Salzburg forciert den geförderten Holzwohnbau

Dauerhaft erhöhte Zuschüsse / Nachhaltiges Vorzeigeprojekt in Hallein
Salzburger Landeskorrespondenz, 18. August 2021

(LK)  Vor wenigen Wochen ist in Salzburg die Novelle der Wohnbauförderung in Kraft getreten. Neben gestiegenen Zuschlägen von 30 Millionen Euro in den nächsten beiden Jahren bringt sie zudem dauerhaft erhöhte Unterstützungen von Objekten in Holzbauweise. Wie gut das funktionieren kann, zeigt sich im Halleiner Stadtteil Burgfried, wo aktuell 62 geförderte Wohnungen in fünf Gebäuden aus dem natürlichen Material entstehen. Das Land steuert mehr als die Hälfte der Kosten von 9,5 Millionen Euro zu.

„Dieses Projekt zeigt, dass auch ein mehrgeschoßiger Wohnbau aus Holz möglich ist und viele Vorteile bietet. Diese Konstruktionsart ist nachhaltig und die Lebensqualität in diesen Objekten wird hervorragend sein. Wir haben die Förderung für diese Variante deutlich erhöht, damit in Zukunft der Naturrohstoff auch für geförderte Miet- und Eigentumsunterkünften verstärkt zur Anwendung kommt“, zeigte sich Landesrätin Andrea Klambauer gestern bei einer Besichtigung vom Fortschritt begeistert. Das Land Salzburg steuert dem Projekt insgesamt 5,128 Millionen Euro zu.

Klambauer: „Rahmenbedingungen passen.“

„Derzeit ist der Anteil von geförderten Holzbauten in Salzburg noch sehr niedrig. Es freut mich deswegen umso mehr, wenn wie in Hallein Verantwortliche diese umweltfreundliche und langlebige Variante in Betracht ziehen und mit gutem Beispiel vorangehen. Durch die gestiegenen Zuschüsse der Novelle liefern wir jetzt für Bauträger und Architekten einen konkreten Anreiz umzustellen und den Holzanteil zu erhöhen. Jetzt liegt es an ihnen, weitere Leuchtturmprojekte zu realisieren“, appelliert Landesrätin Andrea Klambauer.

Lechner: „Salzburgs größter mehrgeschossiger Holzwohnbau.“

„Der zweite und dritte Abschnitt unseres Siedlungserneuerungsprojektes Hallein Burgfried mit insgesamt 124 Wohnungen ist bislang das größte mehrgeschossige Objekt, das in unserem Bundesland mit Holz errichtet wird. Bei entsprechender Planung ist dies mittlerweile durchaus auch im Geschoßwohnbau als Variante zu Massivkonstruktionen einsetzbar“, so Christian Lechner, Mitglied der Geschäftsführung der Gemeinnützigen Salzburger Wohnbaugesellschaften (GSWB).

Gefahrt: „Landesmittel gut eingesetzt.“

Auch Thomas Gefahrt, Leiter der Controlling- und Finanzierungsabteilung der GSWB zeigte sich überzeugt: „Uns sind die höheren Mittel, die das Land Salzburg für den mehrgeschossigen Holzbau zur Verfügung stellt, sehr willkommen. Damit sind wir in der Lage, einerseits verstärkt nachhaltigen Werkstoff einzusetzen und geförderte Mietobjekte innerhalb eines wirtschaftlich vertretbaren Zeitraumes zu finanzieren.“

Günstiges Eigentum

Neben der Option auf Miete, bietet das Areal auch betreute Wohnungen sowie Wohnungen mit Kaufoption. „Mit einem Quadratmeterpreis von 2.750 Euro netto inklusive Tiefgaragenplatz liegen wir deutlich unter dem Preisniveau am freien Markt und können somit vielen Menschen den Traum vom Eigenheim ermöglichen“, betont Landesrätin Andrea Klambauer. LK_210817_140 (luk/)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum