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Nr. 230-BEA der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(2. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Beantwortung der Anfrage

 

der Abg. Klubvorsitzenden Steidl und Thöny MBA an die Landesregierung (Nr. 230-ANF der Beilagen) – ressortzuständige Beantwortung durch Landeshauptmann-Stellvertreter

Dr. Stöckl – betreffend Personal SALK

 

 

Hohes Haus!

 

Zur Beantwortung der Anfrage der Abg. Klubvorsitzenden Steidl und Thöny MBA betreffend Personal SALK vom 10. April 2019 erlaube ich mir, Folgendes zu berichten:

 

Zu Frage 1: Wie erklärt sich die in der Präambel ausgeführte Differenz bei den Personalkosten im RA 2017 und der im Budget der SALK angegebenen Vollzeitäquivalente?

 

In der Präambel ist keine Differenz bei den Personalkosten im RA 2017 und der im Budget der SALK angegebenen Vollzeitäquivalente ausgeführt. Ich darf diesbezüglich aber auf die
Nr. 52-BEA der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages (2. Session der 16. Gesetzgebungsperiode) verweisen.

 

Zu Frage 2: Warum waren im Jahr 2017 in den SALK durchschnittlich weniger Beschäftigte als geplant?

 

Auch diesbezüglich darf ich aufgrund der identen Fragestellung auf die Nr. 52-BEA der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages (2. Session der 16. Gesetzgebungsperiode) verweisen.

 

Zu Frage 3: Wie hoch war und ist der Personalstand in den SALK in den Jahren 2013 bis 2019? (Es wird um Auflistung nach Ärztinnen und Ärzten, Pflegepersonal (gehobener Dienst, Pflegefachassistenz, Pflegeassistenz) und medizinisch-technischem Personal - pro Krankenhaus-Standort der SALK, in Köpfen und Vollzeitäquivalenten pro Jahr ersucht.)

 

Siehe Beilage „SALK-Mitarbeiterstand Köpfe“ und Beilage „SALK-Mitarbeiterstand Zeitraum (Vollzeitäquivalente)“.

 

Zu Frage 4: Wie viele laut Stellenplan vorgesehene Dienstposten waren im Jahr 2018 und 2019 in den SALK tatsächlich besetzt? (Es wird um Darstellung nach laut Stellenplan zu besetzenden Dienstposten und tatsächlich besetzten Dienstposten, unterteilt nach ärztlichen Personal, Pflegepersonal im gehobenen Dienst, Pflegefachassistenz, Pflegeassistenz, medizinisch-technischen Diensten, Verwaltungspersonal, Betriebspersonal und sonstigem nicht-medizinischem Personal jeweils zu den Quartalsstichtagen 31. März, 30. Juni, 30. September und 31. Dezember 2018 und 2019.)

 

Siehe Beilage „SALK-Stellenplan Plan/Ist Vergleich“.

 

Zu Frage 5: Wie viele Pflegekräfte und wie viele Verwaltungsbedienstete wurden im Jahr 2018 und im Jahr 2019 eingestellt? (Es wird um Auflistung nach gehobenem Dienst, Pflegefachassistenz, Pflegeassistenz und Verwaltungspersonal pro Jahr in VZÄ und Köpfen ersucht.)

 

Siehe Beilage „SALK-Eintritte Pflege u. Verwaltungspersonal (Auszug)“.

 

Zu Frage 6: Wie viele Dienstposten für Pflegepersonal gibt es laut Stellenplan am Standort Krankenhaus Tamsweg? (Es wird um Auflistung nach Pflege im gehobenen Dienst, Pflegefachassistenz und Pflegeassistenz nach Dienstposten, VZÄ und Köpfen für die Jahre 2016 bis 2019 ersucht.)

 

Zu Frage 6.1.: Wie viele Dienstposten sind davon unbesetzt? (Es wird um Auflistung nach gehobenen Dienst, Pflegefachassistenz und Pflegeassistenz Abteilung bzw. Station und Höhe in VZÄ der unbesetzten Stelle sowie Zeitraum der Nichtbesetzung ersucht.)

 

Siehe Beilage „KH Tamsweg (Plan/Ist Vergleich in VZÄ - Pflege)“.

 

Zu Frage 7: Wie viele Dienstposten für Pflegepersonal gibt es laut Stellenplan am Standort Krankenhaus Hallein? (Es wird um Auflistung nach Pflege im gehobenen Dienst, Pflegefachassistenz und Pflegeassistenz nach VZÄ und Köpfen für die Jahre 2016 bis 2019 ersucht.)

