Ausbau von digitalen Beratungsangeboten für Jugendliche

Beratungsbedarf durch Covid-Krise gestiegen / Länder fordern Bund auf, Onlineangebot längerfristig zu erweitern
Salzburger Landeskorrespondenz, 24. September 2021

(LK)  Die Corona-Situation hat bei vielen Kindern und Jugendlichen Folgeprobleme ausgelöst. Beratungsangebote werden deutlich häufiger in Anspruch genommen. „Wir müssen das Online-Hilfsangebot deutlich ausbauen, damit jungen Menschen Unterstützung erhalten, wann immer sie gebraucht wird“, so Landesrätin Klambauer, die diese Forderung erfolgreich bei der Konferenz der Landesjugendreferentinnen und –referenten aller Bundesländer in Wien einbrachte.

Seit der Pandemie sind die Beratungen des bundesweiten Angebots von Rat auf Draht um 60 Prozent gestiegen und auch die Homepagezugriffe haben sich mehr als verdoppelt. Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei der Initiative „kids-line“ in Salzburg ab. „Niederschwellige Angebote sind für Jugendliche das Sicherheitsnetz, das sie in schwierigen Situationen auffängt und an das weitere persönliche Beratungen anknüpfen können“, betont Landesrätin Klambauer.

Fokus auf Onlineberatung

In dem Beschluss fordern die Länder das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie das Bundesministerium für Frauen, Familie, Jugend und Integration auf, das Onlineangebot längerfristig auszubauen, um auch über die Covid-Pandemie hinaus Hilfe zu gewährleisten. LK_210924_150 (sop/sm)

 

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Redaktion: Landes-Medienzentrum