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Nr. 173 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(2. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Antrag

 

der Abg. Klubobmann Egger MBA, Zweiter Präsident Dr. Huber und Weitgasser betreffend ein flächendeckendes E-Mobilitätskonzept für Salzburg

 

 

Mit dem Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und unter anderem der Einführung des € 595,-- Jahrestickets für das gesamte Bundesland bzw. des € 365,-- Regionaltickets schreitet Salzburg in der nachhaltigen Energie- und Verkehrsstrategie zusehends voran. Neben der Öffi-Offensive ist aber auch die E-Mobilität auf dem Vormarsch. Mit E-Bikes, E-Scooter, E-PKW und E-Bussen ist die Palette der elektrisch unterstützen Fahrzeugen sehr breit.

 

Österreich ist hier mit 35 Ladestationen für Elektrofahrzeuge pro 100.000 Einwohner bereits über dem EU-Durchschnitt von 20 Ladestationen. Von den führenden europäischen Ländern wie den Niederlanden (180 Ladestationen) oder Norwegen (185 Ladestationen) ist man aber noch weit entfernt.

 

Damit die Potentiale der Elektromobilität voll ausgeschöpft werden können und sich mehr Salzburgerinnen und Salzburger für Elektromobilität entscheiden, braucht es eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung von Ladestationen.

 

In diesem Zusammenhang stellen die unterzeichneten Abgeordneten den

 

Antrag,

 

der Salzburger Landtag wolle beschließen:

 

  1. Die Salzburger Landesregierung wird ersucht, zu prüfen, welche Maßnahmen zum Ausbau der E-Mobilität als Teil der Energie- und Verkehrsstrategie zusätzlich zu den bereits eingeleiteten Maßnahmen getroffen werden können.

 

  1. Dieser Antrag wird dem Ausschuss für Infrastruktur, Mobilität, Raumordnung und Wohnen zur weiteren Beratung, Berichterstattung und Antragstellung

 

 

Salzburg, am 19. Dezember 2018

 

Dr. Huber eh.

       Egger MBA eh.

Weitgasser eh.