 

Zu Frage 7.1.: Wie viele Dienstposten sind davon unbesetzt? (Es wird um Auflistung nach gehobenem Dienst, Pflegefachassistenz und Pflegeassistenz Abteilung bzw. Station und Höhe in VZÄ der unbesetzten Stelle sowie Zeitraum der Nichtbesetzung ersucht.)

 

Siehe Beilage „KH Hallein (Plan/Ist Vergleich in VZÄ - Pflege)“.

 

Zu Frage 8: Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser Standort Tamsweg und Hallein haben bei Integration in die SALK die Option gezogen, in den Landesdienst zu wechseln? (Es wird um Auflistung in VZÄ, Köpfen und Dienstposten ersucht.)

 

Im Krankenhaus Tamsweg haben 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins neue Gehaltsystem optiert und damit den Dienstgeber gewechselt.

 

 

Anzahl Mitarbeiter, die optiert haben

22

mit einem Vollzeitäquivalent von

18,43

 

davon bereits ausgetreten oder in  
Mutterschutz

 

2,55



 

 

Im Krankenhaus Hallein haben 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins neue Gehaltsystem optiert und damit den Dienstgeber gewechselt.

 

Anzahl Mitarbeiter, die optiert haben

40

mit einem Vollzeitäquivalent von

34,38

 

davon bereits ausgetreten oder in  
Mutterschutz

 

5,00



 

 

Zu Frage 9: Um wie viele Dienstposten wurde der Stellenplan der SALK durch die Integration der Krankenhäuser Standorte Tamsweg und Hallein erhöht? (Es wird um Auflistung der Jahre 2016 bis 2019 in Dienstposten und VZÄ aufgelistet nach ärztlichem Personal, gehobener Pflegedienst, Pflegefachassistenz und Pflegeassistenz ersucht.)

 

Siehe Beilage „KH Tamsweg/Hallein (Plan/Ist Vergleich - Ärzte, Pflege)“.

 

Zu Frage 10: Weshalb wurde im Landesvoranschlag des Landes für das Jahr 2019 der Beitrag zum Personalaufwand im Vergleich zum LVA 2018 um ca. 12 Millionen Euro reduziert?

 

In der SALK gibt es verschiedene Beschäftigungsverhältnisse (z. B. Landesbedienstete, Gemeindebedienstete, Bedienstete der Betriebsgesellschaft). Im jeweiligen Landesvoranschlag ist der Personalaufwand bzw. sind die Auszahlungen für die Beschäftigten der SALK dann auszuweisen, wenn es sich um Landesbedienstete handelt. Gleiches gilt auch für den Dienstpostenplan.

 

Im Voranschlag 2018 (Erstellung im Sommer 2016) war einerseits die endgültige Integration aller Systeme betreffend die Integration des Krankenhauses Tamsweg nicht abgeschlossen und konnten andererseits nur Annahmen zum anfallenden Personalaufwand für Landesbedienstete betreffend die bevorstehende Integration des Krankenhauses Hallein getroffen werden. Offen war zu diesem Zeitpunkt, wie viele der zu integrierenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser beiden Krankenhäuser tatsächlich in ein Dienstverhältnis als Landesbedienstete wechseln würden.

 

Der im Voranschlag 2018 angeführte Wert für Personalaufwand/-auszahlung für Landesbedienstete (Erstellung im Sommer 2016) wurde auf Basis der zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Datenbasis hochgerechnet und es wurde davon ausgegangen, dass die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitestgehend in den Landesdienst wechseln. Diese Optionsmöglichkeit wurde – wie in den Erläuterungen zum Voranschlag 2019 ausgeführt - aber nur teilweise in Anspruch genommen. Diesem Umstand wurde im Voranschlag 2019 seitens der SALK Rechnung getragen und der diesbezügliche Wert für Personalaufwand/-auszahlung für Landesbedienstete auf Basis aktueller Hochrechnungen angepasst. Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass dieser Personalaufwand bzw. die Auszahlung für Landesbedienstete seitens der SALK vollumfänglich dem Land refundiert wird und dies bei den Erträgen/Einzahlungen im Voranschlag entsprechend ausgewiesen wird.

 

Zu Frage 11: Wie wurden die Umziehzeiten für das Personal in den SALK in den letzten Jahren geregelt?

 

Die derzeit gültige Dienstanweisung des Dienstgebers sieht vor, dass Umkleidezeiten in die Arbeitszeit zu integrieren sind.

 

Zu Frage 12: Wie werden die Umziehzeiten für das Personal in den SALK in Zukunft geregelt?

 

Dazu gibt es aktuell Gespräche und Verhandlungen mit dem Betriebsrat der SALK.

