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Nr. 102-BEA der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(4. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Beantwortung der Anfrage

 

der Abg. Dr.in Dollinger, Dr. Maurer und Thöny MBA an die Landesregierung (Nr. 102-ANF der Beilagen) – ressortzuständige Beantwortung durch Landesrat DI Dr. Schwaiger und Landesrätin Hutter BEd – betreffend den Verlust von naturschutzrechtlich geschützten Bereichen

 

 

Hohes Haus!

 

Zur Beantwortung der Anfrage der Abg. Dr.in Dollinger, Dr. Maurer und Thöny MBA betreffend den Verlust von naturschutzrechtlich geschützten Bereichen vom 11. November 2020 erlauben sich Landesrat DI Dr. Schwaiger und Landesrätin Hutter BEd, Folgendes zu berichten:

 

Landesrätin Hutter BEd:

 

Eingangsstatement zum Nationalparkzonierungsvorschlag:

 

Beim gegenständlichen Entwurf handelt es sich um eine von der Nationalparkverwaltung beim Legislativ- und Verfassungsdienst erbetene legistisch formulierte Umsetzung der naturschutzfachlichen Vorschläge. Im Managementplan des Nationalparks Hohe Tauern 2016 bis 2024 ist einvernehmlich die fachliche Überarbeitung der Zonierung aus 1984 festgelegt. Diese Überarbeitung befindet sich in jener Phase, in welcher der rein naturschutzfachliche Vorschlag zuallererst in den Gremien beraten wird. Es ist auch die Einbindung von Umweltorganisationen gegeben. Es sind daher die Ergebnisse dieser Beratungen abzuwarten, bevor weitere politische Abstimmungsmechanismen getroffen werden.

 

Zu Frage 1: Wie wird die geplante Verschiebung der 2 .000 bzw. 5.000 ha fachlich begründet und um welche Flächen handelt es sich (Höhe, Ort, Nutzung, Fauna und Flora)?

 

Allgemeine fachliche Begründung:

 

Die Hohen Tauern stellen einen besonders eindrucksvollen und formenreichen Teil der österreichischen Alpen mit großflächigen unberührten Naturlandschaften dar. Diese Naturlandschaften sind eng verzahnt mit der seit vielen Jahrhunderten nachhaltig gepflegten Kulturlandschaft.

 

Aktuell erstreckt sich der Nationalpark Hohe Tauern Salzburg über eine Fläche von 805 km² und gliedert sich in eine Kernzone von 507 km² (einschließlich 67 km² international anerkanntes Wildnisgebiet), eine Außenzone von 266 km² und Sonderschutzgebiete von 32 km². Der gesamte Nationalpark ist im Jahr 2006 von der IUCN als Nationalpark nach Kategorie II international anerkannt worden, da große Flächen der Kernzone mit Vertragsnaturschutz außer land- und forstwirtschaftlicher sowie jagdlicher Nutzung gestellt wurden. Das heißt, dass im Wege des Vertragsnaturschutzes zusätzlich zu den von Natur aus nicht nutzbaren Bereichen eingriffsfreie Flächen ausgewiesen werden.

 

Im Salzburger Nationalparkgesetz 2014 (S.NPG) sind die Kriterien für Außen- und Kernzonen wie folgt definiert:

 

Kernzonen umfassen im Nationalpark gelegene Gebiete, die sich durch völlige oder weitgehende Ursprünglichkeit auszeichnen und in denen der Schutz der Natur in ihrer Ganzheit im öffentlichen Interesse liegt.

 

Außenzonen umfassen die im Nationalpark gelegene Kulturlandschaft, in der die Erhaltung, Pflege und Gestaltung der Kulturlandschaft sowie die Erhaltung der Biodiversität im öffentlichen Interesse liegen.

 

Weitere nationale und internationale Vorgaben:
 

  • Guidelines for Applying Protected Area Management Categories der International Union for Conservation of Nature (IUCN)

  • Nationalpark-Strategie Österreich 2020+

  • Nationalparks Austria Richtlinien für das Naturraum-Management

  • Länderübergreifender Zielekatalog zur Managementplanung des Nationalparks Hohe Tauern

     

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    Natura 2000: Der gesamte Nationalpark Hohe Tauern ist seit 1997 zusätzlich als Natura 2000-Gebiet gemäß Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und Vogelschutz-Richtlinie ausgewiesen und ist Teil des kohärenten europäischen ökologischen Natura 2000 Netzes. Bei der Novelle des Salzburger Nationalparkgesetzes 2014 wurden beide EU Richtlinien korrekt implementiert. Eine interne Neuzonierung hat auf die strengen naturschutzrechtlichen Be-stimmungen eines Natura 2000-Gebietes keine Auswirkungen. Der gesamte Nationalpark Hohe Tauern bleibt Natura 2000-Gebiet.

    Grundsätze des neuen Zonierungsvorschlages:

     

    Die Neuzonierung folgt naturräumlichen und nationalparkfachlichen Grundsätzen nach IUCN und Nationalpark Strategie Österreich 2020+:

     

    Zielcharakteristik Kernzone:

     

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    Nur teilweise extensive almwirtschaftliche und jagdliche Nutzung

  • Schutzwald außer Ertrag und Naturwaldreservate

     

    Zielcharakteristik Außenzone:

     

  • Bewirtschaftete Almen (Milchviehalmen, Grundalmen, Rinderbeweidung)

  • KFZ befahrbare Wege, Wege für Zubringerdienste

  • Größere Infrastruktur wie Talstation Materialseilbahnen zu Alpinen Schutzhütten

  • Touristische Hotspots

     

    Zielcharakteristik Sonderschutzgebiete:

     

  • Wildnisqualität wie Naturnähe, Wildheit, Unerschlossenheit, Naturerlebnis, andere Werte und Besonderheiten

  • Entsprechende Flächengrößen

  • Potential für IUCN Kategorie Ib

     

    Grundsätze der angestrebten Zielerreichung:

     

  • Die Zonierung stimmt mit den national und international geforderten Grundsätzen für Nationalparke gemäß Kat. II der IUCN überein.

  • Wenn möglich sollten die neuen Zonierungsgrenzen nach Katastergrenzen gezogen werden, nur ausnahmsweise nach eindeutigen Naturgrenzen.

  • Dabei ist zu berücksichtigen, dass die jeweiligen Zonen großflächig geschlossene und arrondierte Bereiche bilden, Insellösungen oder kleinflächig wechselnde Zonierungen sind nicht zweckmäßig.

  • Im Zuge dieser Zonierungsänderung sollten auch Fehlerkorrekturen an der Außengrenze des Nationalparks umgesetzt werden, wo die Katastergrenzen mit den naturräumlichen IST-Situationen nicht übereinstimmen. Dies betrifft Bereiche des Einlaufbauwerks Kraftwerk Wald in Krimml sowie im Bereich Weißsee und Schwarzkarl der ÖBB-Kraftwerke in der Gemeinde Uttendorf.

  • Die bisher bestehenden Sonderschutzgebiete Piffkar und Wandl wurden seinerzeit als Vorstufe für die Erreichung der internationalen Anerkennung nach IUCN-Kriterien ausgewiesen. Mittlerweile hat sich dieser Ansatz überholt und ist für die internationale Anerkennung hinfällig, da diese 2006 im Wege des Vertragsnaturschutzes in der Kernzone erreicht wurde. Darüber hinaus ist festzuhalten, dass es sich bei diesen beiden Sonderschutzgebieten um flächenmäßig kleinere isolierte Gebiete im öffentlichen Eigentum handelt.

     

    Detaillierte fachliche Begründung:

     

    Die Änderungsvorschläge im Detail finden sich in der Tabelle im Anhang.

     

    Zu Frage 2: Kann ausgeschlossen werden, dass Almen, die hinsichtlich Wege bestimmte Vorhaben planen, die nicht mit der Kernzone vereinbar sind, deshalb in die Außenzone kommen sollen?

     

    Ja. Vorhaben und Planungen von Seiten der Almbewirtschaftung waren nicht Teil der seitens des Sachverständigendienstes der Nationalparkverwaltung angewandten fachlichen Beurteilungskriterien.

    Zu Frage 3: Wie erklären sich konkret fachlich die geplanten Aufhebungen der Sonderschutzgebiete?

     

    Die Ausweisung von Sonderschutzgebieten ist ein rechtliches Instrument, mit dem in den Anfangsjahren des Nationalparks intendiert war, die internationale Anerkennung nach IUCN Kategorie II zu erreichen. Für die IUCN waren Außen- und Kernzone vor allem jagdlich zu wenig „außer Nutzung gestellt“, mit der Ausweisung von Sonderschutzgebieten konnte diese Außernutzungsstellung hoheitlich in Angriff genommen werden. Flächen im Eigentum des Landes (Wandl im Eigentum des Nationalparkfonds, Piffalm im Eigentum der Landwirtschaftsschule Bruck) sollten den Anfang machen, um danach weitere Sonderschutzgebiete auszuweisen.

    Dies geschah dann auch im Untersulzbachtal auf den Flächen des vormaligen Eigentümers Naturschutzparkverein. Diese Fläche ist nun Teil des Wildnisgebietes Sulzbachtäler. Eine Ausweisung gegen den Willen der Grundeigentümer vorzunehmen war nie politisches Ziel.

    Erst der Anfang der 2000er Jahre alternativ begangene Weg, über Vertragsnaturschutzvereinbarungen die geforderten Außernutzungsstellungen zivilrechtlich anstatt hoheitlich zu implementieren führte schließlich 2006 zum Erfolg der internationalen Anerkennung.

     

    Im Zuge der Nationalparkgesetznovelle 2014 wurde in den Gremien deshalb bereits diskutiert, das rechtliche Instrument Sonderschutzgebiete aus dem Nationalparkgesetz zu nehmen. Allerdings wurde zu diesem Zeitpunkt in der Nationalparkverwaltung auch schon am Wildnisgebiet Sulzbachtäler gearbeitet und war klar, dass es für eine die Anerkennung dieses Gebietes nach internationalen Standards eine eigene hoheitliche Regelung braucht. Dem rechtlichen Instrument Sonderschutzgebiet sollte somit eine neue Aufgabe zukommen. Im September 2017 wurde nach Abschluss aller fachlichen Arbeiten somit auch das Sonderschutzgebiet „Wildnisgebiet Sulzbachtäler“ mit einer Fläche von 6.728 ha auf diesem Weg verordnet und schließlich 2019 als IUCN Kategorie Ib international anerkannt.

     

    Da die beiden verbliebenen Sonderschutzgebiete weder der Internationalen Anerkennung Kategorie II dienlich sind, noch auf diesen relativ kleinen Flächen ein Wildnisgebiet eingerichtet werden kann, stellte sich die Frage nach dem fachlichen Mehrwert dieser seit Etablierung des Wildnisgebietes verwirrenden und unsystematischen Kategorisierung Sonderschutzgebiet. Seitens des Nationalparkmanagements wird daher die Auflassung und Neubewertung entsprechend den Kriterien für Außen- bzw. Kernzone empfohlen.

     

    Zu Frage 4: Kann ausgeschlossen werden, dass beabsichtigte Weidenutzungen Einzelner zu solch drastischen Schutzstatus-Änderungen ökologisch wertvollster Flächen führen?

     

    Ja, das kann bei der gewählten fachlichen Herangehensweise im Sachverständigendienst der Nationalparkverwaltung ausgeschlossen werden.

 

Zu Frage 5: Wie kommt es zu einer Formulierung in den Erläuterungen, nach der vom Nationalpark-Fondsbeirat als auch vom Nationalparkkuratorium der Entwurf befürwortet werde, wenn dies zumindest beim Fonds noch nicht erfolgte?

Beim gegenständlichen Entwurf handelt es sich um die von der Nationalparkverwaltung beim Legislativ- und Verfassungsdienst erbetene legistisch formulierte Umsetzung der naturschutzfachlichen Vorschläge. Der gegenständliche Entwurf gliedert sich – wie allgemein üblich - in den eigentlichen Verordnungstext und in die Erläuterungen. Im „Workflow“ vor der offiziellen Begutachtung der Verordnung ist sowohl der Fondsbeirat als auch das Kuratorium zu hören. Da sowohl die Nationalparkverwaltung als auch der Legislativ- und Verfassungsdienst davon ausgehen, dass eine offizielle Begutachtung erst eingeleitet wird, wenn die Gremien des Salzburger Nationalparkfonds den Inhalt dieser Verordnung befürworten, ist dies in den Erläuterungen so formuliert. Eine Ablehnung des Entwurfes würde den „Workflow“ stoppen und sowohl Verordnungs- als auch Erläuterungstext obsolet machen.

 

Bei jeder derzeitigen Kritik am Verordnungsentwurf ist zu beachten, dass sich die im Managementplan 2016-2024 einstimmig festgelegte Maßnahme der fachlichen Überarbeitung der Zonierung aus 1984 in jener Phase befindet, in welcher der rein naturschutzfachliche Vorschlag zuallererst in den Gremien beraten und darüber befunden werden soll. So wurde der gegenständliche Verordnungstext, die Erläuterungen und auch die kartografische Darstellung in die Tagesordnung dieser Beratungs- und Entscheidungsgremien aufgenommen. Die ursprünglich physisch geplante Fondsbeiratssitzung wurde innerhalb der Frist für die Versendung von Einladung und Unterlagen dann vom Vorsitzenden – wegen der zwischen 20.10. und 5.11. sich verschärfenden COVID-19 Lage – abgesagt und die Entscheidungen per Umlauf eingeholt. Mittlerweile wurde auch entschieden, den Tagesordnungspunkt Zonierung auf die nächsten Sitzungen – so diese physisch stattfinden können – zu vertagen. Die Termine wurden den Mitgliedern bereits avisiert, 18. März 2021 Fondsbeirat und 23. März 2021 Kuratorium. Es sind daher jedenfalls, wie im Salzburger Nationalparkgesetz auch vorgesehen, die Ergebnisse dieser Beratungen abzuwarten, bevor weitere politische Abstimmungsmechanismen getroffen werden.

 

 

Landesrat DI Dr. Schwaiger:

 

Zu Frage 6: Wie viele Speicherteiche gibt es im Land Salzburg? (Es wird um Auflistung nach Gemeinde, Seehöhe und Status der Realisierung: in Betrieb/genehmigt/in Planung ersucht.)

 

In Salzburg werden derzeit 124 Speicherteiche im Wasserinformationssystem geführt, einer davon ist dem Status „in Planung/projektiert“ zuzuordnen.

 

ID

Name

Status

Gemeinde

Höhe Dammkrone

A3344230

Schneispeicher Aineck IV - Schigebiet Aineck im Lungau

besteht

20632 Rennweg am Katschberg 50508 St. Margarethen i. Lg.

2166

A1927596

Speicher Karkogel I - Schneeanlage Karkogellift

besteht

50201 Abtenau

1202

A2246977

Speicher Sonnleiten - Schneeanlage Sonnleitenlift

besteht

50201 Abtenau

723,04

A10062845

Speicher Angeralm - Schigebiet Dachstein West

besteht

50203 Annaberg-Lungötz

1392

A2247007

Schneiteich Rauhenbach - Schigebiet Dachstein West

besteht

50203 Annaberg-Lungötz

847,5

A2480843

Speicherteich Rußbach - Schigebiet Dachstein West

besteht

50210 Rußbach a. Paß Gschütt

1130,5

A10923597

Speicherteich Franzlalm - Schigebiet Dachstein West

besteht

50210 Rußbach a. Paß Gschütt

959

A2485433

Schneispeicher - Schneeanlage Ebner, Waldhof (Schnee für Rodelbahn)

besteht

50312 Fuschl am See

720

A3282439

Schneispeicher Seekarsee - Schigebiet Zauchensee

besteht

50401 Altenmarkt i. Pg.

1961,95

A2032047

Schneispeicher Kogelalm - Schigebiet Zauchensee

besteht

50401 Altenmarkt i. Pg.

1740

A2032059

Schneispeicher Unterberg - Schigebiet Zauchensee

besteht

50401 Altenmarkt i. Pg.

1590

A4381117

Schneispeicher - Schneeanlage Reitlehen

besteht

50401 Altenmarkt i. Pg.

1394,75

A2238879

Schneispeicher Hochnößlau - Schigebiet Radstadt-Altenmarkt

besteht

50401 Altenmarkt i. Pg.

1271,5

A10211503

Schneispeicher Kemahdhöhe - Schigebiet Radstadt-Altenmarkt

besteht

50401 Altenmarkt i. Pg. 50417 Radstadt

1571

A2833902

Schneispeicher Schlossalm - Schneeanlage Schlossalm

besteht

50402 Bad Hofgastein

2024,82

A4104839

Schneispeicher Fulseck II - Schneeanlage Dorfgastein

besteht

50402 Bad Hofgastein

1857

A5092445

Schneispeicher Salesen - Schneeanlage Stubnerkogel

besteht

50402 Bad Hofgastein

1764,1

A2479993

Schneispeicher Angertal - Schneeanlage Angertal

besteht

50402 Bad Hofgastein

1617,82

A9642245

Schneispeicher Haitzingalm - Schneeanlage Schlossalm

besteht

50402 Bad Hofgastein

1522

A2678291

Schneispeicher Fulseck I - Schneeanlage Dorfgastein

besteht

50405 Dorfgastein

1821,23

A2678297

Schneispeicher Paulfeld - Schneeanlage Dorfgastein

besteht

50405 Dorfgastein

1200

A2877572

Schneispeicher Roßbrand - Schigebiet Filzmoos

besteht

50407 Filzmoos

1577,6

A2877544

Schneispeicher Neuberg - Schigebiet Filzmoos

besteht

50407 Filzmoos

1263

A1932901

Schneispeicher Großberg - Schigebiet Filzmoos

besteht

50407 Filzmoos

1193

A8313486

Schneispeicher Himmelleitboden - Schigebiet Shuttleberg

besteht

50408 Flachau

1817

A2877611

Schneispeicher Frauenalm (SP 7) - Schigebiet Shuttleberg

besteht

50408 Flachau

1650

A3297589

Schneispeicher Bodenalm 2 - Schigebiet Zauchensee

besteht

50408 Flachau

1636,5

A2877518

Schneispeicher Bodenalm - Schigebiet Zauchensee

besteht

50408 Flachau

1609,5

A3031596

Schneispeicher 04 - Schigebiet Flachau

besteht

50408 Flachau

1508,5

A3031595

Schneispeicher 03 - Schigebiet Flachau

besteht

50408 Flachau

1488,5

A6430920

Schneispeicher Winklalm II - Schigebiet Shuttleberg

besteht

50408 Flachau

1359

A3295943

Schneispeicher 20 (Almbahn) - Schigebiet Flachau

besteht

50408 Flachau

1299,7

A2493906

Schneispeicher 13 (Griessbach) - Schigebiet Flachau

besteht

50408 Flachau

935,03

A2832796

Schneispeicher 14 (Moa) - Schigebiet Flachau (vormals Specher)

besteht

50408 Flachau

927,8

A1895517

Speicherteich Haidegg - Schigebiet Forstau

besteht

50409 Forstau

1352,4

A2877625

Schneispeicher - Schneeanlage Goldegg-Buchberg

besteht

50410 Goldegg

814

A6424565

Schneispeicher Himmelreich - Schneeanlage Harbach

besteht

50411 Großarl

1746

A2874583

Schneispeicher 1 - Schneeanlage Harbach (Mittelstation Panoramabahn)

besteht

50411 Großarl

1279

A6425038

Schneispeicher HB Kreuzhöhe - Schneeanlage Harbach

besteht

50411 Großarl

1883

A6424793

Schneispeicher 2 - Schneeanlage Harbach

besteht

50411 Großarl

1269

A6424802

Schneispeicher 6 SBK Kreuzkogel - Schneeanlage Harbach

besteht

50411 Großarl

1670

A10600172

Schneispeicher Donneregg - Schneeanlage Werfenweng

besteht

50412 Hüttau

1479,1

A2877617

Schneispeicher Schüttalm I - Schigebiet Shuttleberg

besteht

50414 Kleinarl

1713

A2877616

Schneispeicher Schüttalm II - Schigebiet Shuttleberg

besteht

50414 Kleinarl

1701

A2859783

Schneispeicher Dachegg - Schneeanlage Mühlbach

besteht

50415 Mühlbach a. Hkg.

1737,5

A3281185

Schneispeicher Rosskopf - Schneeanlage Mühlbach

besteht

50415 Mühlbach a. Hkg.

1721,5

A2238878

Schneispeicher Königslehen - Schigebiet Radstadt-Altenmarkt

besteht

50417 Radstadt

1241,55

A5376552

Schneispeicher Vogeltenn - Schigebiet Radstadt-Altenmarkt

besteht

50417 Radstadt

1123

A2623941

Schneispeicher Gernkogel - Schigebiet St.Johann i.Pg.

besteht

50418 St. Johann i. Pg.

1751

A1778663R157

Schneispeicher Gsteng - Schigebiet St.Johann i.Pg.

besteht

50418 St. Johann i. Pg.

1711,5

A13630809

Schneispeicher Strassalm - Schigebiet Wagrain

besteht

50418 St. Johann i. Pg.

1697,5

A2623921

Schneispeicher Kreisten - Schigebiet St.Johann i.Pg.

besteht

50418 St. Johann i. Pg.

1290,1

A2877647

Schneispeicher Hahnbaumlifte - Schigebiet St.Johann i.Pg.

besteht

50418 St. Johann i. Pg.

1112,8

A3019581

Schneispeicher Grafenberg - Schigebiet Wagrain

besteht

50418 St. Johann i. Pg. 50423 Wagrain

1707

A3031971

Schneispeicher Zehnerkar - Schneeanlage Zehnerkar

besteht

50422 Untertauern

2189,5

A6930686

Schneispeicher Grünwaldsee - KW am Grünwaldsee

besteht

50422 Untertauern

1942,78

A4063351

Schneispeicher Schönalm - Schneeanlage Hundskogel- und Schönalmbahn

besteht

50422 Untertauern

1834

A2875402

Schneispeicher Sonnenlifte - Schneeanlage Sonnenlift

besteht

50422 Untertauern

1781

A2858077

Schneispeicher Kehrkopfbahn - Schneeanlage Kehrkopfbahn

besteht

50422 Untertauern

1664

A1895560

Schneispeicher Kogelalm - Schigebiet Wagrain

besteht

50423 Wagrain

1589,05

A2479227

Schneispeicher Wagrainer Höhe Daar-Moos - Schigebiet Wagrain

besteht

50423 Wagrain

1176

A8383777

Schneispeicher Niederberg - Schigebiet Wagrain

besteht

50423 Wagrain

1165,5

A3304728

Schneispeicher Prokschhaus - Schneeanlage Werfenweng

besteht

50425 Werfenweng

1565

A4101404

Schneispeicher Trogalm 2 - Schneeanlage Großeck-Speiereck

besteht

50504 Mauterndorf

1920,45

A1896450

Schneispeicher Trogalm 1 - Schneeanlage Großeck-Speiereck

besteht

50504 Mauterndorf

1882

A6693917

Schneispeicher Aineck V - Schigebiet Aineck im Lungau

besteht

50508 St. Margarethen i. Lg.

2209

A2458423

Schneispeicher Aineck II - Schigebiet Aineck im Lungau

besteht

50508 St. Margarethen i. Lg.

2006,45

A3325234

Schneispeicher Aineck III - Schigebiet Aineck im Lungau

besteht

50508 St. Margarethen i. Lg.

1966,56

A2458483

Schneispeicher Aineck I - Schigebiet Aineck im Lungau

besteht

50508 St. Margarethen i. Lg.

1415

A2513405

Schneispeicher II - Edelweißhütte - Schneeanlage Plattenkarlifte

besteht

50512 Tweng

1850,66

A2856005

Schneispeicher Gamsleiten - Schneeanlage Gamsleiten

besteht

50512 Tweng

1839

A3027926

Schneispeicher I - Schneeanlage Plattenkarlifte

besteht

50512 Tweng

1823,8

A3027929

Schneispeicher III - Schneeanlage Plattenkarlifte

besteht

50512 Tweng

1782,1

A2875767

Schneispeicher Breitlehenalm - Schneeanlage Schaidberg

besteht

50512 Tweng

1644

A2551531

Schneispeicher Schoberebene - Schneeanlage Fanningberg

besteht

50514 Weißpriach

1917,4

A2551491

Schneispeicher Schitterhütte - Schneeanlage Fanningberg

besteht

50514 Weißpriach

1710,8

A12817156

Speicherteich Braunkogel - Schneeanlage Wildkogel

besteht

50601 Bramberg a. Wildkogel

2100,75

A2679868

Speicherteich Wildkogel, Speicher I - Schneeanlage Wildkogel

besteht

50601 Bramberg a. Wildkogel

2098

A7654959

Speicherteich Pfeifferköpfl II - Schneeanlage Wildkogel (Speicherteich II)

besteht

50601 Bramberg a. Wildkogel

2091

A3286400

Speicherteich Resterkogel - Schneeanlage Resterhöhe

besteht

50601 Bramberg a. Wildkogel 50613 Mittersill

1817

A1924335R185

Schneiteich - Schneeanlage Eder, Deponiebeschneiung

besteht

50602 Bruck a. d. Großglocknerstraße

896

A2449838

Speicherbecken Bürglalm - Schneeanlage Gabühel ua.

besteht

50603 Dienten a. Hkg.

1588,5

A1843755R161

Teich - Schneeanlage Liebenauerlift

besteht

50603 Dienten a. Hkg.

1232

A11826734

Speicherbecken T7 - Schneeanlage Gabühel ua.

besteht

50603 Dienten a. Hkg.
50612 Maria Alm a. Steinernen Meer

1608

A2363425

Schmiedinger Gletschersee - Schneeanlage Kitzsteinhorn

besteht

50606 Kaprun

2375

A1924160R185

Speicher Langwiedboden - Schneeanlage Kitzsteinhorn

besteht

50606 Kaprun

1957

A2017090

Schneiteich Embach - Schneeanlage Embach

besteht

50608 Lend

1104

A2976844

Speicher Asitz I - Schigebiet Leogang

besteht

50609 Leogang

1863

A10052126

Speicherteich Asitz II - Schigebiet Leogang

besteht

50609 Leogang

1370

A2395231

Schneiteich Wena - Schigebiet Lofer

besteht

50610 Lofer

1364,75

A2020788

Schneiteich Faistau - Schigebiet Lofer

projektiert

50610 Lofer

777

A6933291

Schneiteich Schönbühel - Schigebiet Lofer

besteht

50610 Lofer
50623 Unken

1582

A2994631

Speicherbecken Aberg - Schneeanlage Aberg

besteht

50612 Maria Alm a. Steinernen Meer

1545,9

A2994635

Speicherbecken Hintermoos - Schneeanlage Aberg

besteht

50612 Maria Alm a. Steinernen Meer

1485,5

A5073318

Schneispeicher Brandleiten - Schneeanlage Hintermoos

besteht

50612 Maria Alm a. Steinernen Meer

1342

A10943584

Speicher Natrun - Schneeanlage Natrun (Prinzensee)

besteht

50612 Maria Alm a. Steinernen Meer

1248,5

A2016613

Schneiteich Hinterreith - Schneeanlage Hinterreitlifte

besteht

50612 Maria Alm a. Steinernen Meer

930

A2415454

Speicherbecken - Schneeanlage Graber

besteht

50614 Neukirchen a. Großvenediger

1523,7

A2481774

Speicher Hirschkogel - Schneeanlage Schmittenhöhe

besteht

50616 Piesendorf

1683

A4047420

Speicher Hochalm - Schneeanlage Rauris (Speicherteich Kreuzboden)

besteht

50617 Rauris

1749,95

A9622815

Speicherteich Kreuzboden - Schneeanlage Rauris

besteht

50617 Rauris

1370

A2448459

Speicherteich Schattberg - Schneeanlage Saalbach (Seekar)

besteht

50618 Saalbach-Hinterglemm

1937

A2832056

Speicherteich Wildenkarkogel - Schneeanlage Schönleiten

besteht

50618 Saalbach-Hinterglemm

1901

A1927557

Schneiteich Polten - Schneeanlage Schönleiten

besteht

50618 Saalbach-Hinterglemm

1700

A7776019

Speicherteich Wetterkreuz - Schneeanlage Saalbach

besteht

50618 Saalbach-Hinterglemm

1628

A1840008R161

Speicherteich Breitfußalm - Schneeanlage Zwölferkogel

besteht

50618 Saalbach-Hinterglemm

1596

A13597255

Speicherteich Rosswald - Schneeanlage Reiterkogel

besteht

50618 Saalbach-Hinterglemm

1546,25

A1895583

Speicherteich Reiterkogel - Schneeanlage Reiterkogel

besteht

50618 Saalbach-Hinterglemm

1516

A2768437

Tagespeicher Kohlmais - Schneeanlage Saalbach

besteht

50618 Saalbach-Hinterglemm

1377

A2768370

Speicher Hochalm II - Schneeanlage Hochalm

besteht

50618 Saalbach-Hinterglemm

1356

A3325776

Speicherteich Gerstreit - Schneeanlage Zwölferkogel

besteht

50618 Saalbach-Hinterglemm

1774

A2768433

Tagesspeicher Pumpstation Jausern 1 - Schneeanlage Jausern

besteht

50618 Saalbach-Hinterglemm

940

A12992333

Tagesspeicher Pumpstation Jausern 2 (Neu) - Schneeanlage Jausern

besteht

50618 Saalbach-Hinterglemm

940

A12992336

Tagesspeicher Pumpstation Jausern 3 (Neu) - Schneeanlage Jausern

besteht

50618 Saalbach-Hinterglemm

940

A4179663

Teich Krahbichler - Schneeanlage Rodelbahn Biberg

besteht

50619 Saalfelden a. Steinernen Meer

775

A1896628

Speicher Plattenkogel - Schneeanlage Steinplatte

besteht

50623 Unken

1690

A1896629

Speicher Kapellen - Schneeanlage Steinplatte

besteht

50623 Unken

1530,15

A4066694

Speicher Möseralm - Schneeanlage Steinplatte

besteht

50623 Unken

1435,5

A1920915R180

Speicherteich Wildalm - Schneeanlage Wildalmlifte

besteht

50623 Unken

1311,9

A10518022

Speicher Bäreck - Schneeanlage Steinplatte

besteht

50623 Unken

 

A12085990

Tagesspeicher Tannwald - Schneeanlage Schmittenhöhe

besteht

50625 Viehhofen

1400

A4247332

SP Müllachalm - Schneeanlage Königsleiten

besteht

50626 Wald i. Pzg.

2204,5

A2481773

Speicher Brunnermais - Schneeanlage Schmittenhöhe

besteht

50628 Zell am See

1561

A5146355

Speicher Plettsauberg - Schneeanlage Schmittenhöhe

besteht

50628 Zell am See

1297

 

Zu Frage 7: Wie groß ist das Volumen der jeweiligen Speicherteiche, die sich in Betrieb befinden oder genehmigt sind und wie oft werden sie pro Jahr befüllt? (Es wird um Auflistung nach Anzahl in Größenklassen: unter 50.000 m³, bis 100.000 m³, bis 150.000 m³, bis 200.000 m³, bis 250.000 m³ und über 250.000 m³, sowie mit jeweiliger Häufigkeit der Befüllung ersucht.)

Das Gesamtvolumen (Nutzinhalt) der Speicherteiche beträgt 6.635.262 m³. Diese sind folgenden Größenklassen zuzuordnen:

 

  Größenklasse                                                          Anzahl

Kleiner als 50.000 m³:

78 Anlagen

50.000 – 100.000 m³:

24 Anlagen

100.000 – 150.000 m³:

10 Anlagen

150.000 – 200.000 m³:

9 Anlagen

200.000 – 250.000 m³:

1 Anlage

Größer als 250.000 m³:

2 Anlagen

 

Die Häufigkeit der Befüllung hängt von der Funktion des Speicherteiches und den meteorologischen Rahmenbedingungen ab: Bei der Funktion wird zwischen Jahresspeichern, saisonalen Speichern, Monats-, Wochen- und Tagesspeichern unterschieden. Manche Speicherteiche fungieren als Vorlagebehälter, aus den meisten werden die Systeme direkt gespeist. Frühwinterliche Warmwettereinbrüche können eine neuerliche Grundbeschneiung notwendig machen. Eine genaue Antwort zur Häufigkeit der Befüllung ist nur Anlagen- und Jahresbezogen möglich.

 

Allen Anlagen gemeinsam ist, dass die Befüllungen bis spätestens 30. Juni eines jeden Jahres abzuschließen sind und für die Befüllung die gesetzlichen Vorgaben der Restwasserabgabe dauerhaft einzuhalten sind.

 

Zu Frage 8: Für welche Speicherteiche (egal ob in Betrieb, genehmigt oder in Planung) muss das Wasser hochgepumpt werden und woher wird hier das Wasser entnommen?

 

Grundsätzlich wird versucht, dass Speicherteiche nicht in Talnähe, sondern so hoch wie möglich im Schigebiet angeordnet werden. Dadurch kann die Spitzenstromaufnahme reduziert werden. In der Regel werden fast alle Speicherteiche bepumpt und kann das Wasser im Gebiet beliebig überpumpt werden. Das Wasser wird meist aus naheliegenden geeigneten Vorflutern nach Maßgabe gesetzlicher Restriktionen entnommen. Die Befüllung der Speicherteiche ist meist eine Kombination aus verschiedenen Wasserspendern und Befüllungsarten. Eine genaue Darstellung ist für jede Anlage möglich, eine summarische Darstellung wäre auf Grund der Komplexität der Systeme nicht verständlich.

 

Zu Frage 9: Wie hoch lag der Stromverbrauch für Beschneiung im Land Salzburg in den Saisonen 2018/19 und 2019/20?

 

Die Meldung des Stromverbrauchs an die Wasserrechtsbehörde ist gesetzlich nicht vorgesehen. Die Anfrage kann daher nicht beantwortet werden.

 

 

 

Zu Frage 10: Wie groß ist die Eingriffsfläche, die beim Bau von Speicherteichen betroffen ist? (Es wird um Auflistung aller in Betrieb befindlichen oder genehmigten Speicherseen nach

Eingriffsfläche in ha-Stufen: unter 1 ha, 1-2 ha, 2-3 ha, …)?

 

Die technisch notwendige Eingriffsfläche ist abhängig von Topografie, Speicherflächen und Dammhöhen. Die technisch maximal mögliche Damm- bzw. Einschnittsneigung ist mit 2:1 festgelegt. Naturschutzfachlich oder ökologisch geringere Dammneigung für eine optimalere Landschaftseinbindung sind möglich und bedingen vorübergehend größere Eingriffsflächen. Zu den vorübergehenden Eingriffsflächen wären auch Rohrleitungstrassen, Baustraßen und Baulager zu zählen, welche z. T. nach Fertigstellung wieder rekultiviert werden. Eine kategorische Auflistung ist mangels geeigneter Datengrundlage und Datenhaltung nicht möglich.

 

Landesrätin Hutter BEd:

 

Zu Frage 11: In wie vielen Fällen wurden bisher Ausgleichsmaßnahmen beim Bau von Speicherteichen festgelegt und wie oft davon waren sie rein monetärer Art?

 

Gemäß § 25 (1) lit. h NSchG ist die Errichtung, wesentliche Änderung und der Betrieb von Anlagen zur künstlichen Beschneiung von Flächen sowie die wesentliche Änderung des Betriebes von solchen Anlagen an eine Bewilligung der Naturschutzbehörde gebunden. Keine naturschutzrechtliche Ausnahmebewilligung ist dann zu erteilen, wenn das Vorhaben das Landschaftsbild, den Naturhaushalt, den Charakter der Landschaft oder deren Wert für die Erholung erheblich beeinträchtigt wird oder die Voraussetzungen des § 3a Abs. 2 nicht zutreffen. Gemäß § 51 NSchG kann auf Antrag des Bewilligungswerbers die Behörde an Stelle der Untersagung eines Vorhabens die angestrebte Bewilligung oder Berechtigung unter Vorschreibung oder Anrechnung von Ausgleichsmaßnahmen erteilen. Die Behörde kann bei der Vorschreibung von Ausgleichsmaßnahmen auch einen Geldbetrag angeben, dessen Höhe die Verwirklichung dieser Maßnahmen durch die Naturschutzbehörde selbst oder über deren Auftrag ermöglicht. Der Bewilligungswerber ist in diesem Fall darauf hinzuweisen, dass mit der Entrichtung dieses Betrages die Ausgleichsmaßnahmen als verwirklicht gelten.

Nach Durchsicht der Bescheid-Sammlung wird festgehalten, dass innerhalb des Zeitraumes von 2017 bis 2020 insgesamt acht neu errichtete Speicherteiche naturschutzrechtlich bewilligt wurden. Hiervon wurden sämtliche Anlagen gemäß § 51 NschG unter Vorschreibung von Ausgleichsmaßnahmen bewilligt. Für alle Bewilligungen wurden konkrete Ausgleichsmaßnahmen (keine monetären Abgeltungen) durchgeführt.

 

Landesrat DI Dr. Schwaiger:

 

Zu Frage 12: Liegt für das knapp 6.000 m2 große Grundstück 617/2 (EZ 574) in der KG 56502 Anif eine Rodungsbewilligung vor?

 

Nach Rückmeldung der Forstdirektion kann dies verneint werden.

 

Landesrätin Hutter BEd:

 

Zu Frage 13: Befinden sich auf diesem Grundstück naturschutzrechtlich geschützte Flächen/Objekte bzw. Biotope?

 

Der nordwestlichste Bereich der Grundstücksparzelle 617/2, im Ausmaß von rund 350 m2, befindet sich innerhalb des Landschaftsschutzgebiet „Salzburg-Süd“.

 

Beide Regierungsmitglieder ersuchen das Hohe Haus um Kenntnisnahme dieser Anfragebeantwortung.

 

 

Salzburg, am 30. Dezember 2020

 

DI Dr. Schwaiger eh.

Hutter BEd eh.