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Nr. 069-BEA der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(4. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Beantwortung der Anfrage

 

der Abg. Zweiter Präsident Dr. Huber, Klubobmann Egger MBA und Weitgasser an Landesrätin Hutter BEd (Nr. 69-ANF der Beilagen) betreffend digitale Kommunikation in Salzburger Schulen

 

 

Hohes Haus!

 

Zur Beantwortung der Anfrage der Abg. Zweiter Präsident Dr. Huber, Klubobmann Egger MBA und Weitgasser betreffend digitale Kommunikation in Salzburger Schulen vom 7. Oktober 2020 erlaube ich mir, Folgendes zu berichten:

 

Zu Frage 1: Wird nach tatsächlicher Verwendung der App „SchoolUpdate“ abgerechnet oder gibt es einen Pauschalpreis?

 

Der ausgewählte Hersteller war im Vergleich zu Konkurrenzprodukten anderer Hersteller der Bestbieter (siehe auch Beantwortung zu Frage 3.1.). Zur effizienten und ökonomischen Abwicklung wurde mit dem Hersteller ein Pauschalpreis für ein Schuljahr für alle Salzburger Pflichtschulen vereinbart.

 

Zu Frage 2: Welches Lizenzmodell der App „SchoolUpdate“ wird verwendet?

 

Die Software SchoolUpdate der Firma Bitmedia hat als Standard ein „pro User und per anno“ Lizenzmodell, d. h. es wird pro Schüler und pro Schuljahr abgerechnet. Wir konnten für alle Salzburger Pflichtschulen eine Pauschalierung pro Schuljahr erreichen und unterliegen damit nicht diesem Lizenzmodell, siehe dazu auch die Beantwortung zu Frage 1.

 

Zu Frage 3: Gab es für die digitale Kommunikation an Salzburger Schulen auch andere Interessenten?

 

Im Auswahlverfahren wurden mehrere Anbieter verglichen. Es bot sich die besondere Situation, dass es mehrere österreichische Anbieter im Bereich Eltern-Lehrer-Kommunikation (digitales Mitteilungsheft) gibt. Es wurden auch Produkte aus anderen Mitgliedsländern der EU in Betracht gezogen.

 

Zu Frage 3.1.: Wenn ja, welche und was hat den Ausschlag für das Angebot bzw. das Produkt

„SchoolUpdate“ gegeben?

 

Die Zielsetzung war eine gemeinsame Plattform für alle Salzburger Pflichtschulen im Bereich Eltern-Lehrer-Kommunikation anzubieten. Verglichen wurden dabei die einzelnen Produktfeatures, der Preis, der personelle Aufwand durch die bestehende Betreuungsstruktur der Bildungsnetzbetreuer und die Möglichkeiten der Integration mit der bestehenden Schülerverwaltungssoftware Sokrates. Die wesentlichen Vorteile für die Entscheidung pro Schoolupdate lagen bei den letzten drei Punkten, also dem Preis, dem Betreuungsaufwand und dem Integrationsaufwand. Schlussendlich war der Wunsch nach einem einheitlichen System für alle Schulen kombiniert mit einem Bestpreis die finale Entscheidungsgrundlage.

 

Ich ersuche das Hohe Haus um Kenntnisnahme dieser Anfragebeantwortung.

 

 

Salzburg, am 18. November 2020

 

Hutter BEd eh.