Das Herzstück des Salzburger Sports ist 35

Universitäts- und Landessportzentrum Rif: Von der Trainingsstätte zur wahren Sportlerstadt / „Allee der Sieger“ für die Besten
Salzburger Landeskorrespondenz, 17. September 2021

(LK)  1986 wurde das Salzburger Universitäts- und Landessportzentrum im Halleiner Stadtteil Rif eröffnet. „Damals ahnte niemand, welche Erfolgsgeschichte dieser Grundsteinlegung folgen würde. Rif ist dreieinhalb Jahrzehnte später das Herzstück des Salzburger Sportes. Und nicht nur das, es ist für ganz Österreich ein sportlicher Vorzeigebetrieb und längst eine über die Grenzen hinaus anerkannte und geachtete Institution“, hält Landesrat Stefan Schnöll zum Jubiläum fest.

In einer „Allee der Sieger“, die heute offiziell eröffnet wurde, kann man sich nun auf die Spuren der großen Sportheldinnnen und –helden des Landes begeben. „Und Auszeichnungen in Form von Medaillen heimsten die in Rif stationierten und trainierenden Sportler und Sportlerinnen in einer Anzahl ein, die von keinem anderen Sportzentrum in Österreich auch nur annähernd erreicht wurde“, so Landesrat Stefan Schnöll.  Bis heute sind es 212 „große“ internationale Medaillen (Olympia, WM, EM), darunter 75 Mal in Gold. Im Detail: Olympia 35 Medaillen (10 Gold), WM 112 Medaillen (41 Gold), EM 50 Medaillen (20 Gold), Paralympics 15 Medaillen (4 Gold). Als besondere Medaillensammler zeigten sich die Springer und Kombinierer des in Rif angesiedelten ÖSV-Stützpunktes mit mehr als 70 Medaillen.

Anerkennung für Langzeit-Direktor Wolfgang Becker

Anfangs „nur“ als Trainingsstätte konzipiert, entwickelte sich „Rif“ zu einer wahren Sportlerstadt, eng verbunden mit Wolfgang Becker, der als Direktor kürzlich in Pension gegangenen ist. „Er hat dank fachlichem Wissen, rund um die Uhr gehendem Engagement und dem innovativen Blick auf die sich rasant ändernde Welt des Sportes Rif zu dem gemacht, was es heute ist“, so Landesrat Schnöll anerkennend.

Talente, Schul- und Leistungssport

Es bedurfte vieler Jahre mit ungezählten Diskussionen und Auseinandersetzungen, ehe die Entscheidung für Rif fiel – es war der insgesamt 29. Standort, der geprüft worden war. Im März 1984 erfolgte der Spatenstich, im Juni 1986 die Eröffnung. Rif wurde zum doppelten Zentrum: Einerseits für den Leistungssport mit seinen zusätzlichen Institutionen Talentenachwuchszentrum/Schulsportmodell, Bundesheer-Leistungszentrum, Olympiazentrum und universitären Einrichtungen, andererseits für den Breitensport.

Mehr als 12 Millionen Besucher

Das Konzept wurde zum Volltreffer, den eine Zahl belegt: Seit der Eröffnung wurden in der Sportlerstadt mit ihren Hallen und Plätzen auf rund 45 Hektar mehr als zwölf Millionen Besucher gezählt. In Rif gab es keinen Stillstand, jedes Jahr wurde modernisiert oder neu gebaut. Und dafür gab es auch Lob und Auszeichnungen. Für die mustergültige barrierefreie Ausstattung zum Beispiel den IOC/IAKS-Award im Jahr 2009, für den zum Wahrzeichen gewordenen Kletterturm, für den „Bewegten Schulweg“ oder den besten Fitnessparcours. LK_210917_64 (sm/mw)

 

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Redaktion: Landes-Medienzentrum