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Nr. 278-BEA der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(3. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Beantwortung der Anfrage

 

der Abg. Klubvorsitzenden Steidl und Thöny MBA an die Landesregierung (Nr. 278-ANF der Beilagen) – ressortzuständige Beantwortung durch Landeshauptmann-Stellvertreter

Dr. Stöckl – betreffend die Weiterführung und Absicherung des Projektes PrEkids an der
Christian-Doppler-Klinik und dem Krankenhaus Schwarzach

 

 

Hohes Haus!

 

Zur Beantwortung der Anfrage der Abg. Klubvorsitzenden Steidl und Thöny MBA betreffend die Weiterführung und Absicherung des Projektes PrEkids an der Christian-Doppler-Klinik und dem Krankenhaus Schwarzach vom 5. Juni 2019 erlaube ich mir, Folgendes zu berichten:

 

Zu Frage 1: Werden Sie die Finanzierung von PrEKidS im Budget 2020 weiterhin vorsehen?

 

Der Gesundheitsförderungsfonds vergibt Förderungen primär über einen Zeitraum von drei Jahren.

Projekte, die sich bewähren, sollen weiter in eine dauerhafte Finanzierung übergeleitet werden. Das Projekt PrEKidS wurde durch den Gesundheitsförderungsfonds des Salzburger Gesundheitsfonds über einen Zeitraum von fünf Jahren (2015 bis 2019) bereits zwei Jahre länger gefördert, eine weitere Förderung ab 2020 ist nicht vorgesehen.

 

Eine Weiterführung ist durch ein Projekt der Salzburger Gebietskrankenkasse in Kooperation mit dem Land Salzburg unter dem Titel „PrEKidS - Prävention für Kinder von psychisch erkrankten Eltern“ ab 2020 vorgesehen.

 

Zu Frage 1.1.: Wenn ja in welcher Höhe?

 

Für das angesprochene Kooperationsprojekt sind für beide Standorte zusammen (CDK und Krankenhaus Schwarzach) jährlich € 250.000,-- bzw. für die kommenden fünf Jahre (2020 bis 2025) € 1,25 Mio. geplant.

 

Zu Frage 2: Ist eine langfristige Absicherung von PrEKids geplant?

 

Zu Frage 2.1.: Wenn ja, für wie lange?

 

Zu Frage 2.2.: Wenn nein, warum nicht?

 

Siehe Beantwortung der Fragen 1. und 1.1.

Das Projekt soll überarbeitet und weiterentwickelt werden, weil der Output des aktuellen Projektes von Expertinnen und Experten in der Vergangenheit immer wieder sehr kritisch hinterfragt wurde.

 

Durch das neue Projekt sollen

 

  • Kooperationen zwischen Kliniken und extramuralen Anbietern festgelegt werden

  • extramurale Betreuungsangebote für die betroffenen Kinder und Familien aufgebaut werden

  • ein Konzept zur Einbindung der niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie entwickelt werden

 

Zu Frage 3: Ist geplant, die finanzielle Unterstützung von PrEKidS mit mehrjährigen (z. B. 3-jährigen) Finanzierungszusagen (Verträgen) und somit besserer Planbarkeit auszustatten?

 

Siehe Beantwortung Frage 1.1.

 

Zu Frage 3.1.: Wenn ja, ab wann?

 

Ab 2020.

 

Zu Frage 3.2.: Wenn nein, warum nicht?

 

-

 

Zu Frage 4: Ist ein bedarfsorientierter Ausbau von PrEKids geplant?

 

Zu Frage 4.1.: Wenn ja, ab wann?

 

Zu Frage 4.2.: Wenn nein, warum nicht?

 

Siehe Beantwortung der Fragen 2. bis 2.2.

 

Zu Frage 5: Ist eine Unterstützung seitens des Landes für die wissenschaftliche Begleitung von PrEKids angedacht?

 

Dies ist derzeit nicht bekannt.

 

 

Zu Frage 6: Ist geplant, das Projekt PrEKids dauerhaft anzubieten?

 

Eine dauerhafte Umsetzung wird von den Kooperationspartnern nach der fünfjährigen Projektdauer zu prüfen sein.

 

Ich ersuche das Hohe Haus um Kenntnisnahme dieser Anfragebeantwortung.

 

 

Salzburg, am 15. Juli 2019

 

Dr. Stöckl eh.