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Nr. 192-ANF der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(2. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Anfrage

 

der Abg. Klubvorsitzenden Steidl und Thöny MBA an die Landesregierung betreffend die

Schulen für Sozialbetreuungsberufe der Caritas und Diakonie (SOB-Schulen)

 

 

Aus dem Landesvoranschlag 2019 geht hervor, dass die Zuerkennung von Landesmitteln in der Höhe von € 400.000,-- auf einem Konzept für die strategische Partnerschaft zwischen Land Salzburg, Caritas und Diakoniewerk für die Sicherung des Personalnachwuchses im Bereich Pflege und Betreuung vom 11. Oktober 2018 basiert.

An den beiden SOB-Schulen von Caritas und Diakoniewerk werden 500 Studierende ausgebildet. Jährlich schließen ca. 200 Studierende ihre Ausbildung ab. Grundlage für die Ausbildungspartnerschaft sind, so aus den Erläuterungen zu entnehmen, folgende Aspekte:

 

  • Bedarfsorientierte Steuerung der Ausbildungsschwerpunkte

  • Bedarfsorientierte Entwicklung neuer Ausbildungsangebote

  • Gemeinsame Bewerbung der Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufe als attraktive Berufe

  • Ausbildungskapazitäten vorsorgen, zum Beispiel in den Bereichen der Pflegeassistenz und Heimhilfe unter Berücksichtigung der notwendigen Praktikumsplätze

  • Bedarfsorientierte regionale Ausbildungsangebote in den Bezirken.

     

In diesem Zusammenhang stellen die unterzeichneten Abgeordneten die

 

Anfrage:

 

  1. Werden mit den zusätzlichen Mitteln in der Höhe von je € 200.000,-- an den Schulen der Caritas und der Diakonie zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen?

     

    1. Wenn ja, wie viele und für welche Berufsbilder? (Es wird um Auflistung der Anzahl zusätzlicher Plätze pro Berufsbild ersucht.)

       

  2. Wie erfolgt die angesprochene „bedarfsorientierte Steuerung der Ausbildungsschwerpunkte“ und welches Gremium entscheidet darüber?

     

  3. Wie erfolgt die gemeinsame Bewerbung der Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufe als attraktive Berufe?

 

3.1.  Wie viele Mittel sind dafür reserviert?

 

3.2.  Wird die gemeinsame Bewerbung von einer externen Agentur entworfen und betreut?

3.3.  Wer übernimmt die Bewerbung?

 

3.4.  Wie wird die Bewerbung durchgeführt?

 

  1. Wie erfolgt die Vorsorge für die Ausbildungskapazitäten und in welcher Höhe?

     

  2. Wo sind die bedarfsorientierten regionalen Ausbildungsplätze in den Bezirken angesiedelt und wie viele Ausbildungsplätze gibt es in den Bezirken? (Es wird um Auflistung nach Standort, Bezirk, Anzahl der Ausbildungsplätze und jeweiligem Berufsbild ersucht.)

 

6.     Welche Zielquantifizierung gibt es für die Sicherstellung der qualifizierten Ausbildung von einer ausreichenden und bedarfsgerechten Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Langzeitpflege, Behindertenarbeit und mobilen Pflege? 

 

 

Salzburg, am 7. Februar 2019

 

Steidl eh.

 

Thöny MBA eh.