Corona-Virus: Impfdurchbrüche immer noch äußerst selten

Immunisierte im Spital meist Risikopatienten / Impfung verhindert schwere Verläufe
Salzburger Landeskorrespondenz, 04. October 2021

(LK)  Die Zahl der vollständig gegen Covid-19 geimpften Personen in Salzburg steigt, heute sind es 58,6 Prozent der Gesamtbevölkerung. Damit nimmt auch die Zahl der positiv getesteten in der geschützten Bevölkerungsgruppe zu. „Keine Impfung der Welt verhindert zu hundert Prozent, dass man sich infiziert. Der gravierende Unterschied ist: Die Corona-Schutzimpfung schützt sehr gut vor einer schweren Erkrankung und einer Hospitalisierung. Wir sehen das auch sehr deutlich an der Zahl der Covid-Patienten in den Spitälern“, betont Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz.

Mit Stand 28. September waren in Österreich 5.168.332 Personen vollständig geimpft und davon wurden bisher 13.075 Fälle an Impfdurchbrüchen an die AGES gemeldet (0,25 Prozent). „Auf 1.000 vollimmunisierte Personen kommen somit rund drei Personen mit einem Impfdurchbruch und diese müssen in den wenigsten Fällen im Krankenhaus behandelt werden“, sagt Landesssanitätsdirektorin Petra Juhasz.

Lage in Spitälern belegt Wirksamkeit der Impfung

Mit Stand heute, 8.30 Uhr befinden sich 34 Covid-19-Patienten im Spital, davon elf auf der Intensivstation. „Von den Erkrankten auf der Normalstation sind derzeit vier vollimmunisiert, auf der Intensivstation eine Person. Es handelt es sich hier ausschließlich um Personen, die entweder Vorerkrankungen haben oder immunsupprimiert sind. Echte Impfdurchbrüche gibt es kaum. Insgesamt muss man festhalten, auch die Lage in unseren Spitälern belegt, dass die Impfung wirkt und vor einem schweren Krankheitsverlauf sehr gut schützt“, so Dr. Uta Hoppe, Primaria am Universitätsklinikum Salzburg.

Impfung senkt Risiko für Patienten mit Vorerkrankungen

Besonders Risikopatienten oder solche mit Vorerkrankungen haben ein deutlich geringeres Risiko eines sehr schweren Verlaufs einer Covid-19-Erkrankung, wenn sie geimpft sind. „Vollimmunisierte, die zuletzt ins Krankenhaus mussten, waren meist Personen mit Vorerkrankungen. Aber auch bei diesen war der Krankheitsverlauf meist deutlich weniger schwer als bei Ungeimpften“, sagt Dr. Uta Hoppe.

Schulen testen weiter

In Salzburgs Schulen ist die vom Bund empfohlene dreiwöchige Sicherheitsphase mit regelmäßigen Tests zu Ende gegangen. Trotzdem werden die Tests nun weiterhin durchgeführt. „Die aktuellen Corona-Zahlen würden es zwar erlauben an den Schulen auf die erste Sicherheitsstufe umzusteigen. Alle Bundesländer werden vorerst aber weiterhin an den Schulen testen, um so die Infektionsketten effizient zu unterbrechen. Da derzeit viele Infektionen in den Schulen stattfinden ist das auch sehr sinnvoll“, sagt Dr. Petra Juhasz. LK_211004_30 (mw/bk)

 

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