EU-Förderungen kommen den Regionen zugute

Spannender Einblick in die Genusskrämerei in Schwarzach / Kulinarisches LEADER-Projekt im Pongau
Salzburger Landeskorrespondenz, 10. October 2021

(LK)  „Europäische Union: Was geht mich das an? Das passiert doch nur in Brüssel und Straßburg!“ Ein Blick in die LEADER-Region Pongau beweist das Gegenteil. „Salzburgs Regionen, ganz besonders der ländliche Raum, profitieren stark von EU-Förderungen. Die neue Krämerei der Genussregion Pongauer Wild in Schwarzach ist das perfekte Beispiel dafür“, so Landesrat Josef Schwaiger bei einem Lokalaugenschein.

 

Hier schlagen Gourmetherzen höher: Kaum öffnet man die Tür zur Genusskrämerei der Region Pongauer Wild, liegt sofort ein schmackhafter Duft von Räucherspeck, gebratenen Würsten, aromatischer Suppe und vielem mehr in der Luft. Man spürt sofort, dass hier mit heimischen Zutaten, viel Leidenschaft, Herzblut und bewährtem Lebensmittelhandwerk Spezialitäten vom heimischen Wild veredelt und vermarktet werden. Von Hirschkäsekrainer, über Reh-Bosna, bis hin zum Gamswrap und Wildleberkäse kommen alle Fleischliebhaber auf ihre Kosten.

Stärkung des ländlichen Raums

Zur Entwicklung und zum Aufbau des neuen Produktions- und Vertriebsstandorts für die Genussregion Pongauer Wild wurden bisher mehr als 16.000 Euro aus dem LEADER-Topf der EU ausgeschüttet. Leader ist eine Abkürzung aus dem Französischen, die frei übersetzt „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raumes“ bedeutet. Es handelt sich also um ein Förderprogramm, mit dem die EU seit 1991 Aktionen für den ländlichen Raum unterstützt.

Schwaiger: „Lokale Produzenten vor den Vorhang.“

„Durch das Projekt steigern wir das Bewusstsein für regional erzeugte Lebensmittel und holen unsere lokalen Produzenten und Verarbeiter vor den Vorhang. Ihre hochwertigen Produkte finden Anklang sowohl bei der regionalen Bevölkerung, als auch im Tourismus und der Gastronomie. Sie zu unterstützen ist mir ein besonderes Anliegen“, betont Landesrat Josef Schwaiger.

Drei Fliegen mit einer Klappe

Durch die EU-Förderungen erfüllt die Genusskrämerei heute drei Funktionen: Sie ist ein Standort für Lager, Produktion und Verarbeitung von Wildbret aus der Region, fungiert gleichzeitig als Vertriebszentrale für den Verkauf vor Ort als auch im Internet und wird zuletzt als Standort für Verarbeitungs- und Kochkurse für die alpine Wildkulinarik genutzt.

Haitzer: „Ein Gewinn für alle Beteiligten.“

„Eine Einrichtung wie diese Genusskrämerei ist ein Gewinn für alle Mitgliedergemeinden der LEADER-Region. Egal ob Gäste oder Einheimische, sie alle kommen gerne hier her und genießen die Pongauer Wildspezialitäten, die für Qualität und Handwerk stehen“, ist der Schwarzacher Bürgermeister Andreas Haitzer überzeugt.

Winkler: „Qualität vom Revier bis zum Teller.“

Eduard Winkler, Obmann des Vereins Genussregion Pongauer Wild weiß um seine hochwertigen Spezialitäten: „Unser Wild ist wirklich vom Revier über den Verarbeiter bis hin zum Teller zu 100 Prozent herkunftszertifiziert. Das nimmt der Kunde sehr positiv auf und schätzt die Qualität, die er bei uns einkauft.“ REP_211010_140 (luk/mw)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum