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Nr. 396 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(4. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Antrag

 

der Abg. Klubobmann Egger MBA, Zweiter Präsident Dr. Huber und Weitgasser betreffend intelligente Straßenbeleuchtung in Salzburger Gemeinden

 

 

Unter einer intelligenten Straßenbeleuchtung versteht man Straßenlaternen, die nur dann heller werden, wenn sich Fahrzeuge, Fahrräder oder Fußgänger nähern und die eingebauten Sensoren eine Bewegung wahrnehmen. Wird etwa ein Passant vom Bewegungssensor erfasst, schaltet sich die Straßenlampe ein und gibt die Information nach Erkennen an die benachbarten LED Leuchten weiter, die dann ebenfalls voll zu leuchten beginnen. Da die Leuchten eines Straßenzuges drahtlos miteinander vernetzt sind, ist der Weg bereits beleuchtet, bevor die Verkehrsteilnehmer den nächsten Sensor erreichen. Hinter ihnen dimmen sich die Lampen dann langsam wieder, wobei auch die Möglichkeit besteht, die Straßenbeleuchtung zu später Stunde komplett abzuschalten.

 

Die Vorteile solcher intelligenten Straßenbeleuchtungen liegen auf der Hand: einerseits können sich Gemeinden bis zu 90 % ihrer Energiekosten in diesem Bereich sparen, andererseits halten sie auch die Umweltbelastung so gering wie möglich. CO2-Emissionen können durch Light-on-Demand-Lösungen reduziert sowie Pflanzen und nachtaktive Tiere geschützt werden.

 

In diesem Zusammenhang stellen die unterzeichneten Abgeordneten den

 

Antrag,

 

der Salzburger Landtag wolle beschließen:

 

  1. Die Salzburger Landesregierung wird ersucht, eine Gemeindeförderung für intelligente Straßenbeleuchtungen zu prüfen und dem Landtag binnen drei Monaten nach Behandlung Bericht zu erstatten.

 

  1. Dieser Antrag wird dem Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Lebensgrundlagen zur weiteren Beratung, Berichterstattung und Antragstellung

 

 

Salzburg, am 28. April 2021

 

Egger MBA eh.

           Dr. Huber eh.

Weitgasser eh.