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Nr. 040-ANF der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(4. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Anfrage

 

der Abg. Klubvorsitzenden Wanner und Thöny MBA an die Landesregierung betreffend den Einzug von Humanocare in Räumlichkeiten der physikalischen Medizin und Rehabilitation im St. Johanns Spital

 

 

Am 28. September 2020 wurde bei der Einheit der physikalischen Medizin und Rehabilitation an den SALK neue Schilder der Humanocare Rehabilitation montiert. Nach Informationen ist die Rehabilitationseinheit der Humanocare in die Räumlichkeiten der physikalischen Medizin eingezogen, wodurch die Räumlichkeiten dieser Einheit drastisch verkleinert wurden. Bis dato war die Einheit der physikalischen Medizin und Rehabilitation am Universitätsklinikum SALK für die stationäre Betreuung der Patientinnen und Patienten, aber auch für individuelle Therapien nach der stationären Aufnahme zuständig. Durch den Einzug der Humanocare und die damit einhergehende Verkleinerung der Räumlichkeiten für die „eigene Physiotherapie und Reha“ der SALK ist laut Informationen nur noch eine stationäre Physiotherapie, aber keine ambulante Therapie mehr möglich. Das heißt für die Patientinnen und Patienten der SALK eine Verschlechterung des Angebots, denn die ambulante Reha bzw. nachstationäre Therapien und Rehabilitationen stehen an der Einheit der physikalischen Medizin und Rehabilitation der SALK nicht mehr zur Verfügung.

 

In diesem Zusammenhang stellen die unterzeichneten Abgeordneten die

 

Anfrage:

 

  1. Warum ist die Humanocare in die Räumlichkeiten der SALK – Einheit für physikalische Medizin und Rehabilitation eingezogen?

 

  1. Welche Räumlichkeiten genau hat die Humanocare hier bezogen? (Es wird um Angabe des Instituts, Standortes, Stockwerk, Raumnummer, bisherige Nutzung des Raumes und neue Nutzung des Raumes durch die Humanocare ersucht.)

     

  2. Wer hat die Entscheidung für den Einzug der Humanocare in die genannten Räumlichkeiten getroffen?

     

  3. Wer hat den Auftrag für den Einzug der Humanocare in die genannten Räumlichkeiten gegeben?

     

  4. Mit wem wurde die Vereinbarung für den Einzug der Humanocare getroffen?

  5. Wie lautet diese Vereinbarung hinsichtlich der Nutzung der Räumlichkeiten, der Mietkosten, der Arbeitsaufteilung etc.?

 

  1. Werden die Patienten der SALK weiterhin stationär und ambulant von der Einheit für physikalische Medizin und Rehabilitation betreut?

     

7.1.   Wenn nein, warum nicht?

 

  1. Welche Leistungen werden von der Humanocare in den SALK angeboten und welche Leistungen werden von der Einheit für physikalische Medizin und Rehabilitation der Humanocare übertragen und warum?

 

  1. Welcher Vorteil ergibt sich für die Patientinnen und Patienten durch die Übersiedelung der Humanocare in die SALK?

     

  2. Gibt es Leistungen, die aufgrund der Übertragung an Humanocare nicht mehr den Patientinnen und Patienten der SALK angeboten werden können bzw. nur noch mit Bezahlung angeboten werden und zu welchem Preis (-unterschied)?

     

  3. Welchen wirtschaftlichen, finanziellen und qualitativen Vorteil sehen Sie in der Reduzierung der Räumlichkeiten und Leistungen der eigenen Einheit für physikalische Medizin und Rehabilitation durch Übertragung an die Humanocare?

     

     

Salzburg, am 14. September 2020

 

Wanner eh.

 

Thöny MBA eh.