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Nr. 111-BEA der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(2. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Beantwortung der Anfrage

 

der Abg. HR Dr. Schöchl, Ing. Wallner und Pfeifenberger an Landesrat Mag. Schnöll

(Nr. 111-ANF der Beilagen) betreffend „Edelweiß-Ticket“

 

 

Hohes Haus!

 

Zur Beantwortung der Anfrage der Abg. HR Dr. Schöchl, Ing. Wallner und Pfeifenberger betreffend „Edelweiß-Ticket“ vom 7. November 2018 erlaube ich mir, Folgendes zu berichten:

 

Zu Frage 1: Wie viele der „Edelweiß-Tickets“ wurden seit der Einführung verkauft?

 

Das Edelweiß-Ticket wurde mit Fahrplanwechsel im Dezember 2017 eingeführt. Seither wurden knapp 6.800 Stück verkauft (Stand Mitte November).

 

Zu Frage 2: Wurden die Verkaufserwartungen an das „Edelweiß-Ticket“ erfüllt?

 

Ja, die Verkaufserwartungen wurden erfüllt. Vor der Einführung gab es in der Altersgruppe über 62 Jahren 1.306 Jahreskarten – davon 1.068 Stück für die Kernzone Stadt Salzburg und 238 Stück Streckenkarten für die Region. Nach knapp einem Jahr gibt es in dieser Altersgruppe (derzeit ab 63 Jahren) mehr als 5 Mal so viele Jahreskartenkunden. Der Preis und das Leistungsangebot als Netzkarte haben also vor allem auch Neukunden angesprochen. Die Salzburger Verkehrsverbund GmbH geht von einer weiteren Steigerung der Verkaufszahlen aus, auch wenn diese nicht im gleichen Tempo wie direkt nach Einführung weitergehen wird.

 

Zu Frage 3: Wie viele „Edelweiß-Tickets“ müssen verkauft werden, um eine Kostendeckung zu erreichen?

 

Der ab eine Stückzahl von 9.674 im Umlauf befindlichen Edelweiß-Tickets können Mehreinnahmen für den Salzburger Verkehrsverbund und die Verkehrsunternehmen lukriert werden.

 

Zu Frage 4: Ist es geplant, das „Edelweiß-Ticket“ in der bestehenden Form beizubehalten   

oder wird es im Zuge der geplanten Tarifreform auch zu Adaptierungen des „Edelweiß-Tickets“ kommen?

 

Das Edelweiß-Ticket soll in der bestehenden Form entsprechend dem Regierungsbeschluss (ZI. 20606-VP_Allg/4/37-2017) bis Ende 2019 beibehalten werden. Eine Preiserhöhung ist nicht vorgesehen. Nach Abschluss der Evaluierung wird über die Weiterführung und allenfalls nötige Anpassungen entschieden.

Ich ersuche das Hohe Haus um Kenntnisnahme dieser Anfragebeantwortung.

 

 

Salzburg, am 28. November 2018

 

Mag. Schnöll eh.