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Nr. 0 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(3. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Mündliche Anfrage

 

des Abg. Dr. Schöppl an Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Stöckl betreffend coronabedingt verschobene Operationen

 

 

Aufgrund coronabedingter Umschichtungen in den SALK konnten laut Medienberichten zu Folge unzählige notwendige Operationen nicht durchgeführt werden. Ganze Abteilungen – wie etwa die Dermatologie – waren in jenem Zeitraum nicht verfügbar. Nun haben Sie medial verkündet, dass aufgrund der sinkenden Covid-19-Erkrankungen und den damit einhergehenden Lockerungen in Bereichen des täglichen Lebens, der Regelbetrieb in den Krankenanstalten schrittweise wieder aufgenommen und demnach nun aufgeschobene OPs schließlich abgearbeitet werden sollen.

 

Wie die Salzburger Nachrichten am Mittwoch, dem 20. Mai 2020 berichteten, sind durch den „SALK-Lockdown“ - und den damit begleitenden Operationsverzögerungen - gravierende Folgen für Patienten entstanden. So wurde etwa ein junger sportlicher Mann mit einem Eiterherd am Fuß ins LKH eingeliefert. Die Verzögerungen durch den infrastrukturellen Engpass habe schließlich zur dauerhaften Schädigung des Patienten geführt.

 

Aus diesem Grund stelle ich an Sie gemäß § 78a GO-LT folgende

 

mündliche Anfrage:

 

  1. Wie viele coronabedingte Operationen mussten seit dem 12. März 2020 in den SALK verschoben werden?

 

Weitere Unterfragen ergeben sich aus der Beantwortung der Hauptfrage.

 

 

Salzburg, am 25. Mai 2020

 

 

Abg. Dr. Schöppl