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Nr. 099-ANF der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(4. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Dringliche Anfrage

 

der Abg. Klubobfrau Svazek BA und Dr. Schöppl an die Landesregierung betreffend COVID-Management in den Salzburger Landeskliniken

 

 

Medial wurde der Eindruck vermittelt, dass mit der Eröffnung des Covid-Hauses im Frühjahr Ressourcen geschaffen wurden, um mit der aktuellen Herausforderung der Pandemie besser umgehen zu können. Im Oktober, just zu der Zeit, in der die Infektionen zahlenmäßig wieder im Steigen begriffen waren, wurde medial die Schließung des Covid-Hauses bekanntgegeben. Somit gibt es keinen einheitlichen Ort mehr, an dem Covid-Erkrankte versorgt werden. SALK-Geschäftsführer Dr. Paul Sungler betonte seitdem, die dezentrale Versorgung von Covid-Patienten funktioniere hervorragend.

 

In diesem Zusammenhang stellen die unterzeichneten Abgeordneten gemäß § 78 Abs. 1 GO-LT die

 

dringliche Anfrage:

 

  1. Warum wurde bei steigenden Infektionszahlen im Oktober das ursprünglich in der für Covid-Patienten geräumten Dermatologie angesiedelte „Covid-Haus“ geschlossen?

 

  1. Hatte die Schließung des „Covid-Hauses“, angesiedelt in der für Covid-Patienten geräumten Dermatologie, etwas mit den schweren baulichen Mängeln dieses Objekts zu tun?

 

  1. Wo sind die Covid-Stationen in den SALK aktuell angesiedelt?

 

  1. Wie oft wurden die Covid-Stationen seit Beginn der Pandemie im März in den SALK wohin umgesiedelt und welche Strategie wird mit diesen Umsiedelungen verfolgt (wir ersuchen um klare chronologische und räumliche Auskünfte)?

 

  1. Woher stammen die personellen Kapazitäten, mit denen die aktuellen Covid-Stationen besetzt sind?

     

 

Salzburg, am 11. November 2020

 

Svazek BA eh.

 

Dr. Schöppl eh.