Landwirtschafts- und Berufsschulen gehen ins Landes-Netz

Informatik übernimmt IT-Infrastruktur: Mehr Sicherheit, einheitliche Standards und effizienter Betrieb
Salzburger Landeskorrespondenz, 12. July 2021

(LK)  Die vier Landwirtschaftsschulen in Bruck an der Glocknerstraße, Oberalm, Tamsweg und Salzburg-Kleßheim sowie die elf Landesberufsschulen kommen künftig in das Datennetzwerk des Landes. „Die vergangenen Monate haben es deutlich vor Augen geführt: IT-Infrastruktur aus einer Hand nutzt allen Beteiligten. Abläufe sind schneller, und man muss sich nur in einem System statt in vielen zurechtfinden“, sehen Landesrat Josef Schwaiger und Landesrätin Daniela Gutschi die Vorteile der großen EDV-Übernahme an den vom Land betriebenen Schulen.

Die IT der Landesberufsschulen (LBS) und der Landwirtschaftlichen Fachschulen (LFS) wird in einem über fünf Jahre laufenden Prozess von der Landesinformatik übernommen und betreut. Als Pilotschulen sind die LBS Kuchl und die LFS Winklhof in Oberalm ab 15. Juli im Landesnetz. Einheitliche Standards vereinfachen jetzt die Wartung der IT-Struktur, die Betreuung der Einrichtungen wird dadurch effizienter. Die gemeinsame Netzwerkarchitektur ist zudem Voraussetzung für die Einbindung der Liegenschaften in das zentrale Facility Management des Landes. Damit können Gebäude und Technik professionell verwaltet werden.

Schwaiger: „IT-Qualität an Landwirtschaftsschulen steigt.“

Ohne funktionierende IT ist ein sinnvoller Unterrichtsbetrieb an keiner der Schulen möglich. „Die Ausfallsicherheit und Qualität unserer EDV und Telefonanlagen in den Schulen werden dadurch wesentlich erhöht“, ist Landesrat Josef Schwaiger überzeugt, dass die dafür nötigen rund acht Millionen Euro gut investiert sind. „Zusätzlich entlasten wir damit die bisherigen Kustoden“, so Schwaiger.

Gutschi: „Wichtiger Baustein für Digitalisierungsschub.“

Für Landesrätin Daniela Gutschi passt die Übernahme exakt zum digitalen Innovationsschub, der ab Herbst an den Schulen startet. „Diese Umstellung ist ein wesentlicher Baustein für eine verstärkte und einheitliche Digitalisierung im Lern- und Bildungsbereich. Einheitliche Standards sind hierfür ein wesentlicher Baustein.“

Krejsa: „Anforderungen an Netzwerksicherheit steigen.“

Für die Landesinformatik ist das Projekt eine große Herausforderung, schließlich betreut sie im Endausbau mit 7.000 Arbeitsplätzen mehr als doppelt so viele als aktuell. „Die Sicherheitsanforderungen für EDV-Netzwerke sind in den vergangenen Jahren laufend gestiegen. Immer wieder verzeichnen wir Angriffe mit Kryptoviren, die zu einem massiven Datenverlust führen können“, schildert Landesinformatik-Leiter Rudolf Krejsa einen der Gründe für die Übernahme. LK_210712_60 (sm/grs)

 

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Redaktion: Landes-Medienzentrum