 

Zu Frage 13: Auf Basis welcher Kriterien werden in den SALK Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des gehobenen Pflegedienstes auch in anderen Abteilungen für bestimmte Zeiten eingesetzt? (Es wird um Auflistung der Kriterien, zeitliche Länge der Zuweisung zu anderen Abteilungen (stundenweise, tageweise etc.) ersucht.)

 

Ziel einer adäquaten operativen Personaleinsatzplanung ist die tägliche Anpassung der Personalressourcen an das Leistungsgeschehen. Hauptziel ist eine ausgewogene Einteilung der vorhandenen Personalressourcen. Als Kriterium wird der Stand der Stundensalden im Dienstplanungssystem herangezogen. Zuweisungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer Station/Abteilung an eine andere Station/Abteilung erfolgen laut Auskunft der SALK in der Regel tageweise bzw. wochenweise. Stundenweise Zuteilungen sind die Ausnahme und kommen vereinzelt vor, so beispielsweise bei akuten Personalausfällen sowie besonderen Leistungsspitzen zur akuten Absicherung der Patientenversorgung. Vereinzelt auch dann, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund eines geringen Leistungsgeschehens Zeitausgleich konsumieren könnten, dies aber nicht möchten.

 

Zu Frage 13.1.: In welchen Stationen und Abteilungen wird regelmäßig Krankenpflegepersonal des gehobenen Dienstes an anderen Stationen und Abteilungen eingesetzt und warum?

 

Ein regelmäßiger überwiegender Einsatz von Krankenpflegepersonal von bestimmten Stationen/Abteilungen an andere Stationen/Abteilungen findet laut SALK nicht statt.

Der Einsatz von Krankenpflegepersonal einer bestimmten Station/Abteilung in anderen Stationen/Abteilungen findet immer aufgrund anlassbezogener Personalausfälle oder dem aktuellen Leistungsgeschehen statt. Der Personaleinsatz wird an das tagesaktuelle Leistungsgeschehen angepasst.

 

Zu Frage 14: Wie viele Dienstposten sind im Stellenplan der SALK in der Geschäftsführung, der Pflegedirektion und der ärztlichen Direktion im Entlassungsmanagement vorgesehen? (Es wird um Auflistung nach Dienstposten, Köpfen, VZÄ und jeweils fachlichen Kriterien (Pflegeausbildung, Verwaltungsdienst etc.) ersucht.)

 

Das indirekte Entlassungsmanagement (siehe Begriffsdefinition Seite VII im Qualitätsstandard) am Uniklinikum LKH wurde ab Dezember 2016 Schritt für Schritt entsprechend dem Qualitätsstandard „Aufnahme und Entlassungsmanagement/Zielsteuerung Gesundheit/Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz“ und den darin angeführten Prinzipien und Prozessstrukturqualitätskriterien organisiert.

 

https://www.sozialministerium.at/site/Gesundheit/Gesundheitssystem/Gesundheitssystem_Qualitaetssicherung/Qualitaetsstandards/Bundesqualitaetsleitlinie_zum_Aufnahme_und_Entlassungsmanagement_BQLL_AUFEM

 

Der roll-out startete im Dezember 2016. Bis März 2019 konnte das indirekte Entlassungsmanagement am Uniklinikum LKH in allen Abteilungen ausgenommen der UK für Augenheilkunde und der Wochenbettstation der UK für Frauenheilkunde ausgerollt werden. Der Vollausbau des indirekten Entlassungsmanagements am Uniklinikum LKH wird mit Mitte 2020 abgeschlossen sein.

 

Das Entlassungsmanagement Pflege am Uniklinikum LKH ist der Pflegedirektion zugeordnet. Das Team umfasst mit Stichtag 31. März dieses Jahres 9,25 VZÄ. Es handelt sich dabei um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege mit additiver Qualifikation.

 

Das Entlassungsmanagement wurde bis Dezember 2016 durch den gehobenen Dienst der Abteilungen durchgeführt. Eben diese Ressource aus den Abteilungen wurde entsprechend dem roll-out in das Team Entlassungsmanagement übergeführt und mit für das Entlassungsmanagement qualifizierten Mitarbeitern besetzt. Es handelt sich dabei um das Prinzip „Ressource folgt Leistung“.

 

Zu Frage 14.1.: Werden/wurden für spezielle Bereiche wie z. B. Weiterbildung, Entlassungsmanagement etc., zusätzliche Dienstposten geschaffen?

 

Zu Frage 14.1.1.: Wenn nein, warum nicht, und wie viele Dienstposten werden hierfür von den bestehenden Dienstposten für Pflegepersonal abgezogen?

