Tourismus in den Alpen neu gedacht

Nachhaltige Gesundheitsförderung als Zukunftsmarkt / Qualität statt Menge
Salzburger Landeskorrespondenz, 12. October 2021

(LK)  Der Tourismus stärkt als Motor den Wirtschaftsstandort und schafft Arbeitsplätze. „Die Corona-Krise hat diesen Motor allerdings ins Stocken gebracht und verdeutlicht, dass Tourismus neu gedacht werden muss. Nun muss es heißen: Qualität anstelle von Quantität“, betonte Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf bei einer Online-Konferenz mit Vertretern aus Auvergne-Rhône-Alpes (Frankreich) sowie der Lombardei und dem Aostatal (Italien).

Gemeinsam mit Salzburg arbeiten diese Regionen über EUSALP, der Europäischen makroregionalen Strategie für den Alpenraum, zusammen. „Naturbezogener, gesundheitsfördernder Tourismus zählt zu den vielversprechenden nachhaltigen Zukunftsmärkten Salzburgs. Regionen, die darauf setzen, haben auch 2020 Zuwächse verzeichnet“, ist Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf überzeugt.

Neue Werkzeuge für Gesundheitstourismus

Eine EUSALP-Aktionsgruppe arbeitet an einer Wissensbasis, wie man erfolgreich touristische Innovationen, Produkte und Dienstleistungen auf Basis von natürlichen alpinen Ressourcen entwickelt. „Das EU-Projekt HEALPS2 zeigt auf, welches Innovationspotenzial in den natürlichen Ressourcen im Alpenraum steckt und wie wertvoll das für die gesamte Region ist. Damit soll auch weiterhin eine Existenzgrundlage in entlegenen Regionen im Alpenraum gesichert werden. Das heißt, dass wir ab Juni 2022 sowohl einen konkreten Aktionsplan als auch ein Innovationsmodell für alpinen Gesundheitstourismus und ein Training-Toolkit zur Verfügung haben werden. Das sind wichtige Werkzeuge, um das große Potenzial des Gesundheitstourismus weiter auszubauen“, so Pallauf. LK_211012_62 (sm/grs)

 

Medienrückfragen: Katharina Wimmer, Büro Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Tel. +43 662 8042-2600, Mobil: +43 664 1278655, E-Mail: katharina.wimmer@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum