Start von PCR-Lutscher-Tests in Salzburgs Kindergärten

Maximale Sicherheit bei minimalem Aufwand / Vierwöchiges Screeningprogramm ab 20. September
Salzburger Landeskorrespondenz, 09. September 2021

(LK)  „Ende September starten in allen Kinderbetreuungseinrichtungen Salzburgs freiwillige und kindgerechte PCR-Lutscher-Tests für Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren. Das vierwöchige Screeningprogramm bietet maximale Sicherheit bei minimalem Aufwand und gibt zum Start des Vollbetriebs Orientierung über das Infektionsgeschehen“, informiert Landesrätin Andrea Klambauer.

Erneut wird ein Kinderbetreuungsjahr von den Herausforderungen der Covid-Pandemie begleitet. „Aufgrund des stockenden Impffortschritts wurde innerhalb der Bevölkerung noch keine Herdenimmunität erreicht. Begleitende Sicherheitsmaßnahmen sind daher weiterhin erforderlich“, so Landesrätin Andrea Klambauer.

Die Novelle der 2. COVID-19-Öffnungsverordnung des Bundes sieht ab 13. September für die Kinderbetreuung folgenden Maßnahmen vor:

  • Ungeimpfte Pädagoginnen und Pädagogen müssen laufend Testnachweise erbringen, darunter mindestens einmal pro Woche einen PCR-Test.
  • Beim Bringen und Holen der Kinder gilt für Erziehungsberechtigte eine Maskenpflicht.
  • Halten sich Eltern, etwa im Rahmen der Eingewöhnungsphase, oder andere externe Personen länger als 15 Minuten in der Einrichtung auf, ist ein 3G-Nachweis zu erbringen.

Klambauer: „Sicherheitsphase mit PCR-Lutscher-Tests.“

„Darüber hinaus haben wir in Salzburg für alle 609 elementaren Bildungseinrichtungen ab Ende September ein Screeningprogramm für eine Sicherheitsphase von vier Wochen mit Lutscher-Tests auf PCR-Basis im Gesundheitsministerium eingereicht. Am vergangenen Freitag wurde uns dafür die Zustimmung erteilt. Damit können wir ein Maximum an begleitender Sicherheit für und in den Einrichtungen bieten“, fasst Landesrätin Andrea Klambauer zusammen.

Auf freiwilliger Basis

Konkret ist in Salzburgs Elementareinrichtungen geplant, dass Eltern auf freiwilliger Basis ihre Kinder einmal wöchentlich zu Hause mit einem PCR-Lutscher-Test testen. Der PCR-Test wird in der Einrichtung abgegeben, anschließend von einem Labor abgeholt und ausgewertet. „Der Auftrag wird durch die Bundesbeschaffungsagentur dem Bestbieter, einem Salzburger Labor, zur Abwicklung erteilt“, informiert Klambauer. Die Kosten der vierwöchigen Sicherheitsphase werden vom Gesundheitsministerium getragen. Im Fall eines positiven PCR-Tests werden die Eltern direkt von der Gesundheitsbehörde verständigt, die auch über die notwendigen Quarantänemaßnahmen entscheidet.

Impfung bleibt effektivster Schutz

„Ich freue mich über den Start dieses Screenings, denn die Testungen sind für die Einrichtungen mit wenig Mehrbelastung verbunden. Die Lutscher-Tests sind sehr kindgerecht und geben zum Start des Vollbetriebs eine Orientierung über das Infektionsgeschehen. Mehr flankierende Sicherheit können wir zusätzlich zu den bereits gesetzten Maßnahmen nicht bieten. Die Impfung bleibt dabei das effektivste Mittel. Jeder Erwachsene kann sich selbst durch die Impfung schützen, diese Schutzaufgabe können wir nicht Kleinkindern in Form einer dauerhaften Testung zuschieben“, sagt Landesrätin Klambauer.

Salzburg ging bei der Förderung von Luftfiltern und CO2-Ampeln voran

„Im Bereich Prävention haben wir bereits eine Förderung aufgelegt. Salzburg übernimmt 50 Prozent der Anschaffungskosten für Luftfilter und CO2-Ampeln (maximale Förderung pro Gruppenraum 1.750 Euro). Die Förderung wurde bis 31. Oktober verlängert, gefördert werden HEPA- und EPA-Filter sowie UV-C-Filter. Jetzt sind die Einrichtungen und Gemeinden am Zug“, so die Landesrätin. LK_210909_61 (rb/sm/mel)

 

Medienrückfragen: Lorenz Stangl, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4915, E-Mail: lorenz.stangl@salzburg.gv.at