Umfassende Sicherheitsmaßnahmen in Salzburgs Sozialeinrichtungen

Besuche in Seniorenwohnhäusern sowie Einrichtungen der Pflege- und Behindertenhilfe nur mit 2G plus PCR-Test sowie mit FFP2-Maske
Salzburger Landeskorrespondenz, 23. November 2021

(LK)  Mit Stand heute, Dienstag, sind in Salzburgs 76 Seniorenwohnhäusern 54 Bewohnerinnen und Bewohner aktiv mit dem Corona-Virus infiziert, sechs davon werden im Krankenhaus behandelt. Vom Pflegepersonal befinden sich 90 mit einer Corona-Infektion im Krankenstand. Bei den 103 Einrichtungen der Teilhabe (Behindertenhilfe) waren gestern fünf dort Wohnende aktiv infiziert und elf Personen beim Personal.

„Trotz aktuell hoher Infektionslage in Salzburg ist sie in den Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren und der Teilhabe überschaubar. Grund dafür ist die rasche Auffrischungsimpfung in diesem Bereich. Aber auch die hier steigenden Zahlen mahnen uns zur Vorsicht, denn Seniorinnen und Senioren gehören zur äußerst gefährdeten Gruppe“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Schellhorn: „Hohe Sicherheitsstufe.“

„Derzeit beobachten wir die Situation sehr genau. Die Impfungen und dabei vor allem die Auffrischung wirken. Die Erfahrungen der vergangenen Wochen zeigen, dass es dank der Impfungen seltener zu schweren Verläufen kommt“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn und appelliert an alle Salzburgerinnen und Salzburger, die Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten. „Besuche und soziale Kontakt sind besonders für diese Menschen wichtig. Allerdings bitte bei gefährdeten Gruppen besonders vorsichtig sein.“

2G plus PCR, FFP2 und maximal zwei Besuche

Bis vorerst 1. Dezember gilt, dass Besuche in Seniorenwohnhäusern, Pflegeeinrichtungen sowie stationären Wohneinrichtungen der Teilhabe nur unter folgenden Bedingungen erlaubt sind:

  • maximal zwei Personen pro Bewohner/in am Tag
  • dafür ist ein 2G-Nachweis (geimpft oder genesen) sowie zusätzlich ein negatives PCR-Testergebnis vorzuweisen
  • innerhalb der Einrichtung muss eine FFP2 Maske getragen werden.

Ausgenommen davon sind Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge sowie zur Begleitung bei kritischen Lebensereignissen.

Größter Schutz durch geimpftes Personal

Beim Pflegepersonal will Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn die Impfquote weiter erhöhen und richtet einen dringenden Appell an noch ungeimpfte Pflegekräfte, sich jetzt die Impfung zu holen. „Noch diese Woche haben wir eine breit angelegte Informationsveranstaltung, um Unsicherheiten auszuräumen und Fragen zu beantworten. Denn klar ist: Die Impfung ist der beste Schutz für alle“, so Schellhorn. LK_211123_60 (sm/mel)

 

Medienrückfragen: Johanna Paulus-Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.paulus-jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum