 Zeichnungen ist noch bis 13. Juni zu sehen. LK_210609_142 (luk/mel)

Medienrückfragen: Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum