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Nr. 083-ANF der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(3. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Anfrage

 

der Abg. Zweiter Präsident Dr. Huber, Klubobmann Egger MBA und Weitgasser an Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Schellhorn betreffend Krisen-Pflegeeltern in Salzburg

 

 

Krisen-Pflegeeltern springen innerhalb kürzester Zeit ein und nehmen Kinder in Notsituationen bei sich zuhause auf. Sie sind Expertinnen und Experten im Umgang mit Kindern und geben in schwierigen Situationen Halt und Betreuung. Sie bieten den Kindern sofortigen Schutz vor Gewalt und sind konstante und vor allem stabile Betreuungspersonen, die rund um die Uhr für die Kinder da sind und sich um ihre Bedürfnisse kümmern.

 

Krisen-Pflegekinder benötigen viel Einfühlungsvermögen, Zeit, Toleranz für eventuell schwieriges Verhalten und ein hohes Maß an Feinfühligkeit. Daher brauchen sie konstante Zuwendung von verständnisvollen und belastbaren Menschen, um zukünftig eine Chance zu haben, sich zu entwickeln, selbständig und selbstbewusst zu werden.

 

In diesem Zusammenhang stellen die unterzeichneten Abgeordneten die

 

Anfrage:

 

  1. Wie viele Krisen-Pflegeeltern gibt es derzeit in Salzburg?

     

  2. Wie oft kommen Krisen-Pflegeeltern seit 2015 zum Einsatz?

     

  3. Mit welchen Maßnahmen soll die Anzahl der zur Verfügung stehenden Krisenpflege-Eltern weiter erhöht werden?

     

  4. Was waren die Ergebnisse der Konferenz der Kinder- und JugendhilfereferentInnen der Länder, die im November stattgefunden hat und welche konkreten Arbeitsanforderungen ergaben sich hier für Salzburg?

 

 

Salzburg, am 11. Dezember 2019

 

Dr. Huber eh.

Egger MBA eh.

Weitgasser eh.