 

Zu Frage 14.1.2.: Handelt es sich dabei um Dienstposten für Pflege im gehobenen Dienst?

 

Siehe Beantwortung der Frage 14.

 

 

Zu Frage 15: Wie ist die Auslastung des Bildungszentrums in den SALK?

 

 

 

 

Zu Frage 16: Wie viele Plätze für Fortbildungen für das Pflegepersonal im gehobenen Dienst der SALK werden angeboten? (Es wird um Auflistung nach Plätzen pro Fortbildung, Name der Fortbildung für die Jahre 2013 bis 2019 ersucht.)

 

Siehe Beilage „Plätze für Fortbildungen für das Pflegepersonal im gehobenen Dienst der SALK 2013-2019“.

 

Zu Frage 17: Wurden Fortbildungen für das Personal der SALK reduziert, um Platz für die Grundausbildung der Pflegeschule bzw. FH zu schaffen?

 

Nein.

 

Zu Frage 17.1.: Wenn ja, wie viele Plätze wurden geschaffen?

 

-

 

Zu Frage 18: Wie viele Plätze werden jährlich für die Universitätslehrgänge/Sonderausbildungen für Intensivpflege, Anästhesie-Pflege, OP-Pflege und Kinder- und Jugendheilkunde angeboten? (Es wird um Auflistung der Plätze pro Lehrgang und pro Jahr von 2013 bis 2019 ersucht.)

 

Der ULG Intensiv ist 2015 an die PMU übergeführt worden, der ULG OP wurde 2017 an die PMU übergeführt.

 

 

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

ULG Intensiv

50

50

50

50

50

50

50

ULG Anästhesie-Pflege*1

Wird in Sbg. nicht angeboten.

Wird in Sbg. nicht angeboten.

Wird in Sbg. nicht angeboten.

Wird in Sbg. nicht angeboten.

Wird in Sbg. nicht angeboten.

Wird in Sbg. nicht angeboten.

Wird in Sbg. nicht angeboten.

ULG OP-Pflege

30

30

30

30

30

30

30

Sonderausbildung Kinder- und Jugendheilkunde*2

 

19

14

23

23

25

25

 

*1Anmerkung: Die Basisausbildung für den ULG Anästhesiepflege kann im Zuge des ULG Intensiv absolviert werden. Das Zusatzmodul Anästhesie wird in Salzburg jedoch nicht angeboten.

*2Anmerkung: Ausgangslage der möglichen Ausbildungsplätze stellen die möglichen Praktikumsplätze dar. Bis 2015 wurde neben der Sonderausbildung auch eine 3-jährige Grundausbildung „Kinder und Jugendheilkunde“ angeboten.

 

Zu Frage 18.1.: Wie viele Personen nehmen diese Universitätslehrgänge bzw. Sonderausbildungen jährlich in Anspruch? (Es wird um Auflistung der Gesamtplätze und Vergabe an SALK– externe und SALK-interne Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen pro Universitätslehrgang/Sonderlehrgang und pro Jahr 2013-2020 ersucht.)

 

 

2013

2014

ULG Intensiv

31

(17 Plätze wurden an SALK-Mitarbeiter vergeben,

14 an externe Bewerber)         

21

(15 Plätze wurden an SALK-Mitarbeiter vergeben,

6 an externe Bewerber)

ULG OP-Pflege

17

(10 Plätze wurden an SALK-Mitarbeiter vergeben,

7 an externe Bewerber)

17

(13 Plätze wurden an SALK-Mitarbeiter vergeben,

4 an externe Bewerber)

Sonderausbildung Kinder- und Jugendheilkunde

0 (keine Ausbildung)              

 

19

(5 Plätze wurden an interne SALK-Mitarbeiter vergeben,

14 an externe Bewerber)

 

 

2015

2016

ULG Intensiv

27

(15 Plätze wurden an SALK-Mitarbeiter vergeben,

12 an externe Bewerber)                     

32

(14 Plätze wurden an SALK-Mitarbeiter vergeben,

18 an externe Bewerber)

ULG OP-Pflege

0 (Kein Lehrgang)

0 (Kein Lehrgang)

Sonderausbildung Kinder- und Jugendheilkunde

14

 

23

(4 Plätze wurden an interne SALK-Mitarbeiter vergeben,

19 an externe Bewerber)

 

 

2017

2018

2019

ULG Intensiv

26

(12 Plätze wurden an SALK-Mitarbeiter vergeben,

14 an externe Bewerber)

25

(12 Plätze wurden an SALK-Mitarbeiter vergeben,

13 an externe Bewerber)

Noch nicht gestartet

ULG OP-Pflege

18

(7 Plätze wurden an SALK-Mitarbeiter vergeben,

11 an externe Bewerber)

29

(9 Plätze wurden an SALK-Mitarbeiter vergeben,

20 an externe Bewerber)

27

(10 Plätze wurden an SALK-Mitarbeiter vergeben,

17 an externe Bewerber)

Sonderausbildung Kinder- und Jugendheilkunde

14

(14 Plätze wurden an externe Bewerber vergeben)

0 (keine Ausbildung – zu wenig Bewerber)

13

(3 Plätze wurden an interne SALK-Mitarbeiter vergeben,

10 an externe Bewerber)

 

Zu Frage 18.2.: Wie hoch ist der Bedarf an speziell ausgebildeten Pflegefachkräften in den Bereichen Intensivpflege, Anästhesiepflege, OP-Pflege und Kinder- und Jugendheilkunde in den SALK und im gesamten Bundesland 2019-2035? (Es wird um Auflistung nach Ausbildungsbereich und KH Standort pro Jahr ersucht.)

 

Nach derzeitiger Leistungsannahme bzw. nach den aktuellen Berufs- und Ausbildungsstrukturen benötigt die SALK in den nächsten Jahren pro Jahr folgende Anzahl an Plätzen in den Universitätslehrgängen:

 

 

Uniklinikum LKH

Uniklinikum CDK

Landeskliniken

Intensivpflege

18*

4

1

OP Pflege

8**

1

1

Anästhesiepflege

3

1

1

Kinder- und Jugendlichenpflege

5***

0

0

* Gesamtzahl an Plätzen für den ULG Intensivpflege (PMU), welcher aus einem Basis- und einem Aufbaumodul besteht. Im Durchschnitt braucht das Uniklinikum LKH 18 Plätze in diesem ULG Intensivpflege. Davon absolvieren im Durchschnitt zehn Personen das Basis- und das Aufbaumodul an der PMU, acht Personen absolvieren nach dem Basismodul das Aufbaumodul für die Anästhesie-Pflege oder für die pädiatrische Intensivpflege an der Universität Graz.

** Sobald die Operations-technische Assistenz in Österreich ausgebildet und in den Krankenhäusern eingesetzt werden kann, reduziert sich je nach Grade-and-Skill-Mix der Bedarf an Plätzen im Universitätslehrgang für OP Pflege.

*** Durch die Ausbildung von Generalisten für die Gesundheits- und Krankenpflege (GuKG 2016) werden sich die Bedarfe in den nächsten Jahren ändern. Konkrete Angaben für die UK für Kinder- und Jugendheilkunde, Kinder- und Jugendchirurgie und für die Frauenklinik/Geburtshilfe werden derzeit erarbeitet und liegen zum Zeitpunkt der Landtagsanfrage noch nicht vor.

 

Zu Frage 18.3.: Kann der SALK-interne und SALK-externe Bedarf durch das vorgesehene Ausbildungsangebot an den SALK gedeckt werden?

 

Die Universitätslehrgänge „Intensiv“, „Anästhesie“ und „OP-Pflege“ fanden bislang an der PMU bzw. Universität Graz (Anästhesie/pädiatrische Intensiv) statt. Der Bedarf der SALK konnte bisher gedeckt werden. Der Universitätslehrgang für Kinder- und Jugendlichenpflege wird aktuell von einem Lehrgang der Gesundheits- und Krankenpflegeschule (sekundäre Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflegeschule) in einen Universitätslehrgang der FH übergeführt. Dieser Universitätslehrgang soll in Kooperation zwischen der Gesundheits- und Krankenpflegeschule, der PMU und der FH Salzburg an der FH Salzburg stattfinden. Die Projektleitung dieser neuen Konzeption ist Mag. Babette Grabner.

 

Zu Frage 19: Wann wird mit dem Bau des für die Pflegeausbildung der FH vorgesehenen Hörsaals der SALK begonnen?

 

Es wurde ein neues Raumkonzept zwischen SALK und FH vereinbart. Alle notwendigen Umbaumaßnahmen sollen bis September 2019 am Campus BIZ abgeschlossen sein.

 

Zu Frage 20: Wie viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit freien Dienstverträgen gibt es in den SALK? (Es wird um Angabe der Anzahl/Abteilung ersucht.)

 

Siehe Beilage „SALK - freie Dienstverträge mit Zuteilung zur jeweiligen Dienststelle“.

 

Ich ersuche das Hohe Haus um Kenntnisnahme dieser Anfragebeantwortung.

 

 

Salzburg, am 22. Mai 2019

 

Dr. Stöckl eh.