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Nr. 200 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(3. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Antrag

 

der Abg. Klubobmann Egger MBA, Zweiter Präsident Dr. Huber und Weitgasser betreffend

innovative Wirtschafts- und Standortpolitik

 

 

Bei unserem wichtigsten Handelspartner, der Bundesrepublik Deutschland, ist ein Abschwung der Wirtschaft bereits spürbar. Die Allianz-Ökonomin Katharina Utermöhl sagte in der Bayrischen Staatszeitung vom 28. Juli 2019: "Eine Wachstumsdelle ist das nicht mehr, eher eine anhaltende Schwächephase. Angesichts des verhaltenen Ausblicks für Welthandel und Automobilbranche sowie der anhaltenden erhöhten politischen Unsicherheit rund um Handel, Italien und Brexit ist in der zweiten Jahreshälfte 2019 bestenfalls mit einem Mini-Wachstum zu rechnen. Das Risiko einer Rezession ist mittlerweile recht hoch."

 

Trotz der aktuell sehr guten Geschäftslage schwächt sich aber derzeit auch bei uns in Österreich die Industriekonjunktur ab. Seit Sommer hat sich die Ausgangslage verschlechtert und es zeigt sich kein erfreuliches Bild für die Zukunft. Die konjunkturellen Entwicklungen sind für die heimische Wirtschaft sehr herausfordernd.

 

Um dem Konjunktureinbruch bestmöglich entgegentreten zu können, sind nun kluge politische Schritte für eine innovative Wirtschafts- und Standortpolitik gefordert.

 

In diesem Zusammenhang stellen die unterzeichneten Abgeordneten den

 

Antrag,

 

der Salzburger Landtag wolle beschließen:

 

  1. Die Landesregierung wird ersucht,welcher die Bereiche Forschung, Innovation und Start-Ups abdecken soll.

 

  1. Dieser Antrag wird dem Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Lebensgrundlagen zur weiteren Beratung, Berichterstattung und Antragstellung zugewiesen.

     

Salzburg, am 11. Dezember 2019

 

Dr. Huber eh.

Egger MBA eh.

Weitgasser eh.