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Nr. 198 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(3. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Antrag

 

der Abg. Klubobmann Egger MBA, Zweiter Präsident Dr. Huber und Weitgasser betreffend

alternative Mobilitätsstrategien

 

 

Mit dem eigenen Auto ist es am bequemsten. Pendeln, egal ob mit den Öffis (Bus oder Zug) oder mit dem Rad dauert zumeist länger und ist körperlich anstrengend. Die Ansichten der Salzburgerinnen und Salzburger ändern sich jedoch: einerseits steigen immer mehr Bürgerinnen und Bürger – auch bedingt durch das mit 1. Jänner 2020 eingeführte stark verbilligte Öffi-Jahresticket - auf den öffentlichen Verkehr um, andererseits spielt auch der Umweltgedanke eine zunehmend größere Rolle.

 

Auch viele Unternehmerinnen und Unternehmer haben die Vorzüge des Öffentlichen Verkehrs nicht zuletzt durch ein oftmals pünktlicheres Erscheinen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Arbeitsplatz für sich entdeckt und setzen Maßnahmen, um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Umstieg auf Bus, Bahn oder Rad zu animieren.

 

Salzburgs größter Arbeitgeber, die SALK, setzen beispielsweise an den Standorten Landeskrankenhaus und Christian-Doppler-Klinik auf Angebote für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die mit dem Fahrrad kommen (zB moderne Fahrradabstellanlagen, Fahrrad-Servicetage, Fahrrad-Self-Service-Stationen und kostenlose Fahrradversicherungen).
 

In diesem Zusammenhang stellen die unterzeichneten Abgeordneten den

 

Antrag,

 

der Salzburger Landtag wolle beschließen:

 

  1. Die Landesregierung wird ersucht zu prüfen,

 

  1. Die Landesregierung wird ersucht,

     

 

  1. Dieser Antrag wird dem Ausschuss für Infrastruktur, Mobilität, Wohnen und Raumordnung zur weiteren Beratung, Berichterstattung und Antragstellung zugewiesen.

 

 

Salzburg, am 11. Dezember 2019

 

Egger MBA eh.

Dr. Huber eh.

Weitgasser eh.