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Nr. 0 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(3. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Mündliche Anfrage

 

der Abg. Weitgasser an Landesrat DI Dr. Schwaiger betreffend die Afrikanische Schweinepest

 

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) setzt ihren tödlichen Zug um die Welt fort. Binnen eines Jahres breitete sich der für Haus- und Wildschweine tödliche Erreger in großen Teilen Chinas und Vietnams aus. Auch Osteuropa, Russland, die Mongolei, weitere asiatische und viele afrikanische Staaten sind betroffen. Dänemark – eines der weltweit wichtigsten Schweinefleischexporteure - hat nun einen 70 Kilometer langen und 1,50 Meter hoher Zaun entlang der deutsch-dänischen Grenze fertiggestellt. Dänemark will damit Wildschweine aussperren, die mit der afrikanischen Schweinepest infiziert sein könnten.

 

In Österreich ist die Afrikanische Schweinepest bisher noch nicht aufgetreten. Die Gefahr einer Einschleppung ist aufgrund zahlreicher Fälle in Nordosteuropa aber sehr hoch. Ein Ausbruch in Österreich hätte schwerwiegende Folgen, für Tiere und landwirtschaftliche Betriebe. So müssten bei Auftreten von ASP in einem Betrieb alle Tiere getötet werden. Die wirtschaftlichen Verluste betreffen über einen großen Zeitraum gesehen die gesamte heimische Schweinewirtschaft.

 

In diesem Zusammenhang stellt die unterzeichnete Abgeordnete folgende

 

Anfrage:

 

  1. Welche Maßnahmen setzen Sie, um das Risiko einer Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest in Salzburg zu minimieren?

     

Die weiteren Fragen ergeben sich aus der Beantwortung der Hauptfrage.

 

Salzburg, am 29. Jänner 2020

 

 

 

Elisabeth Weitgasser