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Nr. 460 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages
(4. Session der 16. Gesetzgebungsperiode)

Antrag

 

der Abg. Zweiter Präsident Dr. Huber, Klubobmann Egger MBA und Weitgasser betreffend Angebot zur psychischen Entlastung für Schülerinnen und Schüler erweitern

 

 

Die Corona-Krise trifft vor allem Kinder und Jugendliche sehr hart. Sie leiden unter den Nebeneffekten, die die Corona-Krise mit sich bringt. Vor allem die starke Einschränkung von sozialen Kontakten führe dazu, dass Kinder und Jugendliche in eine ungewisse Zukunft blicken. Um die Situation zu verbessern, hilft oftmals schon ein Gespräch mit einer Vertrauensperson im Rahmen des Unterrichts.

 

In diesem Zusammenhang stellen die unterzeichneten Abgeordneten den

 

Antrag,

 

der Salzburger Landtag wolle beschließen:

 

  1. Die Salzburger Landesregierung wird ersucht, an die Bundesregierung mit heranzutreten, mit Initiativen und Interessensvertretungen der Psychologie und Psychotherapie ein Konzept zu erarbeiten, welches bis zum Ende des Jahres 2021 zumindest ein niederschwelliges Gespräch über psychische Belastungen pro Klasse in jeder Altersstufe und Schulform ermöglicht, um die psychischen Belastungen durch die Corona-Pandemie bei Kindern und Jugendlichen abzufedern.

     

  2. Dieser Antrag wird dem Sozial-, Gesellschafts- und Gesundheitsausschuss zur weiteren Beratung, Berichterstattung und Antragstellung zugewiesen.

 

 

Salzburg, am 2. Juni 2021

 

Dr. Huber eh.

Egger MBA eh.

Weitgasser eh.