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Nr. 304-ANF der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(2. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Anfrage

 

der Abg. Landtagspräsidentin Dr.in Pallauf und Mag.a Jöbstl an Landesrätin Mag. a (FH) Klambauer betreffend den „Tag der Aufklärung“

 

 

Dass das Thema „Aufklärung“ zum Thema Sucht (z. B. Drogen, Alkohol und Nikotin) den Jugendlichen in Salzburg sehr wichtig ist, zeigt sich beispielsweise daran, dass im Jugendlandtag 2016 darüber ausführlich debattiert und an die Politik der Wunsch nach einem solchen Informationstag herangetragen wurde.

Akzente Salzburg wurde im Frühjahr 2018 vom Landesjugendreferat mit der Umsetzung des „Tags der Aufklärung“ beauftragt. Aufbauend auf die im Antrag enthaltenen Forderungen wurde ein kostenloses Angebot für Schulen mit dem Ziel entwickelt, dem Wunsch der Jugendlichen nach mehr Aufklärung bzw. Stärkung der eigenen Lebenskompetenz - nachhaltig und auf möglichst vielen Ebenen - nachzukommen.

Stattgefunden hat der erste „Tag der Aufklärung“ dann in der letzten Schulwoche, am 4. Juli 2018 an der PTS Zell am See. Koordiniert, organisiert und umgesetzt wurde der Tag von akzente Jugendinfo mit Unterstützung der akzente Regionalstelle Pinzgau, sowie den Workshop-Anbietern: Aidshilfe Salzburg, akzente Suchtprävention, FrauenGesundheitszentrum Salzburg & Männerbüro Salzburg. Ziel sollte sein, dass möglichst viele Jugendliche vom Angebot dieser Workshops erreicht werden und davon profitieren können.

 

In diesem Zusammenhang stellen die unterzeichneten Abgeordneten die

 

Anfrage:

 

  1. Wie oft wurde das Angebot des „Tags der Aufklärung“ bereits genutzt und mit wie vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern?
     

  2. Wird der „Tag der Aufklärung“ nur an Schulen oder auch an anderen Einrichtungen beworben?
     

  3. Wie und wie oft werden diese Workshops an Schulen, Jugendeinrichtungen und Jugendzentren beworben?
     

  4. Welche Beratungsangebote werden am stärksten nachgefragt?
     

  5. Haben die Evaluierungen ergeben, dass noch Beratungsbereiche im Workshop-Angebot ergänzenswert wären (Gewaltprävention, Extremismusprävention)?

     

  6. Wird daran gedacht, Partnereinrichtungen zu suchen, die eine regelmäßige Abhaltung des „Tags der Aufklärung“ anbieten können?

     

  7. Sind weitere Maßnahmen geplant, die das Thema Aufklärung für Jugendliche behandeln? Wenn ja, welche.
     


Salzburg, am 3. Juli 2019

 

Dr.in Pallauf eh.

 

Mag.a Jöbstl